Beschreibung
Mit der vorliegenden Studie wurde erstmals bundesweit das Wissen von Beratungseinrichtungen รผber Menschen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, erhoben und systematisch ausgewertet. In den Blick genommen werden, neben der Anzahl der Betroffenen, soziale Hintergrรผnde, Umstรคnde von Zwangsverheiratung sowie spezifische Gruppen von Bedrohten bzw. Betroffenen.
Kernstรผcke dieser Untersuchung sind eine schriftliche Befragung in Beratungs- und Schutzeinrichtungen und eine sechsmonatige Dokumentation von individuellen Beratungsfรคllen. Daneben wurden flankierende Untersuchungen in ausgewรคhlten Handlungsfeldern wie Schulen, Integrationszentren, Einrichtungen der Jugendhilfe und bei Migrantenselbstorganisationen durchgefรผhrt. Diese Kombination von Erhebungsmethoden hat es ermรถglicht, das Thema Zwangsverheiratungen aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Perspektiven zu beleuchten. In Deutschland waren รผberwiegend Menschen mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 18 und 21 Jahren von Zwangsverheiratung bedroht und betroffen, in vielen Fรคllen hatten sie die deutsche Staatsangehรถrigkeit. Auch zur Betroffenheit von Jungen und Mรคnnern enthรคlt die Untersuchung Aussagen.
Die Studie wurde gefรถrdert vom Bundesministerium fรผr Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Aus dem Inhalt:
ยทย Hintergrรผnde und Kontext der Untersuchung
ยทย Grundlagen der Untersuchung
ยทย Ergebnisse
Die AutorInnen:
Dr. Thomas Mirbach
Lawaetz-Stiftung, geschรคftsfรผhrender Vorstand
Torsten Schaak
Bรผro fรผr Sozialpolitische Beratung
Katrin Triebl
Lawaetz-Stiftung
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