Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-96665-076-2

Das Frauen- und Mutterbild im Nationalsozialismus und seine Auswirkungen bis heute

Eine sozialpsychologische Untersuchung zu unbewussten รœbernahmen

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 13.03.2023

38,31 โ‚ฌ - 42,25 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-96665-076-2

Beschreibung

Wie hat der Nationalsozialismus unsere heutigen Vorstellungen von Frauen und Mutterschaft geprรคgt? Anhand von Gruppendiskussionen und des Rรผckgriffs auf Auswertungskonzepte der Psychoanalyse zeichnet die Autorin nach, wie Geschlechterbilder รผber drei Generationen fortgefรผhrt werden. Die Studie beschรคftigt sich eingehend mit Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und zeigt dabei auf, dass auch Mรคnner- und Vรคterbilder aus der NS-Zeit das Leben und die Einstellungen der lebenden Generationen beeinflussen.

โ€žWas macht Sie zu der Frau, die Sie heute sind?โ€œ Das Buch geht der Frage nach, ob das heutige Frauen- und Mutterbild noch vom Erbe des nationalsozialistischen Bildes geprรคgt ist. Dazu werden die tiefenhermeneutisch ausgewerteten Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Frauen aus drei Generationen ausfรผhrlich und nachvollziehbar dargestellt. Dabei werden speziell die unbewussten Anteile in den Blick genommen und es treten รผberraschende Erkenntnisse, auch in Bezug auf das Mรคnner- und Vaterbild zutage, die deutlich machen, dass das Erbe des NS immer noch in jeder lebenden Generation vorhanden ist und das Leben beeinflusst. Neben einer starken inhaltlichen Fundierung, werden auch die Forschungsmethoden differenziert und nachvollziehbar dargestellt, sodass das Buch einerseits wegen seiner umfangreichen Erkenntnisse, andererseits aber auch wegen seines differenzierten methodischen Vorgehens lesenswert ist.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Dr. Maike Wagenaar, Lehrkraft fรผr besondere Aufgaben, Hochschule Hannover

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Fachbereiche:
Soziologie, Soziale Arbeit, Gender Studies

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-96665-076-2

eISBN

978-3-96665-920-8

Format

14,8 x 21,0 cm

Scope

287

Year of publication

2023

Date of publication

13.03.2023

Edition

1.

Language

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Keywords

Frauenbild, Gender, Mutterbild, Mรคnnerbild, Nachkriegszeit, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Schuld, Schweigen, Tiefenhermeneutik, Transgenerationalitรคt, Traumata, Vaterbild

Pressestimmen

Maike Wagenaarย legt mit ihrer umfangreichen qualitativen Studie einen sehr lesenswerten tiefenhermeneutischen Diskursbeitrag zur unbewussten Weitergabe nationalsozialistischer Frauen- und Mutterbilder รผber Generationen hinweg vor und regt damit รผberzeugend an, verborgen wirkendes NS-Gedankengut im Frauen-/Mรผtter- aber auch Mรคnner-/Vรคterbild zu reflektieren.

Volker Jรถrn Walpuski, socialnet, 11.09.2024

Die sorgfรคltig durchgefรผhrte Studie von Maike Wagenaar ist sehr lesenswert. Sie ist auch aufschlussreich mit Blick auf die Debatten in der Frauenbewegung und Frauenforschung der 1980er- und 1990er-Jahre, in denen das vorherrschende Frauen- und Mutterbild heftig diskutiert wurde. Aus Sicht von heute wurde damals allerdings eher das Frauen- und Mutterbild kritisiert, kaum die Beteiligung von Frauen an der Mitschuld der NS-Machenschaften.

Anne Schlรผter, GENDER 2-2024

Eine informative, gut aufgearbeitete und differenzierte Beleuchtung der zweigeschlechtlich konstruierten Rollenideale im Nationalsozialismus und deren weiterhin gesellschaftlich (mehr oder weniger) sichtbaren Auswirkungen.

Maria Hรถrtner, Weiberdiwan. Die Feministische Rezensionszeitschrift, Sommer 2024

Mit seinem vor allem auf die Mutterrolle fokussierenden Frauenbild zielte der Nationalsozialismus unter anderem darauf ab, die Frauen aus dem Erwerbsleben zu verdrรคngen, um sie fรผr die โ€žHeranzรผchtungโ€œ einer sogenannte โ€žHerrenrasseโ€œ zu instrumentalisieren. Da diese Fragestellung bisher nicht aufgegriffen wurde, รผberprรผft die hier vorliegende Dissertation, inwiefern die transgenerationale Weitergabe unbewusster รœbernahmen der damaligen Doktrin einen Einfluss auf das Frauen- und Mutterbild der Nachkriegszeit bis heute ausรผbt.

Soziale Arbeit 8-9/2023

Beschreibung

Beschreibung

Wie hat der Nationalsozialismus unsere heutigen Vorstellungen von Frauen und Mutterschaft geprรคgt? Anhand von Gruppendiskussionen und des Rรผckgriffs auf Auswertungskonzepte der Psychoanalyse zeichnet die Autorin nach, wie Geschlechterbilder รผber drei Generationen fortgefรผhrt werden. Die Studie beschรคftigt sich eingehend mit Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und zeigt dabei auf, dass auch Mรคnner- und Vรคterbilder aus der NS-Zeit das Leben und die Einstellungen der lebenden Generationen beeinflussen.

โ€žWas macht Sie zu der Frau, die Sie heute sind?โ€œ Das Buch geht der Frage nach, ob das heutige Frauen- und Mutterbild noch vom Erbe des nationalsozialistischen Bildes geprรคgt ist. Dazu werden die tiefenhermeneutisch ausgewerteten Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Frauen aus drei Generationen ausfรผhrlich und nachvollziehbar dargestellt. Dabei werden speziell die unbewussten Anteile in den Blick genommen und es treten รผberraschende Erkenntnisse, auch in Bezug auf das Mรคnner- und Vaterbild zutage, die deutlich machen, dass das Erbe des NS immer noch in jeder lebenden Generation vorhanden ist und das Leben beeinflusst. Neben einer starken inhaltlichen Fundierung, werden auch die Forschungsmethoden differenziert und nachvollziehbar dargestellt, sodass das Buch einerseits wegen seiner umfangreichen Erkenntnisse, andererseits aber auch wegen seines differenzierten methodischen Vorgehens lesenswert ist.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Dr. Maike Wagenaar, Lehrkraft fรผr besondere Aufgaben, Hochschule Hannover

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Fachbereiche:
Soziologie, Soziale Arbeit, Gender Studies

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-96665-076-2

eISBN

978-3-96665-920-8

Format

14,8 x 21,0 cm

Scope

287

Year of publication

2023

Date of publication

13.03.2023

Edition

1.

Language

Deutsch

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Pressestimmen

Maike Wagenaarย legt mit ihrer umfangreichen qualitativen Studie einen sehr lesenswerten tiefenhermeneutischen Diskursbeitrag zur unbewussten Weitergabe nationalsozialistischer Frauen- und Mutterbilder รผber Generationen hinweg vor und regt damit รผberzeugend an, verborgen wirkendes NS-Gedankengut im Frauen-/Mรผtter- aber auch Mรคnner-/Vรคterbild zu reflektieren.

Volker Jรถrn Walpuski, socialnet, 11.09.2024

Die sorgfรคltig durchgefรผhrte Studie von Maike Wagenaar ist sehr lesenswert. Sie ist auch aufschlussreich mit Blick auf die Debatten in der Frauenbewegung und Frauenforschung der 1980er- und 1990er-Jahre, in denen das vorherrschende Frauen- und Mutterbild heftig diskutiert wurde. Aus Sicht von heute wurde damals allerdings eher das Frauen- und Mutterbild kritisiert, kaum die Beteiligung von Frauen an der Mitschuld der NS-Machenschaften.

Anne Schlรผter, GENDER 2-2024

Eine informative, gut aufgearbeitete und differenzierte Beleuchtung der zweigeschlechtlich konstruierten Rollenideale im Nationalsozialismus und deren weiterhin gesellschaftlich (mehr oder weniger) sichtbaren Auswirkungen.

Maria Hรถrtner, Weiberdiwan. Die Feministische Rezensionszeitschrift, Sommer 2024

Mit seinem vor allem auf die Mutterrolle fokussierenden Frauenbild zielte der Nationalsozialismus unter anderem darauf ab, die Frauen aus dem Erwerbsleben zu verdrรคngen, um sie fรผr die โ€žHeranzรผchtungโ€œ einer sogenannte โ€žHerrenrasseโ€œ zu instrumentalisieren. Da diese Fragestellung bisher nicht aufgegriffen wurde, รผberprรผft die hier vorliegende Dissertation, inwiefern die transgenerationale Weitergabe unbewusster รœbernahmen der damaligen Doktrin einen Einfluss auf das Frauen- und Mutterbild der Nachkriegszeit bis heute ausรผbt.

Soziale Arbeit 8-9/2023

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