Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2430-7

Systematische Literaturanalysen in den Sozialwissenschaften

Eine praxisorientierte Einfรผhrung

(4 Kundenbewertungen)

Erscheinungsdatum : 10.05.2021

21,99 โ‚ฌ - 23,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8474-2430-7

Beschreibung

Literaturrecherchen sind Grundlage und Ausgangspunkt guten wissenschaftlichen Arbeitens. Oft beruhen sie jedoch auf einer subjektiven Auswahl. Die in der Sozialwissenschaft neue โ€žSystematische Literaturanalyseโ€œ sorgt durch die konsequente Anwendung eines Algorithmus und durch Variablenvergabe fรผr mehr Objektivitรคt und Transparenz. Diese Einfรผhrung in die datenbankgestรผtzte Methode bietet Studierenden in Bachelor- und Master-Studiengรคngen das theoretische und praktische Handwerkszeug.

Die ursprรผnglich in den Naturwissenschaften beheimatete Methode der โ€žSystematischen Literaturanalyseโ€œ, findet zunehmend Eingang in die Sozialwissenschaften. Die Vorteile liegen auf der Hand: Objektivitรคt, Transparenz und Systematik. Bisherige Literaturrecherchen beruhen รผberwiegend auf der subjektiven Auswahl der*s Autor*in. Unwissentlich werden dabei Werke aus frรผheren Literaturanalysen herangezogen und ebenso zitiert. Dabei besteht die Gefahr unbewusst einen dort vorherrschenden โ€žSelection Biasโ€œ zu รผbernehmen und sich zu eigen zu machen. Dieses Buch soll Studierende in Bachelor- und Masterstudiengรคngen nicht nur mit der Methode vertraut machen, deren Vorteile und Nachteile aufzeigen, sondern auch als Anleitung zur praktischen Anwendung dienen. Der theoretischen Einfรผhrung mit Vorstellung der Entwicklung der Methode in der Medizinwissenschaft, folgen demnach eine Einfรผhrung in die notwendige Software und Literaturdatenbanken. Hierbei werden die Leser*innen schrittweise durch die Erstellung einer systematischen Literaturanalyse gefรผhrt. Hinweise zur Benutzung und eventuelle Fallstricke werden aufgezeigt und Lรถsungsansรคtze vorgeschlagen.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autor*innen:
Cita Wetterich, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar fรผr Wissenschaftliche Politik & Fachbereich Geschlechterforschung, Albert-Ludwigs-Universitรคt Freiburg und Universitรคt Basel, Schweiz

Erik Plรคnitz, Dr. assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arnold-Bergstraesser-Institut fรผr kulturwissenschaftliche Forschung Freiburg

 

Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Die Zielgruppe:
Studierende der Sozialwissenschaften

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2430-7

eISBN

978-3-8474-1568-8

Format

A5

Scope

127

Year of publication

2021

Date of publication

10.05.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

4 Bewertungen fรผr Systematische Literaturanalysen in den Sozialwissenschaften

  1. Marius Frรถhle

    Das Buch โ€žSystematische Literaturanalysen in den Sozialwissenschaftenโ€œ von Cita Wetterich und Erik Plรคnitz bietet eine sehr gut geschriebene und gut verstรคndliche Einfรผhrung in die Methode der SLR. Interessant dรผrfte diese Einfรผhrung vor allem fรผr Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen sein, die bisher noch keine Berรผhrungspunkte mit der SLR hatten. Denn die Leser*innen werden in den 12 Kapiteln sehr grundlegend und anwendungsorientiert durch die verschiedenen รœberlegungen und Arbeitsschritte begleitet, die beim Verwenden der SLR in einer wissenschaftlichen Arbeit auftreten. So wird am Anfang die Frage gestellt, warum eine Systematische Literaturanalyse รผberhaupt benรถtigt wird und ob die SLR relevant fรผr die eigene Arbeit ist, wรคhrend in den hinteren Kapiteln die computergestรผtzte Durchfรผhrung einer SLR praxisnah Schritt fรผr Schritt beschrieben wird โ€“ vom Kodieren, zur Auswertung bis zur Prรคsentation der Ergebnisse. Die Verstรคndlichkeit des Inhalts wird durch viele Diagramme, Schaubilder und Infoboxen sowie die Angabe weiterfรผhrender Literatur am Ende mancher Kapitel unterstรผtzt. Als Lehrperson wรผrde ich dieses Buch meinen Studierenden zur Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten empfehlen. Selbst wenn die Studierenden nicht dezidiert an der Durchfรผhrung einer SLR interessiert sind, bietet das Buch einen interessanten Einblick in die Mรถglichkeiten der Literaturanalyse, bietet eine Hilfestellung beim Zurechtfinden im โ€žรœberfluss an Informationsquellen und Datenbankenโ€œ und unterstreicht dabei die Bedeutung einer transparenten, analytischen und selbstreflektierten Vorgehensweisen beim wissenschaftlichen Arbeiten.

  2. Mareike Borger

    Diese Einfรผhrung setzt an einem Schritt des Schreibens an, welcher in der Universitรคt kaum thematisiert wird: die Suche und Akquirierung von Literatur. Dabei werden einige Fragen beantwortet, die sich auch Studierende stellen: Wie komme ich zu einer Forschungsfrage? Wie lรคuft eine Literaturrecherche ab? Welche Datenbanken gibt es? Welche Artikel nehme ich und welche sortiere ich aus dem Korpus aus? Wann habe ich genug Literatur? Das Buch ist daher sehr gut fรผr Studierende geeignet, die noch am Beginn des Studiums stehen und sich direkt hilfreiche Werkzeuge, Grundbegriffe und Informationen zu Literaturanalyse aneignen wollen. Zum Beispiel ist dem Wissenschaftliche Schreiben ein eigenes Unterkapitel gewidmet. Die Einfรผhrung kann u.a. bei ersten Hausarbeiten wie auch in spรคteren SHK-Stellen in Forschungsprojekten sehr hilfreich sein.

    Die vorgestellte SLR ermรถglicht einen รœberblick รผber die Gesamtheit von den zur Verfรผgung stehenden Publikationen und Arbeiten zu einem Thema, unabhรคngig vom Fachbereich. Dabei geben die Autor*innen interessante Exkurse und Beispiele. So wird gezeigt, wie man die Ergebnisse von der Literatur abhรคngig macht und nicht die Literatur von den erwarteten Ergebnissen.

    Meine Erwartung, Einsichten in eine professionelle, akademische Literaturanalyse zu bekommen, sind erfรผllt worden. Leider sind jedoch ein paar Grafiken recht schlecht zu lesen.

  3. Rim

    Als Politikwissenschaftsstudierende war ich meistens mit den mรผhsamen Hausarbeiten, mit der Bachelorarbeit konfrontierte und dabei spielte vor allem die Literaturanalyse eine wichtige Rolle. Dieses einfรผhrende Buch von Cita Wetterich und Erik Plรคnitz setzt sich damit auseinander, wie man eine Literaturanalyse mรถglichst systematisch, objektiv und transparent durchfรผhrt. Die Methode war mir vorher unbekannt und ich finde, dass dieses Buch eine gute Einfรผhrung in das Thema bietet. Das Buch beinhaltet auch ein paar Grafiken (auch wenn es farblich ausgedrรผckt besser aussehen wรผrde), die die ganze Methode/Literaturanalyse veranschaulichen. Ich bin zwar schon in meinem Masterstudium und nicht mehr die Erstsemestlerin, aber ich finde das Buch sehr gut strukturiert und man kann es sehr gut scannend lesen, man muss nicht lange suchen, wenn man ein bestimmtes Schlagwort sucht (was ich eigentlich normalerweise schwierig in einem gedruckten Buch finde).
    Ich wรผrde dieses Buch jedem empfehlen, der verzweifelt vor seinem Hausarbeitsentwurf sitzt und eine Literaturanalyse machen muss! Gutes Lesen und eine schรถne Arbeit!

  4. Kira Renรฉe Kurz

    Das Werk hรคlt zunรคchst einmal, was es im Untertitel verspricht zu sein, eine praxisorientierte Einfรผhrung. Wetterich und Plรคnitz haben ein klassisches Lehrbuch geschrieben, allerdings in moderner Aufmachung: ein sich an didaktischen Prinzipien orientierender Aufbau, gendergerechte Sprache und anschauliche, aktuelle Beispiele.

    Nรผtzlich ist dies vor allem fรผr all diejenigen, deren ausgefeilteste Methode der Literaturrecherche bisher das Schneeballprinzip war. Die systematische Literaturanalyse bietet hier eine echte Verbesserung und hilft, sich in der heutigen Fรผlle an Publikationen systematisch einen รœberblick zu verschaffen und eine Literaturauswahl zu treffen. Die SLR eignet sich aufgrund des damit verbundenen Aufwands aus meiner Sicht vor allem fรผr grรถรŸere Arbeiten ab der Bachelorarbeit bis hin zu Teilen der Dissertation oder fรผr Forschungsmittelantrรคge. Die beschriebenen Ansรคtze kรถnnen jedoch schon deutlich frรผher im Studium nรผtzlich sein. Allein fรผr Studienbeginner*innen im ersten oder zweiten Semester ist das Buch aus meiner Sicht nicht zu empfehlen, da die vorgestellte Methode doch eine gewisse Vertrautheit mit wissenschaftlichem Arbeiten voraussetzt und es sich daher lohnt, vorher bereits grundlegend mit wissenschaftlichen Publikationen vertraut zu sein.

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Autor*innen

Keywords

Literaturanalyse, Methodenlehre, Recherche, Sozialwissenschaft, wissenschaftliches Arbeiten

Beschreibung

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Literaturrecherchen sind Grundlage und Ausgangspunkt guten wissenschaftlichen Arbeitens. Oft beruhen sie jedoch auf einer subjektiven Auswahl. Die in der Sozialwissenschaft neue โ€žSystematische Literaturanalyseโ€œ sorgt durch die konsequente Anwendung eines Algorithmus und durch Variablenvergabe fรผr mehr Objektivitรคt und Transparenz. Diese Einfรผhrung in die datenbankgestรผtzte Methode bietet Studierenden in Bachelor- und Master-Studiengรคngen das theoretische und praktische Handwerkszeug.

Die ursprรผnglich in den Naturwissenschaften beheimatete Methode der โ€žSystematischen Literaturanalyseโ€œ, findet zunehmend Eingang in die Sozialwissenschaften. Die Vorteile liegen auf der Hand: Objektivitรคt, Transparenz und Systematik. Bisherige Literaturrecherchen beruhen รผberwiegend auf der subjektiven Auswahl der*s Autor*in. Unwissentlich werden dabei Werke aus frรผheren Literaturanalysen herangezogen und ebenso zitiert. Dabei besteht die Gefahr unbewusst einen dort vorherrschenden โ€žSelection Biasโ€œ zu รผbernehmen und sich zu eigen zu machen. Dieses Buch soll Studierende in Bachelor- und Masterstudiengรคngen nicht nur mit der Methode vertraut machen, deren Vorteile und Nachteile aufzeigen, sondern auch als Anleitung zur praktischen Anwendung dienen. Der theoretischen Einfรผhrung mit Vorstellung der Entwicklung der Methode in der Medizinwissenschaft, folgen demnach eine Einfรผhrung in die notwendige Software und Literaturdatenbanken. Hierbei werden die Leser*innen schrittweise durch die Erstellung einer systematischen Literaturanalyse gefรผhrt. Hinweise zur Benutzung und eventuelle Fallstricke werden aufgezeigt und Lรถsungsansรคtze vorgeschlagen.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autor*innen:
Cita Wetterich, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar fรผr Wissenschaftliche Politik & Fachbereich Geschlechterforschung, Albert-Ludwigs-Universitรคt Freiburg und Universitรคt Basel, Schweiz

Erik Plรคnitz, Dr. assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arnold-Bergstraesser-Institut fรผr kulturwissenschaftliche Forschung Freiburg

 

Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Die Zielgruppe:
Studierende der Sozialwissenschaften

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2430-7

eISBN

978-3-8474-1568-8

Format

A5

Scope

127

Year of publication

2021

Date of publication

10.05.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (4)

4 Bewertungen fรผr Systematische Literaturanalysen in den Sozialwissenschaften

  1. Marius Frรถhle

    Das Buch โ€žSystematische Literaturanalysen in den Sozialwissenschaftenโ€œ von Cita Wetterich und Erik Plรคnitz bietet eine sehr gut geschriebene und gut verstรคndliche Einfรผhrung in die Methode der SLR. Interessant dรผrfte diese Einfรผhrung vor allem fรผr Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen sein, die bisher noch keine Berรผhrungspunkte mit der SLR hatten. Denn die Leser*innen werden in den 12 Kapiteln sehr grundlegend und anwendungsorientiert durch die verschiedenen รœberlegungen und Arbeitsschritte begleitet, die beim Verwenden der SLR in einer wissenschaftlichen Arbeit auftreten. So wird am Anfang die Frage gestellt, warum eine Systematische Literaturanalyse รผberhaupt benรถtigt wird und ob die SLR relevant fรผr die eigene Arbeit ist, wรคhrend in den hinteren Kapiteln die computergestรผtzte Durchfรผhrung einer SLR praxisnah Schritt fรผr Schritt beschrieben wird โ€“ vom Kodieren, zur Auswertung bis zur Prรคsentation der Ergebnisse. Die Verstรคndlichkeit des Inhalts wird durch viele Diagramme, Schaubilder und Infoboxen sowie die Angabe weiterfรผhrender Literatur am Ende mancher Kapitel unterstรผtzt. Als Lehrperson wรผrde ich dieses Buch meinen Studierenden zur Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten empfehlen. Selbst wenn die Studierenden nicht dezidiert an der Durchfรผhrung einer SLR interessiert sind, bietet das Buch einen interessanten Einblick in die Mรถglichkeiten der Literaturanalyse, bietet eine Hilfestellung beim Zurechtfinden im โ€žรœberfluss an Informationsquellen und Datenbankenโ€œ und unterstreicht dabei die Bedeutung einer transparenten, analytischen und selbstreflektierten Vorgehensweisen beim wissenschaftlichen Arbeiten.

  2. Mareike Borger

    Diese Einfรผhrung setzt an einem Schritt des Schreibens an, welcher in der Universitรคt kaum thematisiert wird: die Suche und Akquirierung von Literatur. Dabei werden einige Fragen beantwortet, die sich auch Studierende stellen: Wie komme ich zu einer Forschungsfrage? Wie lรคuft eine Literaturrecherche ab? Welche Datenbanken gibt es? Welche Artikel nehme ich und welche sortiere ich aus dem Korpus aus? Wann habe ich genug Literatur? Das Buch ist daher sehr gut fรผr Studierende geeignet, die noch am Beginn des Studiums stehen und sich direkt hilfreiche Werkzeuge, Grundbegriffe und Informationen zu Literaturanalyse aneignen wollen. Zum Beispiel ist dem Wissenschaftliche Schreiben ein eigenes Unterkapitel gewidmet. Die Einfรผhrung kann u.a. bei ersten Hausarbeiten wie auch in spรคteren SHK-Stellen in Forschungsprojekten sehr hilfreich sein.

    Die vorgestellte SLR ermรถglicht einen รœberblick รผber die Gesamtheit von den zur Verfรผgung stehenden Publikationen und Arbeiten zu einem Thema, unabhรคngig vom Fachbereich. Dabei geben die Autor*innen interessante Exkurse und Beispiele. So wird gezeigt, wie man die Ergebnisse von der Literatur abhรคngig macht und nicht die Literatur von den erwarteten Ergebnissen.

    Meine Erwartung, Einsichten in eine professionelle, akademische Literaturanalyse zu bekommen, sind erfรผllt worden. Leider sind jedoch ein paar Grafiken recht schlecht zu lesen.

  3. Rim

    Als Politikwissenschaftsstudierende war ich meistens mit den mรผhsamen Hausarbeiten, mit der Bachelorarbeit konfrontierte und dabei spielte vor allem die Literaturanalyse eine wichtige Rolle. Dieses einfรผhrende Buch von Cita Wetterich und Erik Plรคnitz setzt sich damit auseinander, wie man eine Literaturanalyse mรถglichst systematisch, objektiv und transparent durchfรผhrt. Die Methode war mir vorher unbekannt und ich finde, dass dieses Buch eine gute Einfรผhrung in das Thema bietet. Das Buch beinhaltet auch ein paar Grafiken (auch wenn es farblich ausgedrรผckt besser aussehen wรผrde), die die ganze Methode/Literaturanalyse veranschaulichen. Ich bin zwar schon in meinem Masterstudium und nicht mehr die Erstsemestlerin, aber ich finde das Buch sehr gut strukturiert und man kann es sehr gut scannend lesen, man muss nicht lange suchen, wenn man ein bestimmtes Schlagwort sucht (was ich eigentlich normalerweise schwierig in einem gedruckten Buch finde).
    Ich wรผrde dieses Buch jedem empfehlen, der verzweifelt vor seinem Hausarbeitsentwurf sitzt und eine Literaturanalyse machen muss! Gutes Lesen und eine schรถne Arbeit!

  4. Kira Renรฉe Kurz

    Das Werk hรคlt zunรคchst einmal, was es im Untertitel verspricht zu sein, eine praxisorientierte Einfรผhrung. Wetterich und Plรคnitz haben ein klassisches Lehrbuch geschrieben, allerdings in moderner Aufmachung: ein sich an didaktischen Prinzipien orientierender Aufbau, gendergerechte Sprache und anschauliche, aktuelle Beispiele.

    Nรผtzlich ist dies vor allem fรผr all diejenigen, deren ausgefeilteste Methode der Literaturrecherche bisher das Schneeballprinzip war. Die systematische Literaturanalyse bietet hier eine echte Verbesserung und hilft, sich in der heutigen Fรผlle an Publikationen systematisch einen รœberblick zu verschaffen und eine Literaturauswahl zu treffen. Die SLR eignet sich aufgrund des damit verbundenen Aufwands aus meiner Sicht vor allem fรผr grรถรŸere Arbeiten ab der Bachelorarbeit bis hin zu Teilen der Dissertation oder fรผr Forschungsmittelantrรคge. Die beschriebenen Ansรคtze kรถnnen jedoch schon deutlich frรผher im Studium nรผtzlich sein. Allein fรผr Studienbeginner*innen im ersten oder zweiten Semester ist das Buch aus meiner Sicht nicht zu empfehlen, da die vorgestellte Methode doch eine gewisse Vertrautheit mit wissenschaftlichem Arbeiten voraussetzt und es sich daher lohnt, vorher bereits grundlegend mit wissenschaftlichen Publikationen vertraut zu sein.

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