Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0171-1

Mit den Narben der Apartheid

Vom Kampf fรผr die Freiheit zum Heilen traumatischer Erinnerungen

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 12.03.2014

15,99 โ‚ฌ - 19,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8474-0171-1

Beschreibung

Father Michael Lapsley verlor als Kรคmpfer gegen die Apartheid bei einem Briefbombenattentat beide Hรคnde und eines seiner Augen. In seiner Autobiografie erzรคhlt er von diesem entsetzlichen Ereignis โ€“ und davon, wie er seine eigene traumatische Erfahrung umgelenkt hat und sie nun, als Leiter des Institute for Healing of Memories, fรผr die Heilung anderer Traumatisierter auf der ganzen Welt nutzt.

Inhaltsverzeichnis ansehen

 

Father Michael Lapsley erhรคlt Ehrendoktorwรผrde der Rhodes University (2020)

Father Michael Lapsley erhรคlt den Niwano Peace Prize (2022)

 

Die Autoren:

Father Michael Lapsley, kam 1973 als Missionar nach Sรผdafrika, wo er sich beim ANC engagierte und nur knapp ein Briefbombenattentat รผberlebte; Grรผnder des โ€žInstitute for Healing of Memoriesโ€œ

Stephen Karakashian, Psychotherapeut, ehemaliger Mitarbeiter am โ€žInstitute for Healing of Memoriesโ€œ

Vorwort: Desmond Tutu

รœbersetzung: Hรฉlรจne Rybolย und Dieter Rybol

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

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Zielgruppen: an der Geschichte Sรผdafrikas interessierte LeserInnen, TraumapsychologInnen, SeelsorgerInnen, SozialarbeiterInnen, PraktikerInnen; Einsatz in Krisengebieten, Arbeit mit von Gewalt und Diskriminierung Traumatisierter

Keywords: Vergangenheitsbewรคltigung, Trauma, Sรผdafrika, Versรถhnung

Fachbereiche: Geschichte, Psychologie, Theologie, Politik

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-0171-1

eISBN

978-3-8474-0443-9

Format

A5

Scope

270

Year of publication

2014

Date of publication

12.03.2014

Edition

1.

Language

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Keywords

Geschenk, Sรผdafrika, Trauma, Vergangenheitsbewรคltigung, Versรถhnung

Rezensionen/Pressestimmen

… „eine weltweite Mission“ fรผr mehr Menschlichkeit und gesellschaftliche Gerechtigkeit …

P.S., die Zeitung die man weder mit links schreibt noch liest. 15/2014

Lapsley erzรคhlt in seiner Biografie von dem Anschlag und seinen Folgen, wie er lernte, mit seinem Leben als behinderter Mensch umzugehen โ€“ ein โ€žhartes Stรผck Arbeitโ€œ, gibt er zu. Er schildert den langen Weg der Heilung, der ihn schlieรŸlich dazu brachte, auch anderen Menschen zu helfen, mit Verletzungen aus der Vergangenheit umzugehen. Lapsley berichtet von der Grรผndung des sรผdafrikanischen Trauma-Zentrums fรผr die รœberlebenden von Gewalt und Folter in Kapstadt [โ€ฆ]. Zugleich nimmt er in seinen Aufzeichnungen stets die poltischen Entwicklungen in den Blick โ€“ in Simbabwe, Lesotho, Sรผdafrika, spรคter auch im Ruanda und Kuba. Lapsley schlรคgt einen angenehm nรผchternen und reflektierten Ton an und berรผhrt gerade deshalb mit seinem persรถnlichen Schicksal, seinem Mut, seiner Hartnรคckigkeit – und seiner stetigen Auseinandersetzung mit dem Glauben, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht.

Welt-sichten 5/2014

Unbedingt lesenswert! […] Das ausgezeichnet รผbersetzte Buch verbindet die Lebensgeschichte eines auรŸergewรถhnlichen Menschen mit der Einzigartigkeit – jede Situation ist einzigartig – der Situation Sรผdafrikas in der รœberwindung der Apartheid, durch die doch lรคngst nicht alle Probleme gelรถst sind.

Jahrbuch Mission 2015

Das ist eines der bewegendsten Bรผcher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. […]

Ihn trรถstet das Gefรผhl, dass er „ein Symbol des Trumphes รผber das Unheil, ein Zeichen dafรผr (ist), dass Barmherzigkeit und Gรผte stรคrker sind als das Bรถse“. Aber er widerspricht, wenn ihm gesagt wird: „Das war Gottes Wille!“. Dann sagt er nur: „Oh, Sie meinen, dass Gott Briefbomben baut?“ Im รผbertragenden Sinn trรคgt Lapsley die Wundmale einer Kreuzigung an seinem Leib. Er hat sie sich nicht ausgesucht. Aber sie erinnern ihn an den Sieg รผber den Terror der Apartheid.

Rupert Neudeck in Publik-Forum 2015

Michaels Leben ist eine faszinierende Metapherโ€ฆ ein Fremder, der in unser Land kam und eine grundlegende Verwandlung durchlebte. Sein Leben spiegelt die Komplexitรคt der vielen langen Reisen und Kรคmpfe unseres Volkes wider.

Nelson Mandela

Licht der Gemeinschaft statt Finsternis der Apartheid

Father Michael Lapsley hat mit seinem Leben die Finsternis des menschenfeindlichen trennenden Hasses in das Licht der brรผderlichen Gemeinschaftshoffnung verwandelt. Seine Autobiographie ist eine authentische Erzรคhlung von heilender Humanitรคt. Sie erzรคhlt auf eine mich zutiefst bewegende Art und Weise von politischer und gesellschaftlicher, menschlicher und unerschรผtterlicher Liebe in dunkelsten Apartheid-Zeiten. Und danach. Father Michael lesen, heiรŸt sich ganzheitlich bereichern, heiรŸt sich selbst im anderen Menschen neu zu sehen, heiรŸt die Hoffnung auf eine freie Welt der Brรผderlichkeit und Gerechtigkeit neu zu entdecken. Kurzum: ein inspirierendes und leuchtendes Buch, das รผberzeugend zum persรถnlichen Zugehen auf den nรคchsten Menschen aufruft. Und auch zu Vergebung und Versรถhnung. In Europa, in Afrika, รผberall auf der Welt! Nicht mit dem trennenden Bรถsen als Schlusswort, sondern mit dem gemeinschaftlichen Guten der groรŸartigen Menschheitsfamilie!

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg (bis 2013)

Als ich Michael Lapsley das erste Mal begegnete, habe ich ganz typisch reagiert: mit Erschrecken und der Frage, was ich tun soll. Die Hand konnte ich ihm offensichtlich nicht geben. Diese Verunsicherung auf Seiten der โ€žGesundenโ€œ hat Michael offen benannt: โ€žVersuch es haltโ€œ.

Mich beeindruckt an Michael Lapsley zweierlei: Zum einen und zuallererst der Umgang mit der eigenen Versehrtheit. Er erzรคhlte, dass manche nach dem Briefbombenattentat sagten, er kรถnne mit solchen Wunden und Narben doch nicht mehr Pfarrer sein. Erzbischof Desmond Tutu aber habe gesagt, das sei ganz wunderbar, gerade mit seinen so offensichtlichen Verletzungen sei er der ideale Pfarrer. Typisch Desmond Tutu werden manche sagen. Und ja, typisch, denn er hat so Recht. In seinder Biografie beschreibt Michael Lapsley, dass es Menschen leichter fรคllt, sich ihm mit ihren Schmerzen, die manches Mal gar nicht sichtbar sind, anzuvertrauen, eben weil seine Verletzungen so sichtbar sind.

Zum anderen finde ich beeindruckend, wie der Weg vom Freiheitskรคmpfer zum Heiler beschrieben wird. Der Neuseelรคnder, der auch gewaltsam gegen die Apartheid kรคmpfen will, begreift durch die eigene Erfahrung von Gewalt, das so Zukunft, Versรถhnung und Frieden nicht wachsen kรถnnen.

Fรผr mich ist die in diesem Buch niedergeschriebene Lebensgeschichte ein tiefes christliches Zeugnis. Das Kreuz zeigt, dass Gott Leiden und Sterben kennt. Und gerade deshalb ist uns Gott nahe in Leiden und Sterben. Und das Kreuz kann zur Kraftquelle werden, zum Zeichen fรผr die Welt. Der Apostel Paulus schreibt: โ€žDenn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stรคrker, als die Menschen sind. (1. Kor 1, 25)

Margot KรครŸmann

Das Apartheid-Regime in Sรผdafrika war eines der menschenverachtendsten politischen Systeme in der Geschichte der Menschheit. Trotzdem hat es die schwarze Bevรถlkerungsmehrheit geschafft, die Verbrechen der Apartheid nicht durch das Strafrecht zu ahnden, sondern mit den Mitteln einer Wahrheits- und Versรถhnungskommission zu verstehen und zu behandeln. Diese zutiefst humane, vergebende und versรถhnliche Grundhaltung verdankt Sรผdafrika Persรถnlichkeiten wie Nelson Mandela, Bischof Desmond Tutu oder Pater Michael Lapsley, dem Autor dieser ergreifenden Lebensgeschichte. Er war als anglikanischer Priester 1973 nach Sรผdafrika entsendet worden, hatte sich in der Anti-Apartheid-Bewegung engagiert, wurde des Landes verwiesen und 1990 durch eine Briefbombe in Zimbabwe schwer verletzt. Durch diese schmerzhafte Erfahrung entwickelte er sich vom Freiheitskรคmpfer zum Heiler fรผr viele Menschen Sรผdafrikas, die durch die Apartheid traumatisiert worden waren.

Prof. Manfred Nowak, vormals UN-Sonderberichterstatter รผber Folter

I believe this book will inspire people form all walks of life who struggle to triumph over evil and injustice both individually and collectively.

Danny Glover

Es hat mich erschรผttert, wie brutal das Apartheid-Regime in Sรผdafrika seine Gegner verfolgt und gemordet hat. Father Michael Lapsley hat den Mordanschlag durch eine Briefbombe schwer verletzt รผberlebt. Die Botschaft Jesu von der Vergebung hat ihn dazu befรคhigt, den Hass mit Liebe zu รผberwinden. Er hat โ€“ wie Hildegard von Bingen es ausdrรผckt – seine Wunden in Perlen verwandelt. Gerade als der verwundete Heiler vermag er nun die Verletzungen vieler Menschen zu heilen. Seine Autobiographie hat mich berรผhrt. Sie gibt mir die Hoffnung fรผr die vielen verletzten Menschen, dass auch ihre Wunden geheilt und in Perlen verwandelt werden.

Anselm Grรผn

Michael Lapsley und seine Mitarbeiter versuchen, die Schmerzen der Folter zu heilen, sogar den Schmerz darรผber, beide Hรคnde verloren zu haben. Sie wollen eine kollektive Heilung fรผr Individuen und ganze Gemeinschaften erreichen, die von der Geschichte betrogen wurden. Ihre Arbeit in Sรผdafrika, Neuseeland und an vielen anderen Orten der Welt ist absolut vorbildlich.

Rev. Dr. Makhenkesi Arnold Stofile, Botschafter der Republik Sรผdafrika in Deutschland

Auch ich wurde Opfer eines rassistisch motivierten Briefbombenattentats-wahrscheinlich hat mich deswegen die Lebensgeschichte von Father Michael Lapsley besonders berรผhrt.
Durch die persรถnliche Begegnung mit diesem charismatischen Mann wรคhrend der Buchprรคsentationen in Deutschland werden sicherlich viele Menschen Kraft und Inspiration finden und sich mit der eigenen, sowie der kollektiven Vergangenheit in positiver Weise auseinandersetzen.

Arabella Kiesbauer

Das Leben von Pater Lapsley ist ein konkretes Zeichen der Hoffnung. Man wagt es aus Respekt vor seinen Leiden, kaum zu sagen: Aber durch seine brutale Verletzung und Verstรผmmlung in Folge eines Briefbombenanschlags auf ihn, ist er in besonderer Weise hinein genommen worden in die Sehnsucht der Menschheit nach Heilung und Versรถhnung. Diese Erfahrung hat seinen weiteren Weg zum Segen fรผr viele werden lassen. Sein Dienst als verwundeter Heiler ist ein beeindruckendes und ermutigendes Zeugnis. Hier spricht einer, der die Versuchungen von Schmerz und Verletzung kennt und zugleich selbst die schwierigen Wege der Versรถhnung beschreitet. Die Heilung der Erinnerung wird in seinem Leben erkennbar als Leben tragende Mรถglichkeit. Die Kraft des Bรถsen und der Gewalt hat er im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib erfahren. Umso wertvoller und glaubwรผrdiger ist sein vielfรคltig fruchtbares Zeugnis im Dienst der Versรถhnung. Fรผr dieses unsere eigene Praxis inspirierendes Zeugnis danke ich ihm von Herzen. Wir kรถnnen von und mit ihm viel lernen. ย 

Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax

Eine einzigartig lebendige und wunderbare Erzรคhlung.

Nadine Gordimer

Ein wunderbares Zeugnis dessen, was der Glaube mรถglich macht.

Rowan Williams, ehem. Erzbischof von Canterbury

ยด

Mit trockener Selbst-Ironie vermittelt Lapsley seinen Lesern die emotionale und packende Geschichte eines Priesters, seiner Prothesen und seines Versprechens, sich (mit den Worten der Heiligen Theresia von รvila) ganz in Jesus Hรคnde zu geben.

Publishersโ€™ Weekly

Beschreibung

Beschreibung

Father Michael Lapsley verlor als Kรคmpfer gegen die Apartheid bei einem Briefbombenattentat beide Hรคnde und eines seiner Augen. In seiner Autobiografie erzรคhlt er von diesem entsetzlichen Ereignis โ€“ und davon, wie er seine eigene traumatische Erfahrung umgelenkt hat und sie nun, als Leiter des Institute for Healing of Memories, fรผr die Heilung anderer Traumatisierter auf der ganzen Welt nutzt.

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Father Michael Lapsley erhรคlt Ehrendoktorwรผrde der Rhodes University (2020)

Father Michael Lapsley erhรคlt den Niwano Peace Prize (2022)

 

Die Autoren:

Father Michael Lapsley, kam 1973 als Missionar nach Sรผdafrika, wo er sich beim ANC engagierte und nur knapp ein Briefbombenattentat รผberlebte; Grรผnder des โ€žInstitute for Healing of Memoriesโ€œ

Stephen Karakashian, Psychotherapeut, ehemaliger Mitarbeiter am โ€žInstitute for Healing of Memoriesโ€œ

Vorwort: Desmond Tutu

รœbersetzung: Hรฉlรจne Rybolย und Dieter Rybol

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

ย 

Zielgruppen: an der Geschichte Sรผdafrikas interessierte LeserInnen, TraumapsychologInnen, SeelsorgerInnen, SozialarbeiterInnen, PraktikerInnen; Einsatz in Krisengebieten, Arbeit mit von Gewalt und Diskriminierung Traumatisierter

Keywords: Vergangenheitsbewรคltigung, Trauma, Sรผdafrika, Versรถhnung

Fachbereiche: Geschichte, Psychologie, Theologie, Politik

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-0171-1

eISBN

978-3-8474-0443-9

Format

A5

Scope

270

Year of publication

2014

Date of publication

12.03.2014

Edition

1.

Language

Deutsch

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… „eine weltweite Mission“ fรผr mehr Menschlichkeit und gesellschaftliche Gerechtigkeit …

P.S., die Zeitung die man weder mit links schreibt noch liest. 15/2014

Lapsley erzรคhlt in seiner Biografie von dem Anschlag und seinen Folgen, wie er lernte, mit seinem Leben als behinderter Mensch umzugehen โ€“ ein โ€žhartes Stรผck Arbeitโ€œ, gibt er zu. Er schildert den langen Weg der Heilung, der ihn schlieรŸlich dazu brachte, auch anderen Menschen zu helfen, mit Verletzungen aus der Vergangenheit umzugehen. Lapsley berichtet von der Grรผndung des sรผdafrikanischen Trauma-Zentrums fรผr die รœberlebenden von Gewalt und Folter in Kapstadt [โ€ฆ]. Zugleich nimmt er in seinen Aufzeichnungen stets die poltischen Entwicklungen in den Blick โ€“ in Simbabwe, Lesotho, Sรผdafrika, spรคter auch im Ruanda und Kuba. Lapsley schlรคgt einen angenehm nรผchternen und reflektierten Ton an und berรผhrt gerade deshalb mit seinem persรถnlichen Schicksal, seinem Mut, seiner Hartnรคckigkeit – und seiner stetigen Auseinandersetzung mit dem Glauben, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht.

Welt-sichten 5/2014

Unbedingt lesenswert! […] Das ausgezeichnet รผbersetzte Buch verbindet die Lebensgeschichte eines auรŸergewรถhnlichen Menschen mit der Einzigartigkeit – jede Situation ist einzigartig – der Situation Sรผdafrikas in der รœberwindung der Apartheid, durch die doch lรคngst nicht alle Probleme gelรถst sind.

Jahrbuch Mission 2015

Das ist eines der bewegendsten Bรผcher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. […]

Ihn trรถstet das Gefรผhl, dass er „ein Symbol des Trumphes รผber das Unheil, ein Zeichen dafรผr (ist), dass Barmherzigkeit und Gรผte stรคrker sind als das Bรถse“. Aber er widerspricht, wenn ihm gesagt wird: „Das war Gottes Wille!“. Dann sagt er nur: „Oh, Sie meinen, dass Gott Briefbomben baut?“ Im รผbertragenden Sinn trรคgt Lapsley die Wundmale einer Kreuzigung an seinem Leib. Er hat sie sich nicht ausgesucht. Aber sie erinnern ihn an den Sieg รผber den Terror der Apartheid.

Rupert Neudeck in Publik-Forum 2015

Michaels Leben ist eine faszinierende Metapherโ€ฆ ein Fremder, der in unser Land kam und eine grundlegende Verwandlung durchlebte. Sein Leben spiegelt die Komplexitรคt der vielen langen Reisen und Kรคmpfe unseres Volkes wider.

Nelson Mandela

Licht der Gemeinschaft statt Finsternis der Apartheid

Father Michael Lapsley hat mit seinem Leben die Finsternis des menschenfeindlichen trennenden Hasses in das Licht der brรผderlichen Gemeinschaftshoffnung verwandelt. Seine Autobiographie ist eine authentische Erzรคhlung von heilender Humanitรคt. Sie erzรคhlt auf eine mich zutiefst bewegende Art und Weise von politischer und gesellschaftlicher, menschlicher und unerschรผtterlicher Liebe in dunkelsten Apartheid-Zeiten. Und danach. Father Michael lesen, heiรŸt sich ganzheitlich bereichern, heiรŸt sich selbst im anderen Menschen neu zu sehen, heiรŸt die Hoffnung auf eine freie Welt der Brรผderlichkeit und Gerechtigkeit neu zu entdecken. Kurzum: ein inspirierendes und leuchtendes Buch, das รผberzeugend zum persรถnlichen Zugehen auf den nรคchsten Menschen aufruft. Und auch zu Vergebung und Versรถhnung. In Europa, in Afrika, รผberall auf der Welt! Nicht mit dem trennenden Bรถsen als Schlusswort, sondern mit dem gemeinschaftlichen Guten der groรŸartigen Menschheitsfamilie!

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg (bis 2013)

Als ich Michael Lapsley das erste Mal begegnete, habe ich ganz typisch reagiert: mit Erschrecken und der Frage, was ich tun soll. Die Hand konnte ich ihm offensichtlich nicht geben. Diese Verunsicherung auf Seiten der โ€žGesundenโ€œ hat Michael offen benannt: โ€žVersuch es haltโ€œ.

Mich beeindruckt an Michael Lapsley zweierlei: Zum einen und zuallererst der Umgang mit der eigenen Versehrtheit. Er erzรคhlte, dass manche nach dem Briefbombenattentat sagten, er kรถnne mit solchen Wunden und Narben doch nicht mehr Pfarrer sein. Erzbischof Desmond Tutu aber habe gesagt, das sei ganz wunderbar, gerade mit seinen so offensichtlichen Verletzungen sei er der ideale Pfarrer. Typisch Desmond Tutu werden manche sagen. Und ja, typisch, denn er hat so Recht. In seinder Biografie beschreibt Michael Lapsley, dass es Menschen leichter fรคllt, sich ihm mit ihren Schmerzen, die manches Mal gar nicht sichtbar sind, anzuvertrauen, eben weil seine Verletzungen so sichtbar sind.

Zum anderen finde ich beeindruckend, wie der Weg vom Freiheitskรคmpfer zum Heiler beschrieben wird. Der Neuseelรคnder, der auch gewaltsam gegen die Apartheid kรคmpfen will, begreift durch die eigene Erfahrung von Gewalt, das so Zukunft, Versรถhnung und Frieden nicht wachsen kรถnnen.

Fรผr mich ist die in diesem Buch niedergeschriebene Lebensgeschichte ein tiefes christliches Zeugnis. Das Kreuz zeigt, dass Gott Leiden und Sterben kennt. Und gerade deshalb ist uns Gott nahe in Leiden und Sterben. Und das Kreuz kann zur Kraftquelle werden, zum Zeichen fรผr die Welt. Der Apostel Paulus schreibt: โ€žDenn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stรคrker, als die Menschen sind. (1. Kor 1, 25)

Margot KรครŸmann

Das Apartheid-Regime in Sรผdafrika war eines der menschenverachtendsten politischen Systeme in der Geschichte der Menschheit. Trotzdem hat es die schwarze Bevรถlkerungsmehrheit geschafft, die Verbrechen der Apartheid nicht durch das Strafrecht zu ahnden, sondern mit den Mitteln einer Wahrheits- und Versรถhnungskommission zu verstehen und zu behandeln. Diese zutiefst humane, vergebende und versรถhnliche Grundhaltung verdankt Sรผdafrika Persรถnlichkeiten wie Nelson Mandela, Bischof Desmond Tutu oder Pater Michael Lapsley, dem Autor dieser ergreifenden Lebensgeschichte. Er war als anglikanischer Priester 1973 nach Sรผdafrika entsendet worden, hatte sich in der Anti-Apartheid-Bewegung engagiert, wurde des Landes verwiesen und 1990 durch eine Briefbombe in Zimbabwe schwer verletzt. Durch diese schmerzhafte Erfahrung entwickelte er sich vom Freiheitskรคmpfer zum Heiler fรผr viele Menschen Sรผdafrikas, die durch die Apartheid traumatisiert worden waren.

Prof. Manfred Nowak, vormals UN-Sonderberichterstatter รผber Folter

I believe this book will inspire people form all walks of life who struggle to triumph over evil and injustice both individually and collectively.

Danny Glover

Es hat mich erschรผttert, wie brutal das Apartheid-Regime in Sรผdafrika seine Gegner verfolgt und gemordet hat. Father Michael Lapsley hat den Mordanschlag durch eine Briefbombe schwer verletzt รผberlebt. Die Botschaft Jesu von der Vergebung hat ihn dazu befรคhigt, den Hass mit Liebe zu รผberwinden. Er hat โ€“ wie Hildegard von Bingen es ausdrรผckt – seine Wunden in Perlen verwandelt. Gerade als der verwundete Heiler vermag er nun die Verletzungen vieler Menschen zu heilen. Seine Autobiographie hat mich berรผhrt. Sie gibt mir die Hoffnung fรผr die vielen verletzten Menschen, dass auch ihre Wunden geheilt und in Perlen verwandelt werden.

Anselm Grรผn

Michael Lapsley und seine Mitarbeiter versuchen, die Schmerzen der Folter zu heilen, sogar den Schmerz darรผber, beide Hรคnde verloren zu haben. Sie wollen eine kollektive Heilung fรผr Individuen und ganze Gemeinschaften erreichen, die von der Geschichte betrogen wurden. Ihre Arbeit in Sรผdafrika, Neuseeland und an vielen anderen Orten der Welt ist absolut vorbildlich.

Rev. Dr. Makhenkesi Arnold Stofile, Botschafter der Republik Sรผdafrika in Deutschland

Auch ich wurde Opfer eines rassistisch motivierten Briefbombenattentats-wahrscheinlich hat mich deswegen die Lebensgeschichte von Father Michael Lapsley besonders berรผhrt.
Durch die persรถnliche Begegnung mit diesem charismatischen Mann wรคhrend der Buchprรคsentationen in Deutschland werden sicherlich viele Menschen Kraft und Inspiration finden und sich mit der eigenen, sowie der kollektiven Vergangenheit in positiver Weise auseinandersetzen.

Arabella Kiesbauer

Das Leben von Pater Lapsley ist ein konkretes Zeichen der Hoffnung. Man wagt es aus Respekt vor seinen Leiden, kaum zu sagen: Aber durch seine brutale Verletzung und Verstรผmmlung in Folge eines Briefbombenanschlags auf ihn, ist er in besonderer Weise hinein genommen worden in die Sehnsucht der Menschheit nach Heilung und Versรถhnung. Diese Erfahrung hat seinen weiteren Weg zum Segen fรผr viele werden lassen. Sein Dienst als verwundeter Heiler ist ein beeindruckendes und ermutigendes Zeugnis. Hier spricht einer, der die Versuchungen von Schmerz und Verletzung kennt und zugleich selbst die schwierigen Wege der Versรถhnung beschreitet. Die Heilung der Erinnerung wird in seinem Leben erkennbar als Leben tragende Mรถglichkeit. Die Kraft des Bรถsen und der Gewalt hat er im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib erfahren. Umso wertvoller und glaubwรผrdiger ist sein vielfรคltig fruchtbares Zeugnis im Dienst der Versรถhnung. Fรผr dieses unsere eigene Praxis inspirierendes Zeugnis danke ich ihm von Herzen. Wir kรถnnen von und mit ihm viel lernen. ย 

Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax

Eine einzigartig lebendige und wunderbare Erzรคhlung.

Nadine Gordimer

Ein wunderbares Zeugnis dessen, was der Glaube mรถglich macht.

Rowan Williams, ehem. Erzbischof von Canterbury

ยด

Mit trockener Selbst-Ironie vermittelt Lapsley seinen Lesern die emotionale und packende Geschichte eines Priesters, seiner Prothesen und seines Versprechens, sich (mit den Worten der Heiligen Theresia von รvila) ganz in Jesus Hรคnde zu geben.

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