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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-3022-3

Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung

In Krisen reflexive Energie entwickeln

(5 Kundenrezensionen)
Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 15.01.2024

29,99  inkl. MwSt. - 33,00  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-3022-3
Kategorien: Erziehung

Beschreibung

Das digitalisierte und von multiplen Krisen geprägte Alltagsleben hat große Auswirkungen auf die Welt- und Selbstbeziehungen junger Menschen. Vor allem die zunehmende Verlagerung von Lern- und Lebensprozessen in den digitalen Raum erweist sich als Ausdruck vorherrschender Bildungsparadigmen, die mit einer Entpädagogisierung einhergehen. Der Band benennt aktuelle Herausforderungen und zeigt Ansätze für eine Verlebendigung des Pädagogischen in post-pandemischen Zeiten auf.

Die im Zuge der Corona-Maßnahmen verstärkt forcierte Verlagerung von Lern- und Lebensprozessen in den digitalen Raum steht exemplarisch für die multiplen Krisen, denen sich Kinder und Jugendliche in besonderer Weise ausgesetzt sehen. Der vorliegende Band setzt u. a. an den damit einhergehenden, sich verändernden Selbst- und Weltbeziehungen junger Menschen an. Diese werden im Rahmen der einzelnen Beiträge aus gesundheitspädagogischen, schulpädagogischen, waldorfpädagogischen, allgemeinpädagogischen und medienpädagogischen Perspektiven beleuchtet. Das verbindende Moment der Perspektivenvielfalt stellt die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion vorherrschender Bildungsparadigmen dar, die eine Digitalisierung der Bildung unbedacht auf Kosten pädagogischer Beziehungskonstellationen vorantreiben. Benannt werden die Gefahren damit einhergehender körperlicher und seelischer Beeinträchtigung, Mangel an Empathie, Marginalisierung der Leiblichkeit, das Risiko zunehmender sozialer Spaltung und eine als Fortschritt missverstandene Technologisierung der Bildung, die letztlich den Charakter einer Obsoleszenz der Pädagogik insgesamt anzunehmen droht. Die Vergegenwärtigung der skizzierten Risiken und Gefahren, die krisenhaft ins Offensichtliche gelangen, begegnet dabei zugleich als Möglichkeit einer Wendung ins Positive. Insofern erschöpfen sich die Beiträge nicht in der Diagnose des Defizitären, sondern weisen im Durchdenken der Krisenmomente stets auf eine Verlebendigung der Pädagogik.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Herausgeber:
Prof. Dr. Thomas Damberger, Freie Hochschule Stuttgart
Prof. Dr. Edwin Hübner, Freie Hochschule Stuttgart

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Der Fachbereich:
Erziehungswissenschaft

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3022-3

eISBN

978-3-8474-1958-7

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

218

Erscheinungsjahr

2024

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

5 Bewertungen für Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung

  1. Marina Märzinger

    Der Sammelband gibt zunächst einen Überblick über die aktuelle Sachlage hinsichtlich des gegenwärtigen auch durch die Pandemie geprägte Bildungs- und Gesundheitsstandes von Kindern und Jugendlichen. Es wird dabei ganz bewusst auf das digitale Zeitalter und die damit verbundene Risiken bzw. bedenkliche Entwicklungen eingegangen.
    Durchaus kritisch kann man den im Sammelband häufig vorkommenden Zugang aus reformpädagogischer Sicht (Stichwort Waldorfpädagogik) sehen. Es wird mehrmals auf Rudolf Steiner zurückgegriffen.
    Dennoch finden sich gelungene Beiträge zur pädagogischen Haltung – darunter auch das fast schon ‘antike’ Phänomen des Pädagogischen Taktes (vgl. Beitrag Lutzker). Thomas Damberger greift auf vielschichtige Weise eine Situation auf, die v.a. durch Corona gängige Praxis wurde: Virtueller Unterricht. Damberger geht dabei auf anthropologische Notwendigkeiten (päd. Beziehung), aber auch kritische Machtverhältnisse ein. Auch Edwin Hübner schreibt zwei gute Beiträge, die sich gekonnt mit Künstlicher Intelligenz (Geschätzige Wahrscheinlichkeitsmaschinen) und menschlicher Anthropologie (Nach dem Menschen fragen) aus philosophischer Perspektive auseinandersetzen.

  2. Julia

    Ich durfte das Buch „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung – In Krisen reflexive Energie entwickeln“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner als Rezensionsexemplar lesen und bewerten.
    Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften haben wir uns in dem einen oder anderen Seminar auch mit Digitalisierung auseinandergesetzt und welche Folgen diese für unsere Berufe haben könnte. Wir haben uns jedoch nie mit den Folgen, oder den Vorteilen für Kinder (und Jugendliche) auseinandergesetzt. Aus diesem Grund fand ich das Buch sehr interessant. Es hat die unterschiedlichen Auswirkungen der letzten Jahre, sei es durch das Homeschooling oder den vermehrten Medienkonsum junger Menschen im Allgemeinen sehr gut dargestellt und zudem viele erschreckende Zahlen geliefert, die mir davor nicht bewusst waren. Der Medienkonsum junger Menschen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, das zeigt sich nicht nur in zunehmender Aufmerksamkeitsstörung, sondern auch in Kompetenzen, wie denken, sprechen, schreiben oder lesen. Außerdem hat sich die Zahl der Kinder, die ihre Freizeit in der Natur verbringen, deutlich verringert, da der Großteil der Kinder ihre Freizeit lieber zu Hause vor dem PC oder der Konsole verbringt.
    Ich fand das Buch nicht nur als Lehrbuch interessant, sondern würde auch jedem Elternteil empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen, da die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Kompetenzen der Kinder drastisch sein können.

  3. M.H.

    Das Buch „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung – In Krisen reflexive Energie entwickeln“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner empfehle ich gerne weiter.
    
Viele der angesprochenen Aspekte begegnen mir ganz praktisch im beruflichen Alltag (Soziale Arbeit am Standort Schule).

    Die theoretischen Bezüge (Studium) können durch die Lektüre sehr gut ausgebaut und mit weiterem spezifischen Wissen (Status quo „Dauerkrise“ ) angereichert werden. Das Interesse für die Lebenswelt, welche die Kinder und Jugendlichen prägt sowie zielführende Methoden und Beschäftigung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen erfährt eine besondere Wichtigkeit, um ein Bewusstsein zu schaffen und ggf. ein- bzw. entgegenwirken zu können.

    
Es wird zunächst ein Überblick zur derzeit vorherrschende Situation (Empfindung des Krisenjahrhunderts) gegeben und dabei besonders auf die Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen eingegangen.
 Zahlen und Daten in Bezug auf unser medial geprägtes Zeitalter und die zunehmende Digitalisierung in unterschiedlichen Prozessen vorgestellt (bspw. die rein digitale Beschulung in der pandemischen Ausnahmesituation durch Corona) sowie die damit einhergehenden Risiken, Ausprägungen, Entwicklungen, Auswirkungen und pädagogischen Herausforderungen besonders im Hinblick auf den häufigen Medienkonsum und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen beleuchtet. 

Wie kann ein adäquater Umgang gefunden werden? Welche Folgen (Kognition, Aufmerksamkeit/Fokussierung, Kompetenzverlust, physisches und psychisches Wohlergehen) im Blick auf diese gesellschaftlich wichtige Zielgruppe (Kinder und Jugendliche) sind sichtbar bzw. drohen?

 Kinder und Jugendliche benötigen besondere Fürsorge (Vorbilder zur Orientierung, stabile Beziehungen sowie Unterstützung bei der Ausbildung neuer individueller Handlungsoptionen besonders im Bezug auf Krisenbewältigung/Krisenmanagement). Dazu werden hilfreiche und horizonterweiternde Anregungen gegeben.

    

Daher eine Empfehlung für alle, die sich näher mit dieser, für mich sehr spannenden und allgegenwärtigen, Thematik beschäftigen möchten und sich auf das haptische Leseerlebnis eines Buches bspw. im Grünen einlassen können, um darin dem Reiz des Analogen inmitten aller digitalen Möglichkeiten nachzuspüren und dessen Wert anzuerkennen.

  4. Celina Kömmlinger

    „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner ist ein Buch, das sich mit den Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt für Kinder beschäftigt. Es war besonders nützlich für meine Hausarbeit im 4. Mastersemester der Erziehungswissenschaften, die sich mit der Medienkompetenz von Kindern auseinandersetzt.
    Die Autoren erklären, wie wichtig es ist, dass Kinder nicht nur lernen, mit digitalen Medien umzugehen, sondern auch selbstbewusste und kritische Nutzer werden. Sie betonen, dass Kinder stark und sicher in ihrer Persönlichkeit sein sollten, um sich in der digitalen Welt gut zurechtzufinden.

    Das Buch ist leicht verständlich und liefert viele praktische Tipps. Damberger und Hübner zeigen, wie Eltern und Erzieher Kinder unterstützen können, digitale Medien sinnvoll zu nutzen und sich vor möglichen negativen Einflüssen zu schützen. Sie diskutieren auch, wie Schulen eine wichtige Rolle spielen können, indem sie den Schülern helfen, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen.

    Für meine Studienarbeit ist es besonders interessant, wie die Autoren medienpädagogische Konzepte erklären und wie Schulen Kinder dabei unterstützen können, ihre digitalen Fähigkeiten zu verbessern.

    „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung“ ist ein wertvolles Buch für alle, die sich mit der Erziehung und Bildung in der digitalen Zeit beschäftigen. Es bietet viele nützliche Informationen für Lehrer, Eltern und Studierende der Erziehungswissenschaften, die die digitale Zukunft von Kindern aktiv mitgestalten möchten.

  5. Monika Gesing

    Der Sammelband von Thomas Damberger und Edwin Hübner mit dem Titel „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung. In Krisen reflexive Energie entwickeln“ spricht Personen an, die ein besonderes Interesse an den veränderten Bedingungen von Lernen und Leben junger Menschen in Zeiten von Digitalisierung und Krise(n) sowie den damit einhergehenden Konsequenzen haben. Besonders gefallen hat mir zum einen die explizite Verhandlung der Folgen der Corona-Pandemie im Hinblick auf die veränderte Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und zum anderen die Aktualität der Debatten. Der Titel liefert dabei spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen aber auch Fragestellungen, die die Erziehungswissenschaft und Pädagogik adressieren und zum Beispiel im Studium Impulse für Hausarbeiten und anderweitige Vertiefungen darstellen könnten. Dennoch könnten auch die Kapitel, in denen zum Beispiel die Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen adressiert wird, auch mitunter für Eltern interessant sein. Hervorzuheben ist, dass bei der Diskussion aktueller Fragen, wie z.B. die Rolle von ChatGPT in der Pädagogik oder das Medienhandeln junger Menschen auf Social Media, immer wieder auf einschlägige Theorien und Namen zurückgegriffen wird, besonders Hartmut Rosa und Rudolf Steiner. Vor diesem Hintergrund würde ich den Band insbesondere Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaft/Pädagogik empfehlen.

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Autor*innen

Schlagwörter

Beziehung, Bildung, ChatGPT, Corona, DGfE Kongress, Digitalisierung, Eurythmie, Gesundheit, KI, Krise, Künstliche Intelligenz, Pandemie, Pädagogik, Salutogenese, Schule

Beschreibung

Beschreibung

Das digitalisierte und von multiplen Krisen geprägte Alltagsleben hat große Auswirkungen auf die Welt- und Selbstbeziehungen junger Menschen. Vor allem die zunehmende Verlagerung von Lern- und Lebensprozessen in den digitalen Raum erweist sich als Ausdruck vorherrschender Bildungsparadigmen, die mit einer Entpädagogisierung einhergehen. Der Band benennt aktuelle Herausforderungen und zeigt Ansätze für eine Verlebendigung des Pädagogischen in post-pandemischen Zeiten auf.

Die im Zuge der Corona-Maßnahmen verstärkt forcierte Verlagerung von Lern- und Lebensprozessen in den digitalen Raum steht exemplarisch für die multiplen Krisen, denen sich Kinder und Jugendliche in besonderer Weise ausgesetzt sehen. Der vorliegende Band setzt u. a. an den damit einhergehenden, sich verändernden Selbst- und Weltbeziehungen junger Menschen an. Diese werden im Rahmen der einzelnen Beiträge aus gesundheitspädagogischen, schulpädagogischen, waldorfpädagogischen, allgemeinpädagogischen und medienpädagogischen Perspektiven beleuchtet. Das verbindende Moment der Perspektivenvielfalt stellt die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion vorherrschender Bildungsparadigmen dar, die eine Digitalisierung der Bildung unbedacht auf Kosten pädagogischer Beziehungskonstellationen vorantreiben. Benannt werden die Gefahren damit einhergehender körperlicher und seelischer Beeinträchtigung, Mangel an Empathie, Marginalisierung der Leiblichkeit, das Risiko zunehmender sozialer Spaltung und eine als Fortschritt missverstandene Technologisierung der Bildung, die letztlich den Charakter einer Obsoleszenz der Pädagogik insgesamt anzunehmen droht. Die Vergegenwärtigung der skizzierten Risiken und Gefahren, die krisenhaft ins Offensichtliche gelangen, begegnet dabei zugleich als Möglichkeit einer Wendung ins Positive. Insofern erschöpfen sich die Beiträge nicht in der Diagnose des Defizitären, sondern weisen im Durchdenken der Krisenmomente stets auf eine Verlebendigung der Pädagogik.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Herausgeber:
Prof. Dr. Thomas Damberger, Freie Hochschule Stuttgart
Prof. Dr. Edwin Hübner, Freie Hochschule Stuttgart

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Der Fachbereich:
Erziehungswissenschaft

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3022-3

eISBN

978-3-8474-1958-7

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

218

Erscheinungsjahr

2024

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen (5)

5 Bewertungen für Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung

  1. Marina Märzinger

    Der Sammelband gibt zunächst einen Überblick über die aktuelle Sachlage hinsichtlich des gegenwärtigen auch durch die Pandemie geprägte Bildungs- und Gesundheitsstandes von Kindern und Jugendlichen. Es wird dabei ganz bewusst auf das digitale Zeitalter und die damit verbundene Risiken bzw. bedenkliche Entwicklungen eingegangen.
    Durchaus kritisch kann man den im Sammelband häufig vorkommenden Zugang aus reformpädagogischer Sicht (Stichwort Waldorfpädagogik) sehen. Es wird mehrmals auf Rudolf Steiner zurückgegriffen.
    Dennoch finden sich gelungene Beiträge zur pädagogischen Haltung – darunter auch das fast schon ‘antike’ Phänomen des Pädagogischen Taktes (vgl. Beitrag Lutzker). Thomas Damberger greift auf vielschichtige Weise eine Situation auf, die v.a. durch Corona gängige Praxis wurde: Virtueller Unterricht. Damberger geht dabei auf anthropologische Notwendigkeiten (päd. Beziehung), aber auch kritische Machtverhältnisse ein. Auch Edwin Hübner schreibt zwei gute Beiträge, die sich gekonnt mit Künstlicher Intelligenz (Geschätzige Wahrscheinlichkeitsmaschinen) und menschlicher Anthropologie (Nach dem Menschen fragen) aus philosophischer Perspektive auseinandersetzen.

  2. Julia

    Ich durfte das Buch „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung – In Krisen reflexive Energie entwickeln“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner als Rezensionsexemplar lesen und bewerten.
    Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften haben wir uns in dem einen oder anderen Seminar auch mit Digitalisierung auseinandergesetzt und welche Folgen diese für unsere Berufe haben könnte. Wir haben uns jedoch nie mit den Folgen, oder den Vorteilen für Kinder (und Jugendliche) auseinandergesetzt. Aus diesem Grund fand ich das Buch sehr interessant. Es hat die unterschiedlichen Auswirkungen der letzten Jahre, sei es durch das Homeschooling oder den vermehrten Medienkonsum junger Menschen im Allgemeinen sehr gut dargestellt und zudem viele erschreckende Zahlen geliefert, die mir davor nicht bewusst waren. Der Medienkonsum junger Menschen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, das zeigt sich nicht nur in zunehmender Aufmerksamkeitsstörung, sondern auch in Kompetenzen, wie denken, sprechen, schreiben oder lesen. Außerdem hat sich die Zahl der Kinder, die ihre Freizeit in der Natur verbringen, deutlich verringert, da der Großteil der Kinder ihre Freizeit lieber zu Hause vor dem PC oder der Konsole verbringt.
    Ich fand das Buch nicht nur als Lehrbuch interessant, sondern würde auch jedem Elternteil empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen, da die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Kompetenzen der Kinder drastisch sein können.

  3. M.H.

    Das Buch „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung – In Krisen reflexive Energie entwickeln“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner empfehle ich gerne weiter.
    
Viele der angesprochenen Aspekte begegnen mir ganz praktisch im beruflichen Alltag (Soziale Arbeit am Standort Schule).

    Die theoretischen Bezüge (Studium) können durch die Lektüre sehr gut ausgebaut und mit weiterem spezifischen Wissen (Status quo „Dauerkrise“ ) angereichert werden. Das Interesse für die Lebenswelt, welche die Kinder und Jugendlichen prägt sowie zielführende Methoden und Beschäftigung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen erfährt eine besondere Wichtigkeit, um ein Bewusstsein zu schaffen und ggf. ein- bzw. entgegenwirken zu können.

    
Es wird zunächst ein Überblick zur derzeit vorherrschende Situation (Empfindung des Krisenjahrhunderts) gegeben und dabei besonders auf die Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen eingegangen.
 Zahlen und Daten in Bezug auf unser medial geprägtes Zeitalter und die zunehmende Digitalisierung in unterschiedlichen Prozessen vorgestellt (bspw. die rein digitale Beschulung in der pandemischen Ausnahmesituation durch Corona) sowie die damit einhergehenden Risiken, Ausprägungen, Entwicklungen, Auswirkungen und pädagogischen Herausforderungen besonders im Hinblick auf den häufigen Medienkonsum und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen beleuchtet. 

Wie kann ein adäquater Umgang gefunden werden? Welche Folgen (Kognition, Aufmerksamkeit/Fokussierung, Kompetenzverlust, physisches und psychisches Wohlergehen) im Blick auf diese gesellschaftlich wichtige Zielgruppe (Kinder und Jugendliche) sind sichtbar bzw. drohen?

 Kinder und Jugendliche benötigen besondere Fürsorge (Vorbilder zur Orientierung, stabile Beziehungen sowie Unterstützung bei der Ausbildung neuer individueller Handlungsoptionen besonders im Bezug auf Krisenbewältigung/Krisenmanagement). Dazu werden hilfreiche und horizonterweiternde Anregungen gegeben.

    

Daher eine Empfehlung für alle, die sich näher mit dieser, für mich sehr spannenden und allgegenwärtigen, Thematik beschäftigen möchten und sich auf das haptische Leseerlebnis eines Buches bspw. im Grünen einlassen können, um darin dem Reiz des Analogen inmitten aller digitalen Möglichkeiten nachzuspüren und dessen Wert anzuerkennen.

  4. Celina Kömmlinger

    „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung“ von Thomas Damberger und Edwin Hübner ist ein Buch, das sich mit den Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt für Kinder beschäftigt. Es war besonders nützlich für meine Hausarbeit im 4. Mastersemester der Erziehungswissenschaften, die sich mit der Medienkompetenz von Kindern auseinandersetzt.
    Die Autoren erklären, wie wichtig es ist, dass Kinder nicht nur lernen, mit digitalen Medien umzugehen, sondern auch selbstbewusste und kritische Nutzer werden. Sie betonen, dass Kinder stark und sicher in ihrer Persönlichkeit sein sollten, um sich in der digitalen Welt gut zurechtzufinden.

    Das Buch ist leicht verständlich und liefert viele praktische Tipps. Damberger und Hübner zeigen, wie Eltern und Erzieher Kinder unterstützen können, digitale Medien sinnvoll zu nutzen und sich vor möglichen negativen Einflüssen zu schützen. Sie diskutieren auch, wie Schulen eine wichtige Rolle spielen können, indem sie den Schülern helfen, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen.

    Für meine Studienarbeit ist es besonders interessant, wie die Autoren medienpädagogische Konzepte erklären und wie Schulen Kinder dabei unterstützen können, ihre digitalen Fähigkeiten zu verbessern.

    „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung“ ist ein wertvolles Buch für alle, die sich mit der Erziehung und Bildung in der digitalen Zeit beschäftigen. Es bietet viele nützliche Informationen für Lehrer, Eltern und Studierende der Erziehungswissenschaften, die die digitale Zukunft von Kindern aktiv mitgestalten möchten.

  5. Monika Gesing

    Der Sammelband von Thomas Damberger und Edwin Hübner mit dem Titel „Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung. In Krisen reflexive Energie entwickeln“ spricht Personen an, die ein besonderes Interesse an den veränderten Bedingungen von Lernen und Leben junger Menschen in Zeiten von Digitalisierung und Krise(n) sowie den damit einhergehenden Konsequenzen haben. Besonders gefallen hat mir zum einen die explizite Verhandlung der Folgen der Corona-Pandemie im Hinblick auf die veränderte Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und zum anderen die Aktualität der Debatten. Der Titel liefert dabei spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen aber auch Fragestellungen, die die Erziehungswissenschaft und Pädagogik adressieren und zum Beispiel im Studium Impulse für Hausarbeiten und anderweitige Vertiefungen darstellen könnten. Dennoch könnten auch die Kapitel, in denen zum Beispiel die Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen adressiert wird, auch mitunter für Eltern interessant sein. Hervorzuheben ist, dass bei der Diskussion aktueller Fragen, wie z.B. die Rolle von ChatGPT in der Pädagogik oder das Medienhandeln junger Menschen auf Social Media, immer wieder auf einschlägige Theorien und Namen zurückgegriffen wird, besonders Hartmut Rosa und Rudolf Steiner. Vor diesem Hintergrund würde ich den Band insbesondere Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaft/Pädagogik empfehlen.

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