Beschreibung
Die Kooperation zwischen den beiden Phasen der Lehrerbildung an Universitรคt und Studien-seminar wird als eine der Mรถglichkeiten gesehen, die Ausbil-dungsqualitรคt angehender Lehrer zu verbessern. Welche Grรผnde die รผberein-stimmend geforderte Zusammenarbeit erschweren und behindern, bzw. welche Bedingungen eine Intensivierung unterstรผtzen wird mithilfe einer Expertenbe-fragung mit Vertreterinnen und Vertretern der universitรคren Lehrerbildung, des Referendariats und der Bildungsadministration untersucht. Es wird deutlich, wie bedeutend die Haltungen sind, die in gegenseitigen Zuschreibungen und Erwartungen zum Ausdruck kommen und in unterschiedlichen Einschรคtzungen des Nutzens von Kooperation. Das zeigt sich auch bei den Evaluationsergeb-nissen zu dem in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Ersten und Zweiten Phase entwickelten Kooperationspraktikum, bei dem Studierende und Referendarinnen und Referendare fรผr eine begrenzte Dauer unter Mitwir-kung von verantwortlichen Mentorinnen und Mentoren zusammenarbeiten und sich in ihren Ausbildungsaufgaben gegenseitig unterstรผtzen. Da sich diese be-sondere Art von Lernpartnerschaft bereits fast ein Jahrzehnt bewรคhrt hat und alle Beteiligten profitieren kรถnnen, liegt eine รbertragung auf die schulprakti-sche Ausbildung unter den Bedingungen eines Praxissemesters nahe.
Der Autor:
Dr. Axel Knรผppel, nach 25 Jahren Lehrtรคtigkeit an einer Kasseler Gesamtschule seit 2004 an der Universitรคt Kassel und seit 2006 Geschรคftsfรผhrer des Referat Schulpraktische Studien; Arbeitsschwerpunkt: Weiterentwicklung der Schulpraktischen Studien sowie Kooperation zwischen Universitรคt, Studiense-minar und Schule


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