Beschreibung
Profitieren Kinder von mehr Mรคnnern in Kitas? Es gibt einen breiten Konsens darรผber, aber kaum wissenschaftliche Untersuchungen, inwieweit mรคnnliche Fachkrรคfte sich in ihrem Umgang mit den Kindern von weiblichen Fachkrรคften unterscheiden. Die Tandem-Studie ist die erste auf eine grรถรere Stichprobe zurรผckgreifende Vergleichsuntersuchung zu mรคnnlichem und weiblichem Erziehungsverhalten in Kindertagesstรคtten. Sie belegt, dass es kaum geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich der pรคdagogischen Qualitรคt des Verhaltens gibt, wohl aber hinsichtlich der Neigung zu spezifischen Materialien und Themen sowie geschlechtsspezifische Effekte in der Interaktion mit Jungen und Mรคdchen.
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Prof. Dr. phil. Holger Brandes,
Dipl. Soz. Pรคd. Markus Andrรค,
Dipl. Psych. Wenke Rรถseler,
Dipl. Soz. Petra Schneider-Andrich,
alle: Evangelische Hochschule Dresden
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Zielgruppen: Lehrende und Forschende in Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Personalverantwortliche in Kitas
Keywords: Erziehungsverhalten, Mรคnner in Kitas
Fachbereiche: Erziehungswissenschaft, Geschlechterforschung, Soziale Arbeit
Rezensionen/Pressestimmen
รberdies zeigt die Studie eindrรผcklich die (methodischen) Fallstricke einer vergleichenden Geschlechterforschung auf und sie zeigt auch Anschlussstellen fรผr weiterfรผhrende Fragestellungen und Differenzierungsversuche in Kontext vergleichender Geschlechterforschung im Frรผhpรคdagogischen Bereich.
Zeitschrift fรผr Pรคdagogik 6/2016
Es bereichert den wissenschaftlichen Diskurs und ist auch jungen ForscherInnen zu empfehlen, weil Anlage und Methodik der Studie klug ausgedacht wurden und als Modell fรผr eigene Untersuchungen in der Kindheits- wie in der Geschlechterforschung genutzt werden kรถnnen.
Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum, 17.10.2016
Des Weiteren werden theoretische und empirische Leerstellen einer frรผhpรคdagogischen Debatte um Geschlecht aufgezeigt, die entstehen, wenn diese lediglich vor der Folie von Geschlechtergerechtigkeit mit dem Ziel der Verbesserung von Chancengleichheit gefรผhrt wird.
GMK-Newsletter 04/2016
Die ausfรผhrliche Darstellung der empirischen Befunde in den Kapiteln 6 und 7 sind auรerordentlich wertvoll: mรคnnlichen wie weiblichen Fachkrรคften in der Praxis, Ausbilder_ innen und Weiterbildner_innen bieten sie eine Fรผlle von Anschauungsmaterial und viele Anregungen, um die notwendigen Reflexionen zum โdoing genderโ anzuregen. Aber auch fรผr Eltern ist die Studie wichtig: Sofern sie keine geschlechtstypische Erziehung fรผr ihre Kinder wรผnschen, bietet die Studie ihnen eine Menge Anregungen zu Gesprรคchen mit Fachkrรคften
socialnet.de, 21.03.2016
Sarah Jensen –
Das Buch โMacht das Geschlecht einen Unterschied?โ stellt die erste Forschung zum professionellen Verhalten von mรคnnlichen und weiblichen Fachkrรคften vor. Dabei wurden รผber 40 gemischt-geschlechtliche Teams aus verschiedenen Einrichtungen in Bezug auf ihr pรคdagogisches Handeln gegenรผber bzw. mit Elementargruppen (also Kinder zwischen 3 und 6 Jahren) erforscht. Auch fรผr mich im 2. Semester war dieses Buch gut zu lesen und sehr interessant. Obwohl es ein sehr aktuelles Thema ist, gab es bisher keine โfestenโ Forschungsergebnisse, sodass die Diskussion an rein subjektiven Erfahrungen gebunden war. Genau das รคndert diese Forschung nun grundlegend.
Besonders gut passt es natรผrlich zum Thema Gender und Lebenswelten von Kindergartenkindern. Auch fรผr eine Hausarbeit in diesem Bereich ist es fรผr mich ein sehr wertvolles Buch. Sehr hilfreich fรผr mich als โNeulingโ finde ich neben den Forschungs-Ergebnissen auch deren Aufbau und die kritische Diskussion am Ende.
Leonie Theresa –
Im Rahmen meiner Hausarbeit im 2. Semester (Studiengang: Erziehung und Bildung im Kindesalter) suchte ich nach geeigneter Fachliteratur zum Thema ,,Geschlechtsspezifische Erziehung im Kindergarten“. Das Bestellen des Buches geschah obwohl ich mich zuvor wenig รผber den Inhalt und die Studie an sich informiert habe, ich erwartete viele Bezรผge zum geschlechtsspezifischem Verhalten der Kinder. Als ich in nach Erhalt zunรคchst oberflรคchlich im Buch umher stรถberte, stellte ich sogleich fest, dass der Fokus des Buches auf dem professionellem Verhalten der Erzieher liegt. Es stellte sich mir direkt die Frage, ob ich Nutzen aus der Studie fรผr meine Hausarbeit ziehen konnte. Anfรคnglich fiel es mir deshalb schwer, mich auf das Buch einzulassen. Dann habe ich jedoch immer mehr Verweise und fachlich begrรผndete Erklรคrungsversuche der gegenseitigen Einflussnahme des geschlechtlichen Selbstverstรคndnisses zwischen Erziehern und Kindern gefunden. Die Zusammenhรคnge der Rollenverstรคndnisse wurde verstรคndlich und anschaulich beschrieben und ich konnte somit, wider meiner anfรคnglichen Erwartung, groรen Nutzen aus ,,Macht das Geschlecht einen Unterschied?“ ziehen, und wรผrde es mir jederzeit wieder bestellen. Zudem finde ich die Read and Feed- Aktion total hilfreich, gerade fรผr Studenten die auch mal auf Fachliteratur zurรผckgreifen wollen die sie nicht in der Uni-Bibliothek finden. Abschlieรend lรคsst sich sagen, dass obwohl es sich um eine รผblicherweise eher ,,trockene“ Studie handelt, Sachverhalte anschaulich und interessant dargestellt und fachlich basiert analysiert wurden, sodass es nach anfรคnglichen Schwierigkeiten ein Leichtes und sehr bereichernd war, den Inhalten zu folgen.
Susi –
Aufgrund meines Studiums „Erziehung und Bildung“ habe ich mich nach einer geeigneten Fachliteratur umgesehen, die sich mit dem Thema des Geschlechterunterschiedes in Kindertageseinrichtungen auseinander setzt. Ich bin auf das Buch „Macht das Geschlecht einen Unterschied“ gestoรen. Da ich im Studium viel mit Gender und der Rollenverteilung von Mรคnnern und Frauen im Umgang mit Kindern in Kindertagseinrichtungen zu tun habe, interessierte mich das Buch. Beim ersten durchblรคttern des Buches, hatte ich etwas bedenken ob ich mit der Entscheidung, diese Literatur gewรคhlt zu haben nicht falsch lag, da sich ein groรer Teil des Buches mit der “ Tandem-Studie“ befasste und Studien meist sehr zรคh zum lesen sind. Allerdings wurde ich vom Gegenteil รผberzeugt und die Studie brachte mir neue, hilfreiche Erkenntnisse รผber den Geschlechterunterschied und war auรerdem leicht zu verstehen. Das Buch kann mir definitiv in Zukunft fรผr meine Hausarbeiten einen groรen Nutzen bringen und ich konnte meinen Horizont in Hinsicht zum professionellen Erziehungsverhalten von Mรคnnern und Frauen erweitern. Ich wรผrde das Buch definitiv weiter empfehlen und es jederzeit wieder kaufen.