Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8252-5369-1

Selbstcoaching in der Wissenschaft

Wie das Schreiben gelingt

(8 Kundenbewertungen)
Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 08.06.2020

12,99 โ‚ฌ - 13,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8252-5369-1
Kategorien: Key Competences, Utb

Beschreibung

Dieses Selbstcoaching-Buch lรคdt Wissenschaftler*innen ein, ihr Arbeiten und Schreiben in der Wissenschaft neu zu gestalten. Sie entdecken die Bedingungen ihrer individuellen Schreibproduktivitรคt, erhalten konkrete Tipps und รผberprรผfen den eigenen Arbeitsalltag mithilfe von Coachingfragen. So gelingt es, im anforderungsreichen Forschungsalltag mehr an Lebensqualitรคt und Freirรคumen zu gewinnen: fรผr ein gutes und produktives Schreibleben.

Mit diesem bestรคrkenden Ratgeber befรถrdert Katja Gรผnther das Gute Leben, Schreiben und Arbeiten im Universitรคtsalltag. Die Autorin, Schreibcoach fรผr wissenschaftlich Arbeitende und Mitgrรผnderin des Schreibaschram, beleuchtet auf dem Hintergrund ihrer langjรคhrigen Erfahrung wie Lebensqualitรคt und Schreibproduktivitรคt wirklich vereint werden kรถnnen. Das Buch wendet sich an Promovierende, Postdocs und Professoren, und gibt essentielle Einblicke in das Grundlagen individueller Schreibproduktivitรคt. Katja Gรผnther ermuntert in lockerem Ton dazu, die eigenen Ressourcen zu aktivieren und dabei nichts als gegeben hinzunehmen. Ihr fundierter Hintergrund als systemische Coach und Gestalttherapeutin machen die Kapitel zu Quellen der Inspiration und des Mutmachens bei Schreibschwierigkeiten und fรผr die gelingende Selbstorganisation. Auch psychologische Themen wie der Umgang mit dem inneren Kritiker und mit eigenen ร„ngsten, das Thema Konkurrenz im Unialltag, die Mรถglichkeit zu co-kreativerem Umgang mit Kollegen oder Schreiben mit kleinen Kindern werden in einzelnen Kapiteln behandelt. Dabei flieรŸen viele Beispiele aus den Coachings ein. Jedes Kapitel endet mit Coachingfragen zur Selbstreflexion. Im Anhang befinden sich ein Schreib-Manifest und eine Anleitung zur Intervision.

Die Autorin:
Katja Gรผnther, M.A.,ย systemische Schreibcoach und Mitgrรผnderin des Schreibaschram (www.faden-verloren.de, www.schreibaschram.de), Berlin

Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende aller Fรคcher; Praxis der Schreibdidaktik und Schreibberatung

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8252-5369-1

eISBN

978-3-8385-5369-6, 978-3-8463-5369-1

Format

utb S

Scope

134

Year of publication

2020

Date of publication

08.06.2020

Language

Deutsch

Edition

1.

8 Bewertungen fรผr Selbstcoaching in der Wissenschaft

  1. Mareike Borger

    Auch wenn sich dieser Ratgeber direkt an Wissenschaftler*innen (und damit eher an Doktorand*innen, Dozierende, Promovierende und Angestellte im Mittelbau) wendet, kรถnnen auch Studierende indirekt von ihm profitieren. Ich als Studentin im dritten Semester konnte aus diesem dรผnnen, aber vollgepackten Buch, wertvolle Tipps und AnstรถรŸe mitnehmen. Jede erdenkliche Situation โ€“ vor/beim/nach und zwischen dem Schreiben โ€“ wurde berรผcksichtigt und hinter jedem Kapitel stehen Fragen zur Selbstreflexion. Zudem wurden Situationen wie โ€žVortrรคge haltenโ€œ, โ€žmit Kind schreibenโ€œ, sowie โ€žBurnoutโ€œ thematisiert. Allerdings hรคtte ich mir gewรผnscht, dass auch โ€žSchreiben im Studiumโ€œ explizit angesprochen wird, da hier der Grundstein fรผr eine spรคtere wissenschaftliche Karriere gelegt wird und man sich von Beginn an Erfahrungen mit wissenschaftlichem Schreiben aneignet โ€“ die schlechten wie guten. Daher wรผrde ich dieses Buch auch Studierenden, die noch am Anfang stehen, empfehlen.
    Ich werde das Buch sicher im Laufe meines Schreiblebens hรคufig in die Hand nehmen und Kapitel nachlesen. Die Zusammenfassung am Ende und die hรผbschen Zeichnungen vor jedem Kapitel runden das Buch ab und ich werde es sicher vielen Kommiliton*innen ausleihen.

  2. Michael K

    Selbstcoaching in der Wissenschaft von Katja Gรผnther hat ein handliches Format von etwa 18×12 cm und gut 130 Seiten. Es hat ein Vorwort, acht grรถรŸere Kapitel mit mehreren Unterkapiteln und einen Anhang. Die Unterkapitel sind nur wenige Seiten lang, sodass eine Lektรผre in kleinen Portionen oder auszugsweise sehr gut mรถglich ist.

    Die Kapitel bestehen je aus einem Infotext und anschlieรŸenden Selbstcoaching-Fragen, wovon die Fragen deutlich zum Mehrwert beisteuern. Der Haupttext ist verstรคndlich und anschaulich, aber sehr redundant und mit nur wenig innovativen Tipps. Fรผr die Zielgruppe (DoktorandInnen bis ProfessorInnen) leider viel zu ausschweifend; die Zusammenfassung / die Stichpunkte auf Seite 118/119 reichen hingegen oft ohne weitere Erklรคrung, Handlungsanweisung oder Inspiration aus. AuรŸerdem ist der Sprachstil und die Coaching-Attitรผde รผber die Anekdoten zahlreicher „anderer Klienten“ Geschmackssache („Spรผren Sie, wie das Kraft freisetzt?“). Nach der ersten Erwรคhnung sollten zudem die wiederholten Hinweise auf das Schreibaschram gestrichen werden, ebenso die „Zusatz“frage: Was noch?

    Auch einigen Absรคtzen mangelt es an einem roten Faden. Beispiel „Der groรŸe Plan“:
    Absatz 1: groรŸe Plรคne einzuhalten, klappt fast nie.
    Absatz 2: es sei schon sinnvoll, sich einen grรถรŸeren Plan zu รผberlegen, aber es wird auch รผberschรคtzt.
    Dann im eigentlichen Kapitel zum groรŸen Plan, das Zwischenfazit: ein kleiner Plan hilft eher!
    In der letzten Hรคlfte wird dann die eigentliche Idee des groรŸen Plans erlรคutet, von dem wir ja bereits wissen, dass er nichts taugt. Am Ende kommt das Beispiel von einem Klienten, der hoffnungslos am groรŸen Plan scheitert, und dann mit kleinen Plรคnen weiter macht.

    Zusammenfassung:
    – Zielgruppe: Studierende und DoktorandInnen
    – Anschaulich beschrieben, mit verschiedenen Ideen
    – Oft redundant (Handy und Emails checken nicht nรถtig) und wenig innovativ
    – Taugt zum Nachschlagen oder fรผr die gezielte Suche, nicht als Lektรผre
    – Nette Ergรคnzung fรผr den kleinen Geldbeutel, aber mehr nicht

  3. Daniel Jung

    Ich habe mich fรผr das Buch โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ entschieden, da ich als Student im ersten Studienabschnitt noch keine Erfahrung im Bereich des wissenschaftlichen Schreibens habe. Da dies essenziell fรผr ein Studium ist, habe ich dieses Buch zur Motivation gelesen. Die Kapitel sind sehr schรถn geordnet und eine perfekte Begleitung zu meinem Seminar โ€žwissenschaftliches Arbeitenโ€œ. Die vielen Tipps zu den verschiedenen Phasen des Schreibprozesses mรถchte ich gerne fรผr kรผnftige Arbeiten zu Rate ziehen. Als besonders hilfreich habe ich die Anhรคnge und Literaturempfehlungen empfunden. Meine Erwartungen an das Buch wurden grundsรคtzlich erfรผllt.

  4. Nick E

    โ€žSchreibaschramโ€œ und โ€žZauberzirkel der Produktivitรคtโ€œ klingen zunรคchst nach spirituellem Schreiben, Esoterik, Mรคrchenstunde und einem Hauch von Ratgeber. รœber den Verlauf des Buches zeigt sich jedoch, dass Katja Gรผnther einen facettenreichen Ratgeber fรผr โ€ždas gute Leben und Arbeitenโ€œ vorgelegt hat.

    Explizit spricht Sie besonders Geisteswissenschaftler an, die an ihrer Promotion, oder weiterfรผhrenden Schriften arbeiten. Implizit ist das Buch aber fรผr jeden akademisch arbeitenden Menschen konzipiert, dessen Kerngeschรคft das Schreiben von Texten ist.

    Daher ist Gรผnthers Ratgeber auch fรผr Studierende der Politikwissenschaft und anderer Studiengรคnge interessant und geeignet. Fรผr einen Masterstudenten benennt sie dabei vieles, was man bereits in Kompetenzseminaren erlernt, sich selbststรคndig angeeignet, oder intuitiv betrieben hat. Nichtsdestotrotz gibt sie auch vielen dieser Dinge erst einen Namen und unterfรผttert diese mit Beispielen von Goethe รผber Einstein bis David Rock und einigen mehr. Mit dem Produktivitรคtszirkel und den โ€žfรผnf Phasen des Schreibensโ€œ macht Gรผnther nette Angebote fรผr einen strukturierten Schreibprozess. Sie liefert detaillierte Prinzipien, wie man einen Schreibprozess organisieren, Kognition fรถrdern und halten, Pausen effektiv gestaltet, mit Stress umgehen, motiviert bleiben und auch das gute Leben mit dem guten Schreiben vereinbaren kann. Im Anhang ihres Buches fรผhrt Gรผnther auf sympathische Weise Hilfestellungen zur Transformation des eigenen Schreibens sowie zur Gestaltung der kollegialen Beratung auf und bietet eine knappe รœbersicht der Literatur in den von ihr angesprochen Bereichen an. Das breite Angebot des Instrumentariums zum literarischen und akademischen Selbstcoaching kann die Reflexion รผber die eigenen Arbeitsprozesse unterstรผtzen und dazu animieren gewissen Handlungsprinzipien zu verwerfen, zu perpetuieren, oder neu einzufรผhren.

    Das Buch wird seinem eigenen Anspruch damit gerecht. Aufgrund des persรถnlichen Schreibstils ist es sehr angenehm zu lesen und verstรคndlich. Die Gradwanderung zwischen Schreibratgeber und allgemeinem (wissenschaftlichem) Coachingbuch ist dabei deutlich zu Gunsten des Schreibens ausgefallen und vernachlรคssigt dementsprechend andere Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens. Hier wรคren einige methodische Angebote โ€žvor dem Schreibenโ€œ wรผnschenswert.

  5. Lennar Schmidt

    Man kennt die Bรผcherregale mit Selbstoptimierungsliteratur in jedem Buchhandel. Normalerweise stehe ich solcher Literatur immer ein wenig skeptisch gegenรผber. Dennoch musste ich mir auch eingestehen, dass mein geisteswissenschaftliches Studium mich nach sechs Semestern immer noch vor groรŸe organisatorische Herausforderungen stellt. Grade das deutsche Universitรคtsystem mit seiner scheinbar grenzenlosen Freiheit birgt die Gefahr sich zu verlieren. Dieser kleine aber feine Ratgeber stellt einem einige Werkzeuge zur Verfรผgung mit denen man sich durch die nรคchsten Schreibprojekte navigieren kann. Netterweise lรคsst er dabei den nervigen „self optimizing“ Floskeln aus und versรผรŸt den Text stattdessen mit netten Anekdoten aus dem universitรคren Alltag. Das macht den Text angenehm lesbar.

  6. Sebastian Kunze

    Das Buch โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ bรผndelt einen guten Teil der Erfahrungen der Autorin auf diesem Gebiet. Sie arbeitet als Schreib-Coach speziell fรผr Schreibende aus der akademischen Welt. Die Kapitel des Buches sind in der Regel so aufgebaut: Sie wirft ein Problem auf oder spricht ein Thema rund ums Schreiben an. AnschlieรŸend erklรคrt sie, worum es ihr geht und wie es fรผr sie mit dem Schreiben zusammenhรคngt. Dabei werden alle Phasen, die zum Schreiben dazugehรถren auch angesprochen. Vor, beim und zwischen dem Schreiben. (Aktive) Pause(n). Motivation und ร„ngste. Sogar den Wissenschaftszirkus spricht sie pointiert an.

    Der Fokus des Buches liegt allerdings nicht darauf zu sagen, diese und jene Studien haben gezeigt, es wรคre so und so am besten. Nein. Sie geht von ihren Erfahrungen und vom wissenschaftlichen Schreiben aus. Das macht es gerade fรผr diese Situation mehr als brauchbar. Selbst wenn man, wie ich, von vielen Methoden schon einmal etwas gehรถrt hatte, Katja Gรผnther fasst diese nicht nur gut zusammen, sondern bettet sie in einen Kontext ein, der sie teilweise in neuem Licht erscheinen lรคsst.

    Besonders macht das Buch allerdings die Reflexionsfragen, die sie zu jedem der vielen Unterkapitel stellt. Damit werden wir als Schreibende direkt angesprochen, uns mit dem Schreiben auseinanderzusetzen und aufgefordert, selbstverantwortlich zu sein. Wir entscheiden also selbst und mรผssen unseren jeweils eigenen Weg finden. Das Buch von Katja Gรผnther hilft tatsรคchlich dabei.

    Nachdem ich selbst รผber die Hรคlfte meiner Dissertation geschrieben habe, las ich das Buch von Katja Gรผnther und merkte, was ich schon gut kann und wo ich noch deutlich nachjustieren muss. Ich wรผrde dieses Buch allen an grรถรŸeren Schreibprozessen sitzenden Menschen empfehlen. Vor allem mรถchte ich es aber Menschen ans Herz legen, die gerade erst damit angefangen haben oder sich auf ein solches Schreibprojekt vorbereiten. Es lassen sich eine Menge Fehler vermeiden, die Zeit und besonders Kraft kosten.

  7. dr cneum

    In diesem kleinen Ratgeber fรผhrt uns die Autorin durch die Stationen eines Schreibprozesses. Entsprechend hat sie auch die Kapitelรผberschriften gewรคhlt: โ€žVor dem Schreibenโ€œ, โ€žBeim Schreibenโ€œ, โ€žNach dem Schreibenโ€œ usw.. Sie hat eine Fรผlle pragmatischer Tipps und Techniken zusammengetragen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern helfen, ihr โ€žSchreiblebenโ€œ zu reflektieren und zu managen. Das Buch fokussiert auf das Schreibhandeln und bietet Lรถsungen an, um die Schreibzeit effektiv zu strukturieren, damit Flow und Motivation beim Schreiben erhalten bleiben. Sie appelliert an die Selbstdisziplin, plรคdiert fรผr stรถrungsfreie Schreibzeiten und beleuchtet innere und รคuรŸere Ursachen fรผr Schreibblockaden.

    Obwohl die geschilderten Probleme eher allgemeingรผltigen Charakter besitzen โ€“ jeder Schreibende kann wohl ein Lied davon singen -, versteht es die Autorin sehr gut, diese in die spezifischen Gegebenheiten des Wissenschaftsbetriebs einzubetten. Dadurch schafft sie mit ihren Tipps tatsรคchlich einen Mehrwert fรผr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch scheut sie sich nicht, den Leser mitzunehmen hinter ansonsten verschlossene Tรผren und Konflikte zu thematisieren, die eher verschwiegen werden. So berichtet sie zum Beispiel รผber Konkurrenzdruck und Positionskรคmpfe an den Universitรคten, รผber Versagensรคngste und Schreibhemmungen, die sowohl aus frustrierenden Arbeitsbeziehungen resultieren als auch wegen mangelnder Wertschรคtzung fรผr die eigene Forschungsarbeit entstehen.

    Durch den lebendigen, bildhaften Sprachstil der Autorin liest sich das Buch flรผssig. Allerdings hรคtte ein รผbersichtlicheres Layout das Lesevergnรผgen deutlich erhรถht. Lange Textpassagen, die sich ohne Absatz รผber mehrere Seiten ergieรŸen, schrecken den Leser bereits beim ersten Durchblรคttern des Buches ab. Auch die Selbstcoaching-Fragen am Ende jedes Kapitels hรคtten durch Hervorhebung mehr Aufmerksamkeit erweckt. AuรŸerdem gehรถrt die Eigenwerbung der Autorin meines Erachtens nicht in die Buchkapital. Dadurch wird der Wert des Buches leider geschmรคlert, das ansonsten kluge und differenzierte Selbstcoaching-Strategien fรผr wissenschaftlich Schreibende vermittelt.

  8. Sebastian Z.

    Guter Einstieg fรผr Doktorand*innen und Studierende in Abschlussphase des Studiums:
    Das Buch von Katja Gรผnther ist einer von vielen Ratgebern aus dem Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens. โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ lautet der Titel. Wer hier Informationen zu wissenschaftlicher Arbeit und Selbstcoaching im Wissenschaftsbetrieb erwartet, wird etwas enttรคuscht. Ein Blick auf den Untertitel hilft hier weiter, da in diesem kompakten Bรผchlein hauptsรคchlich das Schreiben fokussiert wird, wobei auch immer wieder ein Blick รผber den Tellerrand der Textproduktion geworfen wird. Dazu zรคhlen neben konkreten Schreibstrategien vor allem auch Tipps und Tricks der Selbstorganisation, die sehr nรผtzliche Impulse fรผr die Arbeit geben kรถnnen.
    Die Kompaktheit und der Fokus auf das Schreiben machen das Werk zu einer guten Lektรผre, die nicht viel Kraft kostet und deren Anregungen relativ schnell umgesetzt werden kรถnnen.

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Autor*innen

Keywords

das gute Leben, Erfolgscoaching, Post docs, Professoren, Promovieren, Publizieren, Ressourcen aktivieren, Schreibcoaching, Schreiben im Universitรคtsalltag, Schreiben und Publizieren, Schreibproduktivitรคt, Selbstcoaching, Selbstorganisation, wissenschaftliche Karriere, wissenschaftliches Schreiben, Work-Life-Balance

Pressestimmen

Das Buch lohnt sich fรผr viele Berufe, in denen ein wichtiger Bestandteil der Arbeit das professionelle Schreiben ist. Der ganzheitliche Ansatz hilft, eigene dysfunktionale Gewohnheiten zu hinterfragen und zu einem professionelleren, produktiveren, vor allem aber auch erfรผllenderen Schreiballtag zu kommen.

www.doctima.de, 9.7.2020

Verstรคndlich und eingรคngig geschrieben, inhaltlich รผberzeugend. In grรถรŸeren Bestรคnden einsetzbarer Titel im bestens
abgedeckten Segment des akademischen Schreibens.

ezk, 20.07.2020

Katja Gรผnther selbst zeigt vor,dass man dieโ€žDinge nicht zur Anwendung bringtโ€œ, sondern auch mit munteren Ton komplexe Zusammenhรคnge erklรคren kann. Dabei endet jedes Kapitel mit Coachingfragen zur Selbstreflexion. Im Anhang befinden sich ein Schreib-Manifest und eine รผbersichtliche Anleitung zur Intervision.
ร„rzte Woche Nr.37

 

Abstracts

โ€ข Nehmen Sie Ihr Arbeitsleben in die Hand
โ€ข Die Konzentration zu sich einladen
โ€ข Zug und Druck widerstehen
โ€ข Schreiben: Hilfe, ich soll mich disziplinieren
โ€ข Endlich taktlos sein
โ€ข Assoziativer oder Chronologiker
โ€ข Sich fรผnfmal besser kennenlernen
โ€ข รœberlisten Sie sich selbst
โ€ข Stresslust entdecken
โ€ข Einfach raushauen
โ€ข Den Flow becircen
โ€ข Schreibleben in Bewegung
โ€ข Achtsamkeit und Schreiben
โ€ข Grenzen setzen im Arbeitsalltag
โ€ข Zutaten fรผr Eustress
โ€ข Was, wenn alles auffliegt?
โ€ข Der innere Feind weiรŸ sowieso Bescheid
โ€ข Einsetzen, was Sie anmacht
โ€ข Konkurrenten ausschalten
โ€ข Doktoreltern โ€“ ร–dipus lebt
โ€ข Gut, wenn Sie Angst haben
โ€ข Arbeit und Freizeit โ€“ ein grenzenloser SpaรŸ
โ€ข Das Gute bewuรŸt ins Leben und Arbeiten einladen

Beschreibung

Beschreibung

Dieses Selbstcoaching-Buch lรคdt Wissenschaftler*innen ein, ihr Arbeiten und Schreiben in der Wissenschaft neu zu gestalten. Sie entdecken die Bedingungen ihrer individuellen Schreibproduktivitรคt, erhalten konkrete Tipps und รผberprรผfen den eigenen Arbeitsalltag mithilfe von Coachingfragen. So gelingt es, im anforderungsreichen Forschungsalltag mehr an Lebensqualitรคt und Freirรคumen zu gewinnen: fรผr ein gutes und produktives Schreibleben.

Mit diesem bestรคrkenden Ratgeber befรถrdert Katja Gรผnther das Gute Leben, Schreiben und Arbeiten im Universitรคtsalltag. Die Autorin, Schreibcoach fรผr wissenschaftlich Arbeitende und Mitgrรผnderin des Schreibaschram, beleuchtet auf dem Hintergrund ihrer langjรคhrigen Erfahrung wie Lebensqualitรคt und Schreibproduktivitรคt wirklich vereint werden kรถnnen. Das Buch wendet sich an Promovierende, Postdocs und Professoren, und gibt essentielle Einblicke in das Grundlagen individueller Schreibproduktivitรคt. Katja Gรผnther ermuntert in lockerem Ton dazu, die eigenen Ressourcen zu aktivieren und dabei nichts als gegeben hinzunehmen. Ihr fundierter Hintergrund als systemische Coach und Gestalttherapeutin machen die Kapitel zu Quellen der Inspiration und des Mutmachens bei Schreibschwierigkeiten und fรผr die gelingende Selbstorganisation. Auch psychologische Themen wie der Umgang mit dem inneren Kritiker und mit eigenen ร„ngsten, das Thema Konkurrenz im Unialltag, die Mรถglichkeit zu co-kreativerem Umgang mit Kollegen oder Schreiben mit kleinen Kindern werden in einzelnen Kapiteln behandelt. Dabei flieรŸen viele Beispiele aus den Coachings ein. Jedes Kapitel endet mit Coachingfragen zur Selbstreflexion. Im Anhang befinden sich ein Schreib-Manifest und eine Anleitung zur Intervision.

Die Autorin:
Katja Gรผnther, M.A.,ย systemische Schreibcoach und Mitgrรผnderin des Schreibaschram (www.faden-verloren.de, www.schreibaschram.de), Berlin

Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende aller Fรคcher; Praxis der Schreibdidaktik und Schreibberatung

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8252-5369-1

eISBN

978-3-8385-5369-6, 978-3-8463-5369-1

Format

utb S

Scope

134

Year of publication

2020

Date of publication

08.06.2020

Language

Deutsch

Edition

1.

Produktsicherheit

Bewertungen (8)

8 Bewertungen fรผr Selbstcoaching in der Wissenschaft

  1. Mareike Borger

    Auch wenn sich dieser Ratgeber direkt an Wissenschaftler*innen (und damit eher an Doktorand*innen, Dozierende, Promovierende und Angestellte im Mittelbau) wendet, kรถnnen auch Studierende indirekt von ihm profitieren. Ich als Studentin im dritten Semester konnte aus diesem dรผnnen, aber vollgepackten Buch, wertvolle Tipps und AnstรถรŸe mitnehmen. Jede erdenkliche Situation โ€“ vor/beim/nach und zwischen dem Schreiben โ€“ wurde berรผcksichtigt und hinter jedem Kapitel stehen Fragen zur Selbstreflexion. Zudem wurden Situationen wie โ€žVortrรคge haltenโ€œ, โ€žmit Kind schreibenโ€œ, sowie โ€žBurnoutโ€œ thematisiert. Allerdings hรคtte ich mir gewรผnscht, dass auch โ€žSchreiben im Studiumโ€œ explizit angesprochen wird, da hier der Grundstein fรผr eine spรคtere wissenschaftliche Karriere gelegt wird und man sich von Beginn an Erfahrungen mit wissenschaftlichem Schreiben aneignet โ€“ die schlechten wie guten. Daher wรผrde ich dieses Buch auch Studierenden, die noch am Anfang stehen, empfehlen.
    Ich werde das Buch sicher im Laufe meines Schreiblebens hรคufig in die Hand nehmen und Kapitel nachlesen. Die Zusammenfassung am Ende und die hรผbschen Zeichnungen vor jedem Kapitel runden das Buch ab und ich werde es sicher vielen Kommiliton*innen ausleihen.

  2. Michael K

    Selbstcoaching in der Wissenschaft von Katja Gรผnther hat ein handliches Format von etwa 18×12 cm und gut 130 Seiten. Es hat ein Vorwort, acht grรถรŸere Kapitel mit mehreren Unterkapiteln und einen Anhang. Die Unterkapitel sind nur wenige Seiten lang, sodass eine Lektรผre in kleinen Portionen oder auszugsweise sehr gut mรถglich ist.

    Die Kapitel bestehen je aus einem Infotext und anschlieรŸenden Selbstcoaching-Fragen, wovon die Fragen deutlich zum Mehrwert beisteuern. Der Haupttext ist verstรคndlich und anschaulich, aber sehr redundant und mit nur wenig innovativen Tipps. Fรผr die Zielgruppe (DoktorandInnen bis ProfessorInnen) leider viel zu ausschweifend; die Zusammenfassung / die Stichpunkte auf Seite 118/119 reichen hingegen oft ohne weitere Erklรคrung, Handlungsanweisung oder Inspiration aus. AuรŸerdem ist der Sprachstil und die Coaching-Attitรผde รผber die Anekdoten zahlreicher „anderer Klienten“ Geschmackssache („Spรผren Sie, wie das Kraft freisetzt?“). Nach der ersten Erwรคhnung sollten zudem die wiederholten Hinweise auf das Schreibaschram gestrichen werden, ebenso die „Zusatz“frage: Was noch?

    Auch einigen Absรคtzen mangelt es an einem roten Faden. Beispiel „Der groรŸe Plan“:
    Absatz 1: groรŸe Plรคne einzuhalten, klappt fast nie.
    Absatz 2: es sei schon sinnvoll, sich einen grรถรŸeren Plan zu รผberlegen, aber es wird auch รผberschรคtzt.
    Dann im eigentlichen Kapitel zum groรŸen Plan, das Zwischenfazit: ein kleiner Plan hilft eher!
    In der letzten Hรคlfte wird dann die eigentliche Idee des groรŸen Plans erlรคutet, von dem wir ja bereits wissen, dass er nichts taugt. Am Ende kommt das Beispiel von einem Klienten, der hoffnungslos am groรŸen Plan scheitert, und dann mit kleinen Plรคnen weiter macht.

    Zusammenfassung:
    – Zielgruppe: Studierende und DoktorandInnen
    – Anschaulich beschrieben, mit verschiedenen Ideen
    – Oft redundant (Handy und Emails checken nicht nรถtig) und wenig innovativ
    – Taugt zum Nachschlagen oder fรผr die gezielte Suche, nicht als Lektรผre
    – Nette Ergรคnzung fรผr den kleinen Geldbeutel, aber mehr nicht

  3. Daniel Jung

    Ich habe mich fรผr das Buch โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ entschieden, da ich als Student im ersten Studienabschnitt noch keine Erfahrung im Bereich des wissenschaftlichen Schreibens habe. Da dies essenziell fรผr ein Studium ist, habe ich dieses Buch zur Motivation gelesen. Die Kapitel sind sehr schรถn geordnet und eine perfekte Begleitung zu meinem Seminar โ€žwissenschaftliches Arbeitenโ€œ. Die vielen Tipps zu den verschiedenen Phasen des Schreibprozesses mรถchte ich gerne fรผr kรผnftige Arbeiten zu Rate ziehen. Als besonders hilfreich habe ich die Anhรคnge und Literaturempfehlungen empfunden. Meine Erwartungen an das Buch wurden grundsรคtzlich erfรผllt.

  4. Nick E

    โ€žSchreibaschramโ€œ und โ€žZauberzirkel der Produktivitรคtโ€œ klingen zunรคchst nach spirituellem Schreiben, Esoterik, Mรคrchenstunde und einem Hauch von Ratgeber. รœber den Verlauf des Buches zeigt sich jedoch, dass Katja Gรผnther einen facettenreichen Ratgeber fรผr โ€ždas gute Leben und Arbeitenโ€œ vorgelegt hat.

    Explizit spricht Sie besonders Geisteswissenschaftler an, die an ihrer Promotion, oder weiterfรผhrenden Schriften arbeiten. Implizit ist das Buch aber fรผr jeden akademisch arbeitenden Menschen konzipiert, dessen Kerngeschรคft das Schreiben von Texten ist.

    Daher ist Gรผnthers Ratgeber auch fรผr Studierende der Politikwissenschaft und anderer Studiengรคnge interessant und geeignet. Fรผr einen Masterstudenten benennt sie dabei vieles, was man bereits in Kompetenzseminaren erlernt, sich selbststรคndig angeeignet, oder intuitiv betrieben hat. Nichtsdestotrotz gibt sie auch vielen dieser Dinge erst einen Namen und unterfรผttert diese mit Beispielen von Goethe รผber Einstein bis David Rock und einigen mehr. Mit dem Produktivitรคtszirkel und den โ€žfรผnf Phasen des Schreibensโ€œ macht Gรผnther nette Angebote fรผr einen strukturierten Schreibprozess. Sie liefert detaillierte Prinzipien, wie man einen Schreibprozess organisieren, Kognition fรถrdern und halten, Pausen effektiv gestaltet, mit Stress umgehen, motiviert bleiben und auch das gute Leben mit dem guten Schreiben vereinbaren kann. Im Anhang ihres Buches fรผhrt Gรผnther auf sympathische Weise Hilfestellungen zur Transformation des eigenen Schreibens sowie zur Gestaltung der kollegialen Beratung auf und bietet eine knappe รœbersicht der Literatur in den von ihr angesprochen Bereichen an. Das breite Angebot des Instrumentariums zum literarischen und akademischen Selbstcoaching kann die Reflexion รผber die eigenen Arbeitsprozesse unterstรผtzen und dazu animieren gewissen Handlungsprinzipien zu verwerfen, zu perpetuieren, oder neu einzufรผhren.

    Das Buch wird seinem eigenen Anspruch damit gerecht. Aufgrund des persรถnlichen Schreibstils ist es sehr angenehm zu lesen und verstรคndlich. Die Gradwanderung zwischen Schreibratgeber und allgemeinem (wissenschaftlichem) Coachingbuch ist dabei deutlich zu Gunsten des Schreibens ausgefallen und vernachlรคssigt dementsprechend andere Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens. Hier wรคren einige methodische Angebote โ€žvor dem Schreibenโ€œ wรผnschenswert.

  5. Lennar Schmidt

    Man kennt die Bรผcherregale mit Selbstoptimierungsliteratur in jedem Buchhandel. Normalerweise stehe ich solcher Literatur immer ein wenig skeptisch gegenรผber. Dennoch musste ich mir auch eingestehen, dass mein geisteswissenschaftliches Studium mich nach sechs Semestern immer noch vor groรŸe organisatorische Herausforderungen stellt. Grade das deutsche Universitรคtsystem mit seiner scheinbar grenzenlosen Freiheit birgt die Gefahr sich zu verlieren. Dieser kleine aber feine Ratgeber stellt einem einige Werkzeuge zur Verfรผgung mit denen man sich durch die nรคchsten Schreibprojekte navigieren kann. Netterweise lรคsst er dabei den nervigen „self optimizing“ Floskeln aus und versรผรŸt den Text stattdessen mit netten Anekdoten aus dem universitรคren Alltag. Das macht den Text angenehm lesbar.

  6. Sebastian Kunze

    Das Buch โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ bรผndelt einen guten Teil der Erfahrungen der Autorin auf diesem Gebiet. Sie arbeitet als Schreib-Coach speziell fรผr Schreibende aus der akademischen Welt. Die Kapitel des Buches sind in der Regel so aufgebaut: Sie wirft ein Problem auf oder spricht ein Thema rund ums Schreiben an. AnschlieรŸend erklรคrt sie, worum es ihr geht und wie es fรผr sie mit dem Schreiben zusammenhรคngt. Dabei werden alle Phasen, die zum Schreiben dazugehรถren auch angesprochen. Vor, beim und zwischen dem Schreiben. (Aktive) Pause(n). Motivation und ร„ngste. Sogar den Wissenschaftszirkus spricht sie pointiert an.

    Der Fokus des Buches liegt allerdings nicht darauf zu sagen, diese und jene Studien haben gezeigt, es wรคre so und so am besten. Nein. Sie geht von ihren Erfahrungen und vom wissenschaftlichen Schreiben aus. Das macht es gerade fรผr diese Situation mehr als brauchbar. Selbst wenn man, wie ich, von vielen Methoden schon einmal etwas gehรถrt hatte, Katja Gรผnther fasst diese nicht nur gut zusammen, sondern bettet sie in einen Kontext ein, der sie teilweise in neuem Licht erscheinen lรคsst.

    Besonders macht das Buch allerdings die Reflexionsfragen, die sie zu jedem der vielen Unterkapitel stellt. Damit werden wir als Schreibende direkt angesprochen, uns mit dem Schreiben auseinanderzusetzen und aufgefordert, selbstverantwortlich zu sein. Wir entscheiden also selbst und mรผssen unseren jeweils eigenen Weg finden. Das Buch von Katja Gรผnther hilft tatsรคchlich dabei.

    Nachdem ich selbst รผber die Hรคlfte meiner Dissertation geschrieben habe, las ich das Buch von Katja Gรผnther und merkte, was ich schon gut kann und wo ich noch deutlich nachjustieren muss. Ich wรผrde dieses Buch allen an grรถรŸeren Schreibprozessen sitzenden Menschen empfehlen. Vor allem mรถchte ich es aber Menschen ans Herz legen, die gerade erst damit angefangen haben oder sich auf ein solches Schreibprojekt vorbereiten. Es lassen sich eine Menge Fehler vermeiden, die Zeit und besonders Kraft kosten.

  7. dr cneum

    In diesem kleinen Ratgeber fรผhrt uns die Autorin durch die Stationen eines Schreibprozesses. Entsprechend hat sie auch die Kapitelรผberschriften gewรคhlt: โ€žVor dem Schreibenโ€œ, โ€žBeim Schreibenโ€œ, โ€žNach dem Schreibenโ€œ usw.. Sie hat eine Fรผlle pragmatischer Tipps und Techniken zusammengetragen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern helfen, ihr โ€žSchreiblebenโ€œ zu reflektieren und zu managen. Das Buch fokussiert auf das Schreibhandeln und bietet Lรถsungen an, um die Schreibzeit effektiv zu strukturieren, damit Flow und Motivation beim Schreiben erhalten bleiben. Sie appelliert an die Selbstdisziplin, plรคdiert fรผr stรถrungsfreie Schreibzeiten und beleuchtet innere und รคuรŸere Ursachen fรผr Schreibblockaden.

    Obwohl die geschilderten Probleme eher allgemeingรผltigen Charakter besitzen โ€“ jeder Schreibende kann wohl ein Lied davon singen -, versteht es die Autorin sehr gut, diese in die spezifischen Gegebenheiten des Wissenschaftsbetriebs einzubetten. Dadurch schafft sie mit ihren Tipps tatsรคchlich einen Mehrwert fรผr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch scheut sie sich nicht, den Leser mitzunehmen hinter ansonsten verschlossene Tรผren und Konflikte zu thematisieren, die eher verschwiegen werden. So berichtet sie zum Beispiel รผber Konkurrenzdruck und Positionskรคmpfe an den Universitรคten, รผber Versagensรคngste und Schreibhemmungen, die sowohl aus frustrierenden Arbeitsbeziehungen resultieren als auch wegen mangelnder Wertschรคtzung fรผr die eigene Forschungsarbeit entstehen.

    Durch den lebendigen, bildhaften Sprachstil der Autorin liest sich das Buch flรผssig. Allerdings hรคtte ein รผbersichtlicheres Layout das Lesevergnรผgen deutlich erhรถht. Lange Textpassagen, die sich ohne Absatz รผber mehrere Seiten ergieรŸen, schrecken den Leser bereits beim ersten Durchblรคttern des Buches ab. Auch die Selbstcoaching-Fragen am Ende jedes Kapitels hรคtten durch Hervorhebung mehr Aufmerksamkeit erweckt. AuรŸerdem gehรถrt die Eigenwerbung der Autorin meines Erachtens nicht in die Buchkapital. Dadurch wird der Wert des Buches leider geschmรคlert, das ansonsten kluge und differenzierte Selbstcoaching-Strategien fรผr wissenschaftlich Schreibende vermittelt.

  8. Sebastian Z.

    Guter Einstieg fรผr Doktorand*innen und Studierende in Abschlussphase des Studiums:
    Das Buch von Katja Gรผnther ist einer von vielen Ratgebern aus dem Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens. โ€žSelbstcoaching in der Wissenschaftโ€œ lautet der Titel. Wer hier Informationen zu wissenschaftlicher Arbeit und Selbstcoaching im Wissenschaftsbetrieb erwartet, wird etwas enttรคuscht. Ein Blick auf den Untertitel hilft hier weiter, da in diesem kompakten Bรผchlein hauptsรคchlich das Schreiben fokussiert wird, wobei auch immer wieder ein Blick รผber den Tellerrand der Textproduktion geworfen wird. Dazu zรคhlen neben konkreten Schreibstrategien vor allem auch Tipps und Tricks der Selbstorganisation, die sehr nรผtzliche Impulse fรผr die Arbeit geben kรถnnen.
    Die Kompaktheit und der Fokus auf das Schreiben machen das Werk zu einer guten Lektรผre, die nicht viel Kraft kostet und deren Anregungen relativ schnell umgesetzt werden kรถnnen.

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Pressestimmen

Pressestimmen

Das Buch lohnt sich fรผr viele Berufe, in denen ein wichtiger Bestandteil der Arbeit das professionelle Schreiben ist. Der ganzheitliche Ansatz hilft, eigene dysfunktionale Gewohnheiten zu hinterfragen und zu einem professionelleren, produktiveren, vor allem aber auch erfรผllenderen Schreiballtag zu kommen.

www.doctima.de, 9.7.2020

Verstรคndlich und eingรคngig geschrieben, inhaltlich รผberzeugend. In grรถรŸeren Bestรคnden einsetzbarer Titel im bestens
abgedeckten Segment des akademischen Schreibens.

ezk, 20.07.2020

Katja Gรผnther selbst zeigt vor,dass man dieโ€žDinge nicht zur Anwendung bringtโ€œ, sondern auch mit munteren Ton komplexe Zusammenhรคnge erklรคren kann. Dabei endet jedes Kapitel mit Coachingfragen zur Selbstreflexion. Im Anhang befinden sich ein Schreib-Manifest und eine รผbersichtliche Anleitung zur Intervision.
ร„rzte Woche Nr.37

 

Abstracts

Abstracts

โ€ข Nehmen Sie Ihr Arbeitsleben in die Hand
โ€ข Die Konzentration zu sich einladen
โ€ข Zug und Druck widerstehen
โ€ข Schreiben: Hilfe, ich soll mich disziplinieren
โ€ข Endlich taktlos sein
โ€ข Assoziativer oder Chronologiker
โ€ข Sich fรผnfmal besser kennenlernen
โ€ข รœberlisten Sie sich selbst
โ€ข Stresslust entdecken
โ€ข Einfach raushauen
โ€ข Den Flow becircen
โ€ข Schreibleben in Bewegung
โ€ข Achtsamkeit und Schreiben
โ€ข Grenzen setzen im Arbeitsalltag
โ€ข Zutaten fรผr Eustress
โ€ข Was, wenn alles auffliegt?
โ€ข Der innere Feind weiรŸ sowieso Bescheid
โ€ข Einsetzen, was Sie anmacht
โ€ข Konkurrenten ausschalten
โ€ข Doktoreltern โ€“ ร–dipus lebt
โ€ข Gut, wenn Sie Angst haben
โ€ข Arbeit und Freizeit โ€“ ein grenzenloser SpaรŸ
โ€ข Das Gute bewuรŸt ins Leben und Arbeiten einladen

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