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ISSN: 1868-7245

GENDER 3-2016 | Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

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ISSN: 1868-7245
Kategorien: Einzelhefte, Open Access

Content

GENDER 3-2016 | Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Anna Buschmeyer / Sabina Schutter / Beate Kortendiek: Vorwort

Schwerpunkt/Essays
Bettina Kleiner: Komplizierte Verhältnisse: Geschlecht und Begehren in schulbiographischen Erzählungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans-Jugendlichen
Gabriella Schmid / Felicia Schlegel / Evéline Huber: Lebens- und Selbstkonzepte von Mädchen in der Ostschweiz – ein Vergleich von drei Altersgruppen
Melanie Kubandt: Relevanzsetzungen von Geschlecht in der Kindertageseinrichtung – theoretische und empirische Perspektiven
Lars Burghardt / Florian Cristobal Klenk: Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse
Sophie Domann / Tanja Rusack: Wie sehen Jugendliche Gender und Sex in öffentlicher Erziehung? Rekonstruktionen der Perspektiven von Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe

Offener Teil/Essays: Open Part
Sigrid Nieberle: Martensteine. Einlagerungen in den Genderdiskurs
Stefan Hirschauer: Judith, Niklas und das Dritte der Geschlechterdifferenz: undoing gender und die Post Gender Studies
Sabine Zauchner-Studnicka / Veronika Hornung-Prähauser / Manuela Plößnig / Michael Leutner / Alexandra Kautzky-Willer: Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg

Rezensionen

Tagungsberichte/Conference Proceedings
Ceren Türkmen / Michaela Müller: Feminisms Reloaded: Umkämpfte Terrains in Zeiten von Antifeminismus, Rassismus und Austerität. Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Beate Friedrich: Mit uns die Zukunft. Nachhaltige Transformationen brauchen andere Geschlechterverhältnisse. Tagung am 11. und 12. Juli 2016 an der Leuphana Universität Lüneburg

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Additional information

Publisher

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Volume

8. Jahrgang 2016

Edition

3

Date of publication

01.10.2016

Scope

171

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v8i3

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://gender.budrich-journals.de

Reviews

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Autor*innen

Anna Buschmeyer
Sabina Schutter
Beate Kortendiek
Bettina Kleiner
Gabriella Schmid
Felicia Schlegel
Evéline Huber
Melanie Kubandt
Lars Burghardt
Florian Cristobal Klenk
Sophie Domann
Sigrid Nieberle
Stefan Hirschauer
Sabine Zauchner-Studnicka
Veronika Hornung-Prähauser
Manuela Plößnig
Michael Leutner
Alexandra Kautzky-Willer
Ceren Türkmen
Michaela Müller
Beate Friedrich

Schlagwörter

Anti-Genderismus, Aspiration, Begehren, Bilderbuch, Diabetes, doing gender, Episteme, Feuilleton, Gender, GERD-Modell, Geschlecht, Geschlechterdifferenz, Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterindifferenz, Geschlechtsstereotype, Heimerziehung, heterosexuelle Hegemonie, IKT, Jugend, Jugendforschung, Kinder- und Jugendhilfe, Kindertageseinrichtung, Kindheit, Kollektivsymbol, Lebenskonzept, Mädchen, Offene Jugendarbeit, Ostschweiz, Performativität, Politics, qualitative Forschung, quantitative Analyse, Schule, Selbstkonzept, Subjektivation, Technologie, un/doing gender, Vorabmarkierungen, Wissenschaft, Wissenschaftskritik

Abstracts

Komplizierte Verhältnisse: Geschlecht und Begehren in schulbiographischen Erzählungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans-Jugendlichen (Bettina Kleiner)
Biographische Erfahrungen, Lebenswelten und Entwicklungen von Kindern und Jugendlichen, die nicht mit gesellschaftlich etablierten und institutionell verankerten Geschlechternormen konform gehen, sind in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung bisher randständige Themen. Dies mag zum Teil der Tatsache geschuldet sein, dass erziehungswissenschaftliche Untersuchungen zu Schule und Geschlecht häufig auf teilnehmenden Beobachtungen kombiniert mit sozialkonstruktivistischen Ansätzen beruhen und von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Normalität ausgehen. Der vorliegende Aufsatz nimmt demgegenüber eine andere Perspektive ein und schließt an Judith Butlers Theorie der Performativität und der damit verbundenen Neuinterpretation der Althusser’schen Anrufung im Kontext der heterosexuellen Hegemonie an, um narrative Interviews mit lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Jugendlichen zu analysieren. Die hier angeführten Rekonstruktionen beleuchten Prozesse, mit denen in alltäglichen schulischen Praktiken und beiläufigen Interaktionen geschlechtliche und sexuelle Subjekte hervorgebracht werden; sie illustrieren des weiteren (Re-)Artikulationen von Geschlechternormen und explizieren widerständige Handlungsmöglichkeiten von LGBTQ-Jugendlichen auf der Grundlage der Interviewerzählungen. Der Aufsatz schließt mit einigen methodologischen Implikationen für zukünftige Forschung im Feld der schulischen Geschlechterforschung. Schlüsselwörter: heterosexuelle Hegemonie, Schule, Geschlecht, Begehren, Subjektivation, Performativität
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Lebens- und Selbstkonzepte von Mädchen in der Ostschweiz – ein Vergleich von drei Altersgruppen (Gabriella Schmid, Felicia Schlegel, Evéline Huber)
Der Artikel basiert auf einer Studie des Instituts für Gender and Diversity der Fachhochschule Ostschweiz (FHO), die 2014 und 2015 im Raum Ostschweiz durchgeführt wurde. Die Studie hatte zum Ziel, die Selbstbeschreibung und -wahrnehmung von Mädchen und jungen Frauen sowie deren Interessen und Zukunftsvorstellungen zu untersuchen. Dafür wurden insgesamt 78 leitfadengestützte qualitative Interviews mit Mädchen und jungen Frauen aus drei verschiedenen Altersgruppen und Schulen aus unterschiedlichen sozialen und geografischen Milieus im Hinblick auf ihre (vergeschlechtlichten) Lebensund Selbstkonzepte analysiert. Die Auswertung der Interviews erfolgte inhaltsanalytisch. Die deskriptiv dargestellten Ergebnisse zeigen eine Veränderung von eher offenen Lebensund Selbstkonzepten bei den 6- und 9-Jährigen hin zu eher geschlechtstypischen Vorstellungen bei den 15- bis 16-Jährigen. Im Alter zwischen 10 und 15 Jahren scheinen sich also die ersten Weichen für (oder auch gegen) eine geschlechtstypische Berufswahl und Lebensplanung zu stellen. Viele Mädchen, die durchaus geschlechtsatypische Interessen und Fähigkeiten aufweisen, haben sich letztlich – zumindest in der ersten Ausbildung – für einen frauentypischen Beruf entschieden. Schlüsselwörter: Lebenskonzept, Selbstkonzept, Aspiration, Mädchen
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Relevanzsetzungen von Geschlecht in der Kindertageseinrichtung – theoretische und empirische Perspektiven (Melanie Kubandt)
In frühpädagogischen Debatten wird Geschlecht in der Regel als Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen thematisiert. Eine Perspektive auf Geschlechterdifferenz lässt sich beispielsweise für Studien und die elementarpädagogischen Bildungspläne nachzeichnen. Angenommene Differenzen bilden somit die Ausgangsfolie, an die normative Setzungen von dem, wie Geschlecht verhandelt werden sollte, anknüpfen, ohne dass zugrunde gelegte Vorannahmen fundiert werden. Welche Relevanzen die Akteur_innen in Kindertageseinrichtungen selbst mit Geschlecht verbinden, ist hingegen kaum erforscht. Hierzu wird eine qualitativ-rekonstruktive Studie zu doing gender in einer Kindertageseinrichtung vorgestellt, die Fachkräfte, Kinder und Eltern mittels teilnehmender Beobachtung ethnographisch untersucht hat. Auf der Basis empirischer Ergebnisse zu Geschlechterkonstruktionen von Kindern und Fachkräften, die vermeintlich geschlechterneutral agieren, werden Leerstellen frühpädagogischer Geschlechterdebatten aufgezeigt. Schlüsselwörter: doing gender, Kindertageseinrichtung, Geschlechtergerechtigkeit, Vorabmarkierungen
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Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse (Lars Burghardt, Florian Cristobal Klenk)
Bilderbücher vermitteln nicht nur Informationen, sondern haben auch einen großen Einfluss auf den Spracherwerb und die Ausbildung von kognitiven Kompetenzen. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zum Kulturalisierungsprozess von Kindern und übermitteln zugleich als Träger_innen gesellschaftlicher Diskurse Vorstellungen von Geschlecht und geschlechts(un)typischem Verhalten. Anhand der Analyse von 6 117 Figuren aus 133 aktuell in Kindertageseinrichtungen genutzten Bilderbüchern wird in diesem Beitrag den Fragen nachgegangen, welche zweigeschlechtlichen Verteilungsmuster in Bilderbüchern vorzufinden sind, inwieweit geschlechtsstereotype Darstellungen gefestigt beziehungsweise aufgebrochen werden und ob aktuell verwendete Kinderliteratur einem heteronormativen Paradigma verhaftet ist. Schlüsselwörter: Bilderbuch, Geschlecht, Geschlechtsstereotype, quantitative Analyse
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Wie sehen Jugendliche Gender und Sex in öffentlicher Erziehung? Rekonstruktionen der Perspektiven von Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe (Sophie Domann, Tanja Rusack)
Der Beitrag zeigt die Sichtweisen der jugendlichen Adressat_innen auf sexualpädagogische Angebote in der offenen Jugendarbeit und der Heimerziehung. Im Vorfeld werden die Felder mit ihren Anforderungen und Herausforderungen zu sexueller Vielfalt und sexualpädagogischen Angeboten dargestellt. Der empirische Teil wird durch die Beschreibung des Erhebungs- und Auswertungsverfahrens – dem Gruppendiskussionen und erzählgenerierende Interviews unter Berücksichtigung der Adressat_innenperspektive zugrunde liegen – eingeleitet. Im empirischen Hauptteil werden im Sinne der Adressat_innenforschung die jugendlichen Sichtweisen dargestellt. Diese Darstellung unterteilt sich in drei Bereiche: Sexualität und Paarbeziehungen, Genderkonstruktionen und sexualpädagogische Angebote. Der Artikel schließt mit der Forderung nach weiterer Forschung zum Thema Gender in der Kinder- und Jugendhilfe, um die Sichtweisen der Jugendlichen zu berücksichtigen, aber auch, um reflektieren zu können, dass Jugendliche ebenfalls in einer heterosexuellen Matrix verhaftet sind und es einer Sexualpädagogik bedarf, die geschlechtersensibel gedacht werden kann. Schlüsselwörter: Jugendforschung, Kinder- und Jugendhilfe, qualitative Forschung, Gender, Heimerziehung, offene Jugendarbeit
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Martensteine. Einlagerungen in den Genderdiskurs (Sigrid Nieberle)
Je größer die Erfolge der Gleichstellungspolitik, der Genderforschung und im Diversity Management, desto vehementer die rhetorische Abwertung durch ihre Gegner: Damit lässt sich zwar die derzeitige publizistische Tendenz des Anti-Genderismus benennen, aber im hermeneutischen Sinn zu verstehen sind diese Reden und ihre Ziele deshalb noch nicht. Besonders die Autorinnen und Autoren tagesaktueller Kolumnen und Glossen haben während der letzten Jahre rhetorisch aufgerüstet. Auch in antifeministischen Foren und Blogs wird gegen Gender Studies und Gleichstellungspolitik gehetzt. Die Debatte hat sich dabei in eine Generationenfrage unterschiedlicher medialer Dispositive gewandelt, die analogen Konservatismus in Buchform gegen den Aktivismus der digital natives auszuspielen scheint. Der Beitrag versucht eine Bestandsaufnahme aus literaturwissenschaftlicher Perspektive und analysiert den Diskurs unter semiotischen und kollektivsymbolischen Gesichtspunkten. Schlüsselwörter: Anti-Genderismus, Feuilleton, Wissenschaftskritik, Episteme, Kollektivsymbol
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Judith, Niklas und das Dritte der Geschlechterdifferenz: undoing gender und die Post Gender Studies (Stefan Hirschauer)
Der Beitrag diskutiert die Konzepte des doing und undoing gender. Zunächst rekonstruiert er den methodologischen Sinn der Rede von ‚doing‘ X, die Folgeprobleme und Radikalitätsverluste des doing gender sowie dessen soziologische Ergänzungsbedürftigkeit um das Konzept des ‚undoing gender‘. Anschließend betrachtet er das Verhältnis von Mikround Makrotheorien in den Gender Studies. Dort wird der Reichweitenlimitierung des (un)doing gender-Theorems oft mit einer rhetorischen Prämodernisierung der Gesellschaft begegnet. Mikro/Makro steht in den Gender Studies für einen epistemologischen Split, durch den man die ‚Geschlechter‘ mikrotheoretisch dekonstruiert und makrotheoretisch rekonstruiert. Dieser Split ist in den politischen Verstrickungen des Feldes begründet. Der Aufsatz plädiert für das Dritte der Geschlechterdifferenz als eine Beobachtungsposition der Post Gender Studies, von der aus sich Prozesse des Gendering und Degendering symmetrisch beobachten lassen. Schlüsselwörter: Geschlechterdifferenz, Geschlechterindifferenz, un/doing gender, Politik, Wissenschaft
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Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg (Sabine Zauchner-Studnicka, Veronika Hornung-Prähauser, Manuela Plößnig, Michael Leutner, Alexandra Kautzky-Willer)
Anhand des Fand-E-Projektes „DIAB-Gender“ stellt der Artikel eine Vorgehensweise vor, mit der es möglich ist, Genderwissen der Sozialwissenschaften für die Informatik, konkret für die Entwicklung einer Diabetes-Selbstmanagement- Applikation, verfügbar zu machen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, der Herausforderung einer Vermittlung zwischen gelebter Vielfalt der Geschlechterforschung und notwendigen Abstraktionsprozessen der Informatik zu begegnen. Es werden dafür das Gender Extended Research Model (GERD) genutzt und Studien zu Gender und Diabetes analysiert, wenn sie wesentliche Problembereiche für Diabetes-Patient_innen darstellen. Die auch über partizipative Nutzer_innenerhebungen ermittelten Faktoren fließen in Form von individuellen Empfehlungen in das DIAB-Gender-Wissensmodell ein. Schlüsselwörter: IKT, Diabetes, Gender, Technologie, GERD-Modell
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GENDER 3-2016 | Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Anna Buschmeyer / Sabina Schutter / Beate Kortendiek: Vorwort

Schwerpunkt/Essays
Bettina Kleiner: Komplizierte Verhältnisse: Geschlecht und Begehren in schulbiographischen Erzählungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans-Jugendlichen
Gabriella Schmid / Felicia Schlegel / Evéline Huber: Lebens- und Selbstkonzepte von Mädchen in der Ostschweiz – ein Vergleich von drei Altersgruppen
Melanie Kubandt: Relevanzsetzungen von Geschlecht in der Kindertageseinrichtung – theoretische und empirische Perspektiven
Lars Burghardt / Florian Cristobal Klenk: Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse
Sophie Domann / Tanja Rusack: Wie sehen Jugendliche Gender und Sex in öffentlicher Erziehung? Rekonstruktionen der Perspektiven von Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe

Offener Teil/Essays: Open Part
Sigrid Nieberle: Martensteine. Einlagerungen in den Genderdiskurs
Stefan Hirschauer: Judith, Niklas und das Dritte der Geschlechterdifferenz: undoing gender und die Post Gender Studies
Sabine Zauchner-Studnicka / Veronika Hornung-Prähauser / Manuela Plößnig / Michael Leutner / Alexandra Kautzky-Willer: Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg

Rezensionen

Tagungsberichte/Conference Proceedings
Ceren Türkmen / Michaela Müller: Feminisms Reloaded: Umkämpfte Terrains in Zeiten von Antifeminismus, Rassismus und Austerität. Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Beate Friedrich: Mit uns die Zukunft. Nachhaltige Transformationen brauchen andere Geschlechterverhältnisse. Tagung am 11. und 12. Juli 2016 an der Leuphana Universität Lüneburg

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ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Volume

8. Jahrgang 2016

Edition

3

Date of publication

01.10.2016

Scope

171

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v8i3

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

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Anna Buschmeyer
Sabina Schutter
Beate Kortendiek
Bettina Kleiner
Gabriella Schmid
Felicia Schlegel
Evéline Huber
Melanie Kubandt
Lars Burghardt
Florian Cristobal Klenk
Sophie Domann
Sigrid Nieberle
Stefan Hirschauer
Sabine Zauchner-Studnicka
Veronika Hornung-Prähauser
Manuela Plößnig
Michael Leutner
Alexandra Kautzky-Willer
Ceren Türkmen
Michaela Müller
Beate Friedrich

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Abstracts

Abstracts

Komplizierte Verhältnisse: Geschlecht und Begehren in schulbiographischen Erzählungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans-Jugendlichen (Bettina Kleiner)
Biographische Erfahrungen, Lebenswelten und Entwicklungen von Kindern und Jugendlichen, die nicht mit gesellschaftlich etablierten und institutionell verankerten Geschlechternormen konform gehen, sind in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung bisher randständige Themen. Dies mag zum Teil der Tatsache geschuldet sein, dass erziehungswissenschaftliche Untersuchungen zu Schule und Geschlecht häufig auf teilnehmenden Beobachtungen kombiniert mit sozialkonstruktivistischen Ansätzen beruhen und von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Normalität ausgehen. Der vorliegende Aufsatz nimmt demgegenüber eine andere Perspektive ein und schließt an Judith Butlers Theorie der Performativität und der damit verbundenen Neuinterpretation der Althusser’schen Anrufung im Kontext der heterosexuellen Hegemonie an, um narrative Interviews mit lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Jugendlichen zu analysieren. Die hier angeführten Rekonstruktionen beleuchten Prozesse, mit denen in alltäglichen schulischen Praktiken und beiläufigen Interaktionen geschlechtliche und sexuelle Subjekte hervorgebracht werden; sie illustrieren des weiteren (Re-)Artikulationen von Geschlechternormen und explizieren widerständige Handlungsmöglichkeiten von LGBTQ-Jugendlichen auf der Grundlage der Interviewerzählungen. Der Aufsatz schließt mit einigen methodologischen Implikationen für zukünftige Forschung im Feld der schulischen Geschlechterforschung. Schlüsselwörter: heterosexuelle Hegemonie, Schule, Geschlecht, Begehren, Subjektivation, Performativität
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Lebens- und Selbstkonzepte von Mädchen in der Ostschweiz – ein Vergleich von drei Altersgruppen (Gabriella Schmid, Felicia Schlegel, Evéline Huber)
Der Artikel basiert auf einer Studie des Instituts für Gender and Diversity der Fachhochschule Ostschweiz (FHO), die 2014 und 2015 im Raum Ostschweiz durchgeführt wurde. Die Studie hatte zum Ziel, die Selbstbeschreibung und -wahrnehmung von Mädchen und jungen Frauen sowie deren Interessen und Zukunftsvorstellungen zu untersuchen. Dafür wurden insgesamt 78 leitfadengestützte qualitative Interviews mit Mädchen und jungen Frauen aus drei verschiedenen Altersgruppen und Schulen aus unterschiedlichen sozialen und geografischen Milieus im Hinblick auf ihre (vergeschlechtlichten) Lebensund Selbstkonzepte analysiert. Die Auswertung der Interviews erfolgte inhaltsanalytisch. Die deskriptiv dargestellten Ergebnisse zeigen eine Veränderung von eher offenen Lebensund Selbstkonzepten bei den 6- und 9-Jährigen hin zu eher geschlechtstypischen Vorstellungen bei den 15- bis 16-Jährigen. Im Alter zwischen 10 und 15 Jahren scheinen sich also die ersten Weichen für (oder auch gegen) eine geschlechtstypische Berufswahl und Lebensplanung zu stellen. Viele Mädchen, die durchaus geschlechtsatypische Interessen und Fähigkeiten aufweisen, haben sich letztlich – zumindest in der ersten Ausbildung – für einen frauentypischen Beruf entschieden. Schlüsselwörter: Lebenskonzept, Selbstkonzept, Aspiration, Mädchen
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Relevanzsetzungen von Geschlecht in der Kindertageseinrichtung – theoretische und empirische Perspektiven (Melanie Kubandt)
In frühpädagogischen Debatten wird Geschlecht in der Regel als Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen thematisiert. Eine Perspektive auf Geschlechterdifferenz lässt sich beispielsweise für Studien und die elementarpädagogischen Bildungspläne nachzeichnen. Angenommene Differenzen bilden somit die Ausgangsfolie, an die normative Setzungen von dem, wie Geschlecht verhandelt werden sollte, anknüpfen, ohne dass zugrunde gelegte Vorannahmen fundiert werden. Welche Relevanzen die Akteur_innen in Kindertageseinrichtungen selbst mit Geschlecht verbinden, ist hingegen kaum erforscht. Hierzu wird eine qualitativ-rekonstruktive Studie zu doing gender in einer Kindertageseinrichtung vorgestellt, die Fachkräfte, Kinder und Eltern mittels teilnehmender Beobachtung ethnographisch untersucht hat. Auf der Basis empirischer Ergebnisse zu Geschlechterkonstruktionen von Kindern und Fachkräften, die vermeintlich geschlechterneutral agieren, werden Leerstellen frühpädagogischer Geschlechterdebatten aufgezeigt. Schlüsselwörter: doing gender, Kindertageseinrichtung, Geschlechtergerechtigkeit, Vorabmarkierungen
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Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse (Lars Burghardt, Florian Cristobal Klenk)
Bilderbücher vermitteln nicht nur Informationen, sondern haben auch einen großen Einfluss auf den Spracherwerb und die Ausbildung von kognitiven Kompetenzen. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zum Kulturalisierungsprozess von Kindern und übermitteln zugleich als Träger_innen gesellschaftlicher Diskurse Vorstellungen von Geschlecht und geschlechts(un)typischem Verhalten. Anhand der Analyse von 6 117 Figuren aus 133 aktuell in Kindertageseinrichtungen genutzten Bilderbüchern wird in diesem Beitrag den Fragen nachgegangen, welche zweigeschlechtlichen Verteilungsmuster in Bilderbüchern vorzufinden sind, inwieweit geschlechtsstereotype Darstellungen gefestigt beziehungsweise aufgebrochen werden und ob aktuell verwendete Kinderliteratur einem heteronormativen Paradigma verhaftet ist. Schlüsselwörter: Bilderbuch, Geschlecht, Geschlechtsstereotype, quantitative Analyse
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Wie sehen Jugendliche Gender und Sex in öffentlicher Erziehung? Rekonstruktionen der Perspektiven von Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe (Sophie Domann, Tanja Rusack)
Der Beitrag zeigt die Sichtweisen der jugendlichen Adressat_innen auf sexualpädagogische Angebote in der offenen Jugendarbeit und der Heimerziehung. Im Vorfeld werden die Felder mit ihren Anforderungen und Herausforderungen zu sexueller Vielfalt und sexualpädagogischen Angeboten dargestellt. Der empirische Teil wird durch die Beschreibung des Erhebungs- und Auswertungsverfahrens – dem Gruppendiskussionen und erzählgenerierende Interviews unter Berücksichtigung der Adressat_innenperspektive zugrunde liegen – eingeleitet. Im empirischen Hauptteil werden im Sinne der Adressat_innenforschung die jugendlichen Sichtweisen dargestellt. Diese Darstellung unterteilt sich in drei Bereiche: Sexualität und Paarbeziehungen, Genderkonstruktionen und sexualpädagogische Angebote. Der Artikel schließt mit der Forderung nach weiterer Forschung zum Thema Gender in der Kinder- und Jugendhilfe, um die Sichtweisen der Jugendlichen zu berücksichtigen, aber auch, um reflektieren zu können, dass Jugendliche ebenfalls in einer heterosexuellen Matrix verhaftet sind und es einer Sexualpädagogik bedarf, die geschlechtersensibel gedacht werden kann. Schlüsselwörter: Jugendforschung, Kinder- und Jugendhilfe, qualitative Forschung, Gender, Heimerziehung, offene Jugendarbeit
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Je größer die Erfolge der Gleichstellungspolitik, der Genderforschung und im Diversity Management, desto vehementer die rhetorische Abwertung durch ihre Gegner: Damit lässt sich zwar die derzeitige publizistische Tendenz des Anti-Genderismus benennen, aber im hermeneutischen Sinn zu verstehen sind diese Reden und ihre Ziele deshalb noch nicht. Besonders die Autorinnen und Autoren tagesaktueller Kolumnen und Glossen haben während der letzten Jahre rhetorisch aufgerüstet. Auch in antifeministischen Foren und Blogs wird gegen Gender Studies und Gleichstellungspolitik gehetzt. Die Debatte hat sich dabei in eine Generationenfrage unterschiedlicher medialer Dispositive gewandelt, die analogen Konservatismus in Buchform gegen den Aktivismus der digital natives auszuspielen scheint. Der Beitrag versucht eine Bestandsaufnahme aus literaturwissenschaftlicher Perspektive und analysiert den Diskurs unter semiotischen und kollektivsymbolischen Gesichtspunkten. Schlüsselwörter: Anti-Genderismus, Feuilleton, Wissenschaftskritik, Episteme, Kollektivsymbol
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Judith, Niklas und das Dritte der Geschlechterdifferenz: undoing gender und die Post Gender Studies (Stefan Hirschauer)
Der Beitrag diskutiert die Konzepte des doing und undoing gender. Zunächst rekonstruiert er den methodologischen Sinn der Rede von ‚doing‘ X, die Folgeprobleme und Radikalitätsverluste des doing gender sowie dessen soziologische Ergänzungsbedürftigkeit um das Konzept des ‚undoing gender‘. Anschließend betrachtet er das Verhältnis von Mikround Makrotheorien in den Gender Studies. Dort wird der Reichweitenlimitierung des (un)doing gender-Theorems oft mit einer rhetorischen Prämodernisierung der Gesellschaft begegnet. Mikro/Makro steht in den Gender Studies für einen epistemologischen Split, durch den man die ‚Geschlechter‘ mikrotheoretisch dekonstruiert und makrotheoretisch rekonstruiert. Dieser Split ist in den politischen Verstrickungen des Feldes begründet. Der Aufsatz plädiert für das Dritte der Geschlechterdifferenz als eine Beobachtungsposition der Post Gender Studies, von der aus sich Prozesse des Gendering und Degendering symmetrisch beobachten lassen. Schlüsselwörter: Geschlechterdifferenz, Geschlechterindifferenz, un/doing gender, Politik, Wissenschaft
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Anhand des Fand-E-Projektes „DIAB-Gender“ stellt der Artikel eine Vorgehensweise vor, mit der es möglich ist, Genderwissen der Sozialwissenschaften für die Informatik, konkret für die Entwicklung einer Diabetes-Selbstmanagement- Applikation, verfügbar zu machen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, der Herausforderung einer Vermittlung zwischen gelebter Vielfalt der Geschlechterforschung und notwendigen Abstraktionsprozessen der Informatik zu begegnen. Es werden dafür das Gender Extended Research Model (GERD) genutzt und Studien zu Gender und Diabetes analysiert, wenn sie wesentliche Problembereiche für Diabetes-Patient_innen darstellen. Die auch über partizipative Nutzer_innenerhebungen ermittelten Faktoren fließen in Form von individuellen Empfehlungen in das DIAB-Gender-Wissensmodell ein. Schlüsselwörter: IKT, Diabetes, Gender, Technologie, GERD-Modell
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