Beschreibung
Menschen ab 45 Jahren, die Opiate konsumieren, nutzen hรคufig seit vielen Jahren Angebote der Drogenhilfe und haben einen hohen Hilfebedarf. Allerdings zeigen die Hilfen auch deutliche Nutzen fรผr die Alltagsgestaltung und Lebensfรผhrung dieser Menschen. Das Buch beleuchtet, wie รคltere Kosumierende von Hilfen profitieren und wie Fachkrรคfte der Sozialen Arbeit Unterstรผtzungsangebote so gestalten kรถnnen, dass Hilfeprozesse gelingen.
Auf Basis qualitativer Interviews mit รคlteren Opiatkonsument*innen und Fachkrรคften der Sozialen Arbeit untersucht das Buch, welche Faktoren zum Gelingen von Hilfeprozessen beitragen. Der Fokus richtet sich vor allem auf die Perspektiven der Nutzer*innen der sozialen Dienstleistungen unter Berรผcksichtigung von Theorie und Methodik der Sozialpรคdagogischen Nutzer*innenforschung und Adressat*innenforschung. Als zentraler Gelingensfaktor erweist sich die professionelle Beziehung, ergรคnzt durch ein ressourcenorientiertes Menschenbild der Fachkrรคfte. Langfristige Kontakte zu Angeboten der Sucht- und Drogenhilfe ermรถglichen Sinn- und Zugehรถrigkeitserfahrungen, die sich positiv auf Alltag und Lebensgestaltung auswirken.
Die Autorin:
Dr. Ines Arendt, Vertretungsprofessorin, Hochschule Darmstadt
Der Fachbereich:
Social Work







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