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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 16-5875

GWP 3-2020 | Themen: Globalisierung · Pandemie und Wirtschaftskrise · Energiewende · Bildung und Ungleichheit · Digitalisierung · Fake News gegen Demokratie · Antisemitismus · Entrepreneurship-Education

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ISSN: 16-5875

Inhalt

Heft 3-2020 | GWP – Gesellschaft. Wirtschaft. Politik
Themen: Globalisierung · Pandemie und Wirtschaftskrise · Energiewende · Bildung und Ungleichheit · Digitalisierung · Fake News gegen Demokratie · Antisemitismus · Entrepreneurship-Education

EDITORIAL

ONLINE-ARCHIV
Thema: Soziale Ungleichheit

AKTUELLE ANALYSEN
Hans-Jochen Luhmann: Die Aufkündigung der Nuklearen Teilhabe – Vexierspiel um die aktive Rolle
Luis Illan: Bildungsföderalismus in Zeiten der Corona-Krise
Klaus Moegling: ‚Fake News‘ gegen Demokratie

WIRTSCHAFTSPOLITISCHE KOLUMNEN
Thieß Petersen: Corona-Pandemie und Lehman-Pleite – ein vorläufiger Vergleich
Jens van Scherpenberg: Das Ende der Globalisierung – jetzt wirklich?

FACHAUFSÄTZE
Peter Hennicke: Werden Energiewende und Klimaschutz Opfer der Corona-Pandemie?
Eckhard Jesse: Wahlen in den neuen Bundesländern seit 1990
Fabian Beckmann / Anna-Lena Schönauer: Soziale Ungleichheit in der Freiwilligenarbeit
Susanne Rippl: Politische Einstellungen in Ostdeutschland im Wandel: die Generation „Mauerkinder“

SERIE DEUTSCHLAND 2020/2021
Zur Serie (im Open Access verfügbar)
Pia N. Blossfeld / Gwendolin J. Blossfeld / Hans-Peter Blossfeld: Bildungsexpansion und soziale Ungleichheit: Wie lassen sich die begrenzten Erfolge der Bildungsreformen in Deutschland erklären?

KONTROVERS DOKUMENTIERT
Edmund Budrich: Autoförderung in der Krise ‒ aber nur zugunsten der E-Mobilität

POLITISCHE DIDAKTIK
Christian Fischer: Die Fallanalyse Feinberg. Entwurf und Diskussion einer Unterrichtsreihe zum Thema Antisemitismus
Tim Engartner: Sozialität als vernachlässigte Säule der Entrepreneurship Education – oder: Wie Szenariotechnik und Zukunftswerkstatt Gründungskulturen beleben können

DAS BESONDERE BUCH
Lena Hipp: Erwerbsarbeit und Digitalisierung. Corona als Vorgeschmack auf das, was kommt? über: Lisa Herzog, „Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“

REZENSIONEN
Bettina Zurstrassen: Christian Fischer (2020): Inklusion im Politikunterricht. Ein fallbezogener Denkanstoß
Sibylle Reinhardt: Dorothee Gronostay: Argumentative Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht. Eine Videostudie

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Leseproben

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): gwp.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

16-5875

eISSN

2196-1654

Jahrgang

69. Jahrgang 2020

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

01.10.2020

Umfang

156

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gwp.v69i3

Homepage

https://gwp.budrich-journals.de

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Autor*innen

bettina-zurstrassen
Jens van Scherpenberg
Hans-Jochen Luhmann
Anna-Lena Schönauer
gwendolin-j-blossfeld
Sibylle Reinhardt
Hans-Peter Blossfeld
Christian Fischer

Schlagwörter

Antisemitismus, Arbeit, Bildung, Bildungsexpansion, Bildungsforschung, Bildungsreformen, Corona, Corona-Krise, DDR, Demokratie, Digitalisierung, E mobilitaet, Ehrenamt, Energiewende, Engagement, Entrepreneurship education, Fake news, Freiwilligenarbeit, Föderalismus, Gesellschaft, Herkunftsfamilie, Klimaschutz, Lebensverlauf, Mauerkinder, NATO, Neue Bundesländer, Nukleare abschreckung, Ostdeutschland, Pandemie, Parteien, Politikunterricht, Politische einstellungen, Regierungsbildung, Schule, Sicherheitspolitik, Sozial ökologische Transformation, soziale Ungleichheit, Szenariotechnik, Teilhabe, Verschwoerungstheorien, Wahlen, Wahlverhalten, Weltmarkt, Weltwirtschaft, Wirtschaftskrieg, Wirtschaftskrise, Wirtschaftsunterricht, Zivilgesellschaft, Zukunftswerkstatt

Abstracts

Die Aufkündigung der Nuklearen Teilhabe – Vexierspiel um die aktive Rolle (Hans-Jochen Luhmann)
In Büchel in der Eifel lagern US-amerikanische Freifallbomben mit nuklearem Sprengkopf und sind deutsche Flugzeuge als Trägersysteme stationiert. Dasselbe ist in Belgien und in den Niederlanden der Fall. Diese Waffen-Bestände sind Reste aus der heißen Zeit des Kalten Krieges. Deren Sinn war einmal, den ggfls. betroffenen europäischen Verbündeten eine Vetooption für den Einsatz ‚kleiner’ Nuklearsprengkörper im Gefechtsfeld (zu „taktischen“ Zwecken), also auf ihrem eigenen Territorium, zuzubilligen. Gegen und nach Ende des Kalten Krieges wurden solchen Waffen abgezogen, doch der vollständige Abzug mißlang. 2009 wurde der Abzug aus der Eifel Teil des Regierungsprogramms, Deutschland machte mit den Benelux-Staaten und Norwegen zusammen im Jahre 2010 einen Vorstoß bei der NATO, der aber abgewiesen wurde. Schlagwörter: Nukleare Abschreckung, NATO, Sicherheitspolitik
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

Bildungsföderalismus in Zeiten der Corona-Krise (Luis Illan)
Die Corona-Pandemie stellt die staatliche Handlungsfähigkeit derzeit vor erhebliche Herausforderungen. Im Fokus steht dabei nicht zuletzt auch die Handlungskoordination zwischen den föderalen Ebenen. Der Beitrag untersucht, wie sich der deutsche Bildungsföderalismus auf die Strategiewahl zur Bewältigung der Corona-Krise auswirkt. Schlagwörter: Föderalismus, Bildung, Corona-Krise
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

‚Fake News‘ gegen Demokratie (Klaus Moegling)
Die Demokratie steht weltweit derzeit unter Druck. Es lässt sich eine Tendenz zur Entdemokratisierung auf der internationalen und der nationalstaatlichen Ebene feststellen. Aber ist es tatsächlich so, wie z.B. der Psychologe Rainer Mausfeld suggeriert, dass das westliche Demokratiesystem im Zuge des Siegeszugs der Neoliberalisierung zu einem manipulativen und getarnten System nicht legitimierter Herrschaft degeneriert ist? Wird sich tatsächlich der „Hülse der repräsentativen Demokratie nur noch bedient, um die eigentlichen Zentren politischer Macht für die Öffentlichkeit unsichtbar zu machen.“? Werden die Bürger_innen mit Hilfe gezielter Falschinformation (‚Fake News‘) im Interesse der Machthabenden manipuliert? Schlagwörter: Fake News, Demokratie, Verschwörungstheorien
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

Corona-Pandemie und Lehman-Pleite – ein vorläufiger Vergleich (Thieß Petersen)
Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Wirtschaftskrise ist nach der geplatzten Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre und der Lehman-Pleite 2008/09 schon die dritte große Wirtschaftskrise dieses Jahrhunderts. Doch etwas ist anders: Die beiden ersten Krisen waren das Ergebnis einer geplatzten Spekulationsblase mit der Folge, dass die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen abrupt zurückging. Eine Pandemie ist hingegen ein exogener Schock, der neben einem Nachfrageeinbruch auch noch einen Produktionsrückgang hervorruft. Die aktuell vorliegenden Prognosen gehen von einem wesentlich größeren Einbruch der Weltwirtschaft aus als nach der Lehman-Pleite, was die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft entsprechend hart trifft. Daher wird es auch schwieriger als bei den beiden vorherigen Wirtschaftskrisen dieses Jahrhunderts sein, die gesamtwirtschaftliche Produktion, die Beschäftigung und das Einkommen wieder auf das Vorkrisenniveau zu bringen. Schlagwörter: Wirtschaftskrise, Weltwirtschaft, Pandemie, Corona
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Das Ende der Globalisierung – jetzt wirklich? (Jens van Scherpenberg)
Zusammenfassung: Die Globalisierung, die freie Konkurrenz auf einem regelbasierten Weltmarkt, wird gegenwärtig von ihren wichtigsten Trägermächten zugunsten machtpolitischer Interessen aufgekündigt. Mit neuen Zöllen, Renationalisierung von Produktion und offenem Wirtschaftskrieg durch ausufernde Sanktionen kämpfen vor allem die USA gegen ihre Konkurrenten und gegen den Aufstieg Chinas zur Weltmacht. Schlagwörter: USA, EU, China, Weltmarkt, Wirtschaftskrieg
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Werden Energiewende und Klimaschutz Opfer der Corona-Pandemie? (Peter Hennicke)
Die Corona-Pandemie bedeutet eine weltweite Zäsur für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie kann ein sozial-ökologisches Rollback einleiten oder gesellschaftliche Prozesse enorm beschleunigen. Wird sie der Energiewende neue Schubkraft verleihen oder ihr Scheitern vorprogrammieren? Dieser Beitrag begründet eine positive Perspektive. Schlagwörter: Energiewende, Corona-Krise, Sozial-ökologische Transformation, Klimaschutz
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Wahlen in den neuen Bundesländern seit 1990 (Eckhard Jesse)
Die Serie der sieben Landtagswahlen in den neuen Bundesländern belegt eine nahezu kontinuierliche Schwächung der großen Parteien, stärker als in den alten Bundesländern, erkennbar besonders bei den jüngsten drei Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Die schwierigen Mehrheitsverhältnisse verursachen Probleme bei der Regierungsbildung. Schlagwörter: Parteien, Wahlen, Neue Bundesländer, Regierungsbildung
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Soziale Ungleichheit in der Freiwilligenarbeit (Fabian Beckmann, Anna-Lena Schönauer)
Freiwilligenarbeit gilt als normativer Grundpfeiler einer Bürgergesellschaft, ist zugleich aber hochgradig sozialselektiv. Der Beitrag beleuchtet soziale Ungleichheiten in der Freiwilligenarbeit und zeigt, dass neben objektiven Soziallagen auch Wert- und politische Orientierungen von Bedeutung sind. Schlagwörter: Freiwilligenarbeit, Engagement, Ehrenamt, Teilhabe, Zivilgesellschaft
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Politische Einstellungen in Ostdeutschland im Wandel: die Generation „Mauerkinder“ (Susanne Rippl)
Die Wahlen der letzten Jahre haben deutliche Unterschiede in den politischen Einstellungen zwischen beiden Landesteilen offengelegt. In diesem Kontext werden Fragen nach der Entwicklung der politischen Orientierungen der Menschen in Ostdeutschland 30 Jahre nach der Wende aufgeworfen. Die These des „Zusammenwachsens“ wird zunehmend in Frage gestellt. Die heute 45- bis 60-Jährigen Ostdeutschen sind die letzte Generation, die ihre Kindheit und Jugend noch in der DDR erlebten – sie haben die Wende in dieser Altersphase erlebt und zählen heute zu der Altersgruppe, die die stärksten Sympathien für die AfD aufweist. Im Fokus der Analyse steht die Entwicklung von politischen Einstellungen dieser Generation empirisch beleuchtet anhand der Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage (ALLBUS), die bis ins Jahr 1991 zurückreichen. Schlagwörter: Ostdeutschland, DDR, Mauerkinder, politische Einstellungen, Wahlverhalten
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Bildungsexpansion und soziale Ungleichheit. Wie lassen sich die begrenzten Erfolge der Bildungsreformen in Deutschland erklären? (Pia N. Blossfeld, Gwendolin J. Blossfeld, Hans-Peter Blossfeld)
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit drei Ziele der Bildungsreformen erreicht wurden: (1) Der Ausbau des Bildungssystems zur Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstands, (2) die Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Teilen des Bildungssystems und (3) die Verringerung von herkunftsspezifischen Bildungsungleichheiten. Der Beitrag zeigt, dass die ersten beiden Ziele durchaus erreicht wurden und arbeitet heraus, warum die Erfolge der Bildungsreformen mit Blick auf die herkunftsspezifischen Ungleichheiten nur begrenzt waren. Schlagwörter: Bildungsexpansion, Bildungsreformen, Herkunftsfamilie, Lebensverlauf, Bildungsforschung
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Autoförderung in der Krise – aber nur zugunsten der E-Mobilität (Edmund Budrich)
Bundestag und Bundesrat haben am 29.6.2020 ein Konjunkturpaket verabschiedet. Es soll den Folgen der Corona-Krise entgegenwirken. Neben vielen anderen Maßnahmen enthält das Paket eine Förderung der E-Mobilität in Form einer Prämie beim Kauf eines E-Autos. Keine Prämie wird für den Kauf von Autos mit Verbrennungsmotor versprochen. Diese ungleiche Behandlung führte zu einer heftigen Diskussion. Mit ihrer Entscheidung hat die Bundesregierung ihre Politik der E-Mobilität erneut bestätigt, die sie über mehr als ein Jahrzehnt, durch drei Legislaturperioden hindurch und in unterschiedlichen Koalitionen, verfolgt hat. Schlagwörter: Corona-Krise, Energiewende, E-Mobilität
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Die Fallanalyse Feinberg. Entwurf und Diskussion einer Unterrichtsreihe zum Thema Antisemitismus (Christian Fischer)
Antisemitismus ist ein aktuelles Problem unserer Gesellschaft. Zu den Aufgabenbereichen des Politikunterrichts gehört die Thematisierung gesellschaftlicher Probleme, insbesondere dann, wenn es sich wie beim Antisemitismus-Problem um eines handelt, das demokratische Grundwerte infrage stellt. Im vorliegenden Beitrag wird daher die Fallanalyse Feinberg als erprobte Unterrichtsreihe vorgestellt. In ihrem Zentrum steht der Fall von Yorai Feinberg, einem jüdischen Gastronom aus Berlin, der antisemitischen Übergriffen von ganz verschiedenen Seiten ausgesetzt ist. Der Fall eignet sich gut, um die unterschiedlichen Strömungen des aktuellen Antisemitismus zu analysieren und politische Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Schlagwörter: Schule, Politikunterricht, Antisemitismus
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Sozialität als vernachlässigte Säule der Entrepreneurship Education – oder: Wie Szenariotechnik und Zukunftswerkstatt Gründungskulturen beleben können (Tim Engartner)
Gerade in einer Zeit, in der sich die Wirtschaft im Zuge der Coronapandemie nachhaltig abzukühlen droht und Branchen wie die deutsche Automobilindustrie durch technische Umbrüche in Richtung Elektromobilität in Bedrängnis geraten, muss die hierzulande sinkende Gründungsquote als besorgniserregend bezeichnet werden. Davon ausgehend, dass sich Entrepreneurship Education mit Blick auf den schulischen Bildungsauftrag aber nur dann legitimieren lässt, wenn das Gelernte allgemeinbildenden Charakter hat, ein persönlichkeitsbildender Gehalt zu identifizieren ist und transferfähiges Wissen aus dem exemplarischen Zugriff auf lebens- und arbeitsweltliche Phänomene abgeleitet werden kann, werden die in der sozialwissenschaftlichen Bildung etablierten Methoden „Szenariotechnik“ und „Zukunftswerkstatt“ dargestellt. Schlagwörter: Schule, Wirtschaftsunterricht, Entrepreneurship Education, Szenariotechnik, Zukunftswerkstatt
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Erwerbsarbeit und Digitalisierung. Corona als Vorgeschmack auf das, was kommt? (Lena Hipp)
Über: Lisa Herzog, Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf , 2019, Berlin. Ausgangspunkt des Buches ist die spätestens seit der Marienthal-Studie (Jahoda, Lazarsfeld und Zeisel, 1975 [1933]) fest etablierte Erkenntnis, dass Erwerbsarbeit nicht nur Einkommensquelle ist, sondern auch ein Element, das den Alltag der meisten Menschen strukturiert und sie sozial integriert. Diese Funktionen gilt es zu schützen, wenn nicht gar zu retten. Für Herzog ist Erwerbsarbeit eine „zutiefst menschliche Angelegenheit“, die insbesondere im Zuge einer fortschreitenden Digitalisierung zusätzlicher sozialer, organisatorischer und rechtlicher Gestaltung bedarf, um ihre Integrationsfunktion weiterhin und für viele Menschen beizubehalten. Sie hinterfragt zentrale Vorstellungen, die wir von Arbeit – insbesondere digitalisierter Arbeit – haben, und entwickelt daraus Ansätze und Vorschläge, wie die Spielregeln einer digitalisierten Arbeitswelt lauten könnten. Dazu betrachtet sie fünf Themenfelder: Arbeitsteilung, politische Gestaltung der Arbeitswelt, Verantwortung und Haftung im Wirtschaftsleben, Hierarchien und der soziale Gestaltungswert von Erwerbsarbeit. Schlagwörter: Arbeit, Digitalisierung, Gesellschaft
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Inhalt

Inhalt

Heft 3-2020 | GWP – Gesellschaft. Wirtschaft. Politik
Themen: Globalisierung · Pandemie und Wirtschaftskrise · Energiewende · Bildung und Ungleichheit · Digitalisierung · Fake News gegen Demokratie · Antisemitismus · Entrepreneurship-Education

EDITORIAL

ONLINE-ARCHIV
Thema: Soziale Ungleichheit

AKTUELLE ANALYSEN
Hans-Jochen Luhmann: Die Aufkündigung der Nuklearen Teilhabe – Vexierspiel um die aktive Rolle
Luis Illan: Bildungsföderalismus in Zeiten der Corona-Krise
Klaus Moegling: ‚Fake News‘ gegen Demokratie

WIRTSCHAFTSPOLITISCHE KOLUMNEN
Thieß Petersen: Corona-Pandemie und Lehman-Pleite – ein vorläufiger Vergleich
Jens van Scherpenberg: Das Ende der Globalisierung – jetzt wirklich?

FACHAUFSÄTZE
Peter Hennicke: Werden Energiewende und Klimaschutz Opfer der Corona-Pandemie?
Eckhard Jesse: Wahlen in den neuen Bundesländern seit 1990
Fabian Beckmann / Anna-Lena Schönauer: Soziale Ungleichheit in der Freiwilligenarbeit
Susanne Rippl: Politische Einstellungen in Ostdeutschland im Wandel: die Generation „Mauerkinder“

SERIE DEUTSCHLAND 2020/2021
Zur Serie (im Open Access verfügbar)
Pia N. Blossfeld / Gwendolin J. Blossfeld / Hans-Peter Blossfeld: Bildungsexpansion und soziale Ungleichheit: Wie lassen sich die begrenzten Erfolge der Bildungsreformen in Deutschland erklären?

KONTROVERS DOKUMENTIERT
Edmund Budrich: Autoförderung in der Krise ‒ aber nur zugunsten der E-Mobilität

POLITISCHE DIDAKTIK
Christian Fischer: Die Fallanalyse Feinberg. Entwurf und Diskussion einer Unterrichtsreihe zum Thema Antisemitismus
Tim Engartner: Sozialität als vernachlässigte Säule der Entrepreneurship Education – oder: Wie Szenariotechnik und Zukunftswerkstatt Gründungskulturen beleben können

DAS BESONDERE BUCH
Lena Hipp: Erwerbsarbeit und Digitalisierung. Corona als Vorgeschmack auf das, was kommt? über: Lisa Herzog, „Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“

REZENSIONEN
Bettina Zurstrassen: Christian Fischer (2020): Inklusion im Politikunterricht. Ein fallbezogener Denkanstoß
Sibylle Reinhardt: Dorothee Gronostay: Argumentative Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht. Eine Videostudie

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Bibliografie

Zusätzliche Information

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ISSN

16-5875

eISSN

2196-1654

Jahrgang

69. Jahrgang 2020

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

01.10.2020

Umfang

156

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gwp.v69i3

Homepage

https://gwp.budrich-journals.de

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bettina-zurstrassen
Jens van Scherpenberg
Hans-Jochen Luhmann
Anna-Lena Schönauer
gwendolin-j-blossfeld
Sibylle Reinhardt
Hans-Peter Blossfeld
Christian Fischer

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

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Die Aufkündigung der Nuklearen Teilhabe – Vexierspiel um die aktive Rolle (Hans-Jochen Luhmann)
In Büchel in der Eifel lagern US-amerikanische Freifallbomben mit nuklearem Sprengkopf und sind deutsche Flugzeuge als Trägersysteme stationiert. Dasselbe ist in Belgien und in den Niederlanden der Fall. Diese Waffen-Bestände sind Reste aus der heißen Zeit des Kalten Krieges. Deren Sinn war einmal, den ggfls. betroffenen europäischen Verbündeten eine Vetooption für den Einsatz ‚kleiner’ Nuklearsprengkörper im Gefechtsfeld (zu „taktischen“ Zwecken), also auf ihrem eigenen Territorium, zuzubilligen. Gegen und nach Ende des Kalten Krieges wurden solchen Waffen abgezogen, doch der vollständige Abzug mißlang. 2009 wurde der Abzug aus der Eifel Teil des Regierungsprogramms, Deutschland machte mit den Benelux-Staaten und Norwegen zusammen im Jahre 2010 einen Vorstoß bei der NATO, der aber abgewiesen wurde. Schlagwörter: Nukleare Abschreckung, NATO, Sicherheitspolitik
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Bildungsföderalismus in Zeiten der Corona-Krise (Luis Illan)
Die Corona-Pandemie stellt die staatliche Handlungsfähigkeit derzeit vor erhebliche Herausforderungen. Im Fokus steht dabei nicht zuletzt auch die Handlungskoordination zwischen den föderalen Ebenen. Der Beitrag untersucht, wie sich der deutsche Bildungsföderalismus auf die Strategiewahl zur Bewältigung der Corona-Krise auswirkt. Schlagwörter: Föderalismus, Bildung, Corona-Krise
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‚Fake News‘ gegen Demokratie (Klaus Moegling)
Die Demokratie steht weltweit derzeit unter Druck. Es lässt sich eine Tendenz zur Entdemokratisierung auf der internationalen und der nationalstaatlichen Ebene feststellen. Aber ist es tatsächlich so, wie z.B. der Psychologe Rainer Mausfeld suggeriert, dass das westliche Demokratiesystem im Zuge des Siegeszugs der Neoliberalisierung zu einem manipulativen und getarnten System nicht legitimierter Herrschaft degeneriert ist? Wird sich tatsächlich der „Hülse der repräsentativen Demokratie nur noch bedient, um die eigentlichen Zentren politischer Macht für die Öffentlichkeit unsichtbar zu machen.“? Werden die Bürger_innen mit Hilfe gezielter Falschinformation (‚Fake News‘) im Interesse der Machthabenden manipuliert? Schlagwörter: Fake News, Demokratie, Verschwörungstheorien
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Corona-Pandemie und Lehman-Pleite – ein vorläufiger Vergleich (Thieß Petersen)
Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Wirtschaftskrise ist nach der geplatzten Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre und der Lehman-Pleite 2008/09 schon die dritte große Wirtschaftskrise dieses Jahrhunderts. Doch etwas ist anders: Die beiden ersten Krisen waren das Ergebnis einer geplatzten Spekulationsblase mit der Folge, dass die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen abrupt zurückging. Eine Pandemie ist hingegen ein exogener Schock, der neben einem Nachfrageeinbruch auch noch einen Produktionsrückgang hervorruft. Die aktuell vorliegenden Prognosen gehen von einem wesentlich größeren Einbruch der Weltwirtschaft aus als nach der Lehman-Pleite, was die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft entsprechend hart trifft. Daher wird es auch schwieriger als bei den beiden vorherigen Wirtschaftskrisen dieses Jahrhunderts sein, die gesamtwirtschaftliche Produktion, die Beschäftigung und das Einkommen wieder auf das Vorkrisenniveau zu bringen. Schlagwörter: Wirtschaftskrise, Weltwirtschaft, Pandemie, Corona
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Das Ende der Globalisierung – jetzt wirklich? (Jens van Scherpenberg)
Zusammenfassung: Die Globalisierung, die freie Konkurrenz auf einem regelbasierten Weltmarkt, wird gegenwärtig von ihren wichtigsten Trägermächten zugunsten machtpolitischer Interessen aufgekündigt. Mit neuen Zöllen, Renationalisierung von Produktion und offenem Wirtschaftskrieg durch ausufernde Sanktionen kämpfen vor allem die USA gegen ihre Konkurrenten und gegen den Aufstieg Chinas zur Weltmacht. Schlagwörter: USA, EU, China, Weltmarkt, Wirtschaftskrieg
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Werden Energiewende und Klimaschutz Opfer der Corona-Pandemie? (Peter Hennicke)
Die Corona-Pandemie bedeutet eine weltweite Zäsur für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie kann ein sozial-ökologisches Rollback einleiten oder gesellschaftliche Prozesse enorm beschleunigen. Wird sie der Energiewende neue Schubkraft verleihen oder ihr Scheitern vorprogrammieren? Dieser Beitrag begründet eine positive Perspektive. Schlagwörter: Energiewende, Corona-Krise, Sozial-ökologische Transformation, Klimaschutz
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Wahlen in den neuen Bundesländern seit 1990 (Eckhard Jesse)
Die Serie der sieben Landtagswahlen in den neuen Bundesländern belegt eine nahezu kontinuierliche Schwächung der großen Parteien, stärker als in den alten Bundesländern, erkennbar besonders bei den jüngsten drei Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Die schwierigen Mehrheitsverhältnisse verursachen Probleme bei der Regierungsbildung. Schlagwörter: Parteien, Wahlen, Neue Bundesländer, Regierungsbildung
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Soziale Ungleichheit in der Freiwilligenarbeit (Fabian Beckmann, Anna-Lena Schönauer)
Freiwilligenarbeit gilt als normativer Grundpfeiler einer Bürgergesellschaft, ist zugleich aber hochgradig sozialselektiv. Der Beitrag beleuchtet soziale Ungleichheiten in der Freiwilligenarbeit und zeigt, dass neben objektiven Soziallagen auch Wert- und politische Orientierungen von Bedeutung sind. Schlagwörter: Freiwilligenarbeit, Engagement, Ehrenamt, Teilhabe, Zivilgesellschaft
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Politische Einstellungen in Ostdeutschland im Wandel: die Generation „Mauerkinder“ (Susanne Rippl)
Die Wahlen der letzten Jahre haben deutliche Unterschiede in den politischen Einstellungen zwischen beiden Landesteilen offengelegt. In diesem Kontext werden Fragen nach der Entwicklung der politischen Orientierungen der Menschen in Ostdeutschland 30 Jahre nach der Wende aufgeworfen. Die These des „Zusammenwachsens“ wird zunehmend in Frage gestellt. Die heute 45- bis 60-Jährigen Ostdeutschen sind die letzte Generation, die ihre Kindheit und Jugend noch in der DDR erlebten – sie haben die Wende in dieser Altersphase erlebt und zählen heute zu der Altersgruppe, die die stärksten Sympathien für die AfD aufweist. Im Fokus der Analyse steht die Entwicklung von politischen Einstellungen dieser Generation empirisch beleuchtet anhand der Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage (ALLBUS), die bis ins Jahr 1991 zurückreichen. Schlagwörter: Ostdeutschland, DDR, Mauerkinder, politische Einstellungen, Wahlverhalten
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Bildungsexpansion und soziale Ungleichheit. Wie lassen sich die begrenzten Erfolge der Bildungsreformen in Deutschland erklären? (Pia N. Blossfeld, Gwendolin J. Blossfeld, Hans-Peter Blossfeld)
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit drei Ziele der Bildungsreformen erreicht wurden: (1) Der Ausbau des Bildungssystems zur Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstands, (2) die Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Teilen des Bildungssystems und (3) die Verringerung von herkunftsspezifischen Bildungsungleichheiten. Der Beitrag zeigt, dass die ersten beiden Ziele durchaus erreicht wurden und arbeitet heraus, warum die Erfolge der Bildungsreformen mit Blick auf die herkunftsspezifischen Ungleichheiten nur begrenzt waren. Schlagwörter: Bildungsexpansion, Bildungsreformen, Herkunftsfamilie, Lebensverlauf, Bildungsforschung
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Bundestag und Bundesrat haben am 29.6.2020 ein Konjunkturpaket verabschiedet. Es soll den Folgen der Corona-Krise entgegenwirken. Neben vielen anderen Maßnahmen enthält das Paket eine Förderung der E-Mobilität in Form einer Prämie beim Kauf eines E-Autos. Keine Prämie wird für den Kauf von Autos mit Verbrennungsmotor versprochen. Diese ungleiche Behandlung führte zu einer heftigen Diskussion. Mit ihrer Entscheidung hat die Bundesregierung ihre Politik der E-Mobilität erneut bestätigt, die sie über mehr als ein Jahrzehnt, durch drei Legislaturperioden hindurch und in unterschiedlichen Koalitionen, verfolgt hat. Schlagwörter: Corona-Krise, Energiewende, E-Mobilität
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Antisemitismus ist ein aktuelles Problem unserer Gesellschaft. Zu den Aufgabenbereichen des Politikunterrichts gehört die Thematisierung gesellschaftlicher Probleme, insbesondere dann, wenn es sich wie beim Antisemitismus-Problem um eines handelt, das demokratische Grundwerte infrage stellt. Im vorliegenden Beitrag wird daher die Fallanalyse Feinberg als erprobte Unterrichtsreihe vorgestellt. In ihrem Zentrum steht der Fall von Yorai Feinberg, einem jüdischen Gastronom aus Berlin, der antisemitischen Übergriffen von ganz verschiedenen Seiten ausgesetzt ist. Der Fall eignet sich gut, um die unterschiedlichen Strömungen des aktuellen Antisemitismus zu analysieren und politische Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Schlagwörter: Schule, Politikunterricht, Antisemitismus
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Gerade in einer Zeit, in der sich die Wirtschaft im Zuge der Coronapandemie nachhaltig abzukühlen droht und Branchen wie die deutsche Automobilindustrie durch technische Umbrüche in Richtung Elektromobilität in Bedrängnis geraten, muss die hierzulande sinkende Gründungsquote als besorgniserregend bezeichnet werden. Davon ausgehend, dass sich Entrepreneurship Education mit Blick auf den schulischen Bildungsauftrag aber nur dann legitimieren lässt, wenn das Gelernte allgemeinbildenden Charakter hat, ein persönlichkeitsbildender Gehalt zu identifizieren ist und transferfähiges Wissen aus dem exemplarischen Zugriff auf lebens- und arbeitsweltliche Phänomene abgeleitet werden kann, werden die in der sozialwissenschaftlichen Bildung etablierten Methoden „Szenariotechnik“ und „Zukunftswerkstatt“ dargestellt. Schlagwörter: Schule, Wirtschaftsunterricht, Entrepreneurship Education, Szenariotechnik, Zukunftswerkstatt
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Erwerbsarbeit und Digitalisierung. Corona als Vorgeschmack auf das, was kommt? (Lena Hipp)
Über: Lisa Herzog, Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf , 2019, Berlin. Ausgangspunkt des Buches ist die spätestens seit der Marienthal-Studie (Jahoda, Lazarsfeld und Zeisel, 1975 [1933]) fest etablierte Erkenntnis, dass Erwerbsarbeit nicht nur Einkommensquelle ist, sondern auch ein Element, das den Alltag der meisten Menschen strukturiert und sie sozial integriert. Diese Funktionen gilt es zu schützen, wenn nicht gar zu retten. Für Herzog ist Erwerbsarbeit eine „zutiefst menschliche Angelegenheit“, die insbesondere im Zuge einer fortschreitenden Digitalisierung zusätzlicher sozialer, organisatorischer und rechtlicher Gestaltung bedarf, um ihre Integrationsfunktion weiterhin und für viele Menschen beizubehalten. Sie hinterfragt zentrale Vorstellungen, die wir von Arbeit – insbesondere digitalisierter Arbeit – haben, und entwickelt daraus Ansätze und Vorschläge, wie die Spielregeln einer digitalisierten Arbeitswelt lauten könnten. Dazu betrachtet sie fünf Themenfelder: Arbeitsteilung, politische Gestaltung der Arbeitswelt, Verantwortung und Haftung im Wirtschaftsleben, Hierarchien und der soziale Gestaltungswert von Erwerbsarbeit. Schlagwörter: Arbeit, Digitalisierung, Gesellschaft
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