Beschreibung
Soziokulturelle Initiativen tragen zur Verรคnderung von stรคdtischen Rรคumen bei, manchmal ganz anders als geplant. Der Band stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu soziokulturellen Initiativen in Potsdam vor. Im Vordergrund steht die Frage, รผber welches implizierte Wissen soziokulturelle Initiativen verfรผgen. In Interviews mit den AkteurInnen wird deutlich, wie diese in kollektivem Tun neue selbstbestimmte Stadtrรคume gestalten.
Soziokulturelle Initiativen bieten Raum, sich mit dem Gemeinwesen zu messen, sich Kultur anzueignen und verschiedene Formen kommunikativer Gemeinschaft zu erfahren und dadurch teils unbewusst Stadtrรคume mit zu entwickeln. Am Beispiel von vier Initiativen, die in letzten drei Jahrzehnten aktiv waren, gehen die AutorInnen der Frage nach, welches โimplizite Handlungswissenโ erkennbar ist und welche Orientierungen im Umgang mit dem gesellschaftlichen โAuรenโ sowie mit dem auf die Initiativen bezogenen โInnenโ dabei handlungsleitend sind. Das kollektive Tun sowie die gemeinsamen Orientierungen bewirken, dass es konjunktive Erfahrungsrรคume gibt, welche selbstbemรคchtigend auf die Initiativen wirken. Dabei fokussieren die AutorInnen das implizite Handlungswissen, welches den AkteurInnen nicht bewusst zugรคnglich ist.
Die AutorInnen:
Stephanie Pigorsch, M.A., Geschรคftsfรผhrung Stadtjugendring Potsdam e.V.; Vorstandsmitglied von mitmachen e.V.; Lehrbeauftragte, Hochschule Fulda;
Matthias Lack, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektkoordinator AWO Bezirksverband Potsdam; Vorstandsmitglied von mitmachen e.V.; Lehrbeauftragter, Hochschule Fulda
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Zielgruppen: SozialwissenschaftlerInnen; Studierende der Sozial-, Kultur- und Erziehungswissenschaften sowie der Raumwissenschaften; PraktikerInnen aus soziokulturellen Einrichtungen


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