Verlag Barbara Budrich

Sort by categories
select all / select none

Verlag Barbara Budrich

Sort by categories
select all / select none

Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2521-2

Feministische Visionen vor und nach 1989

Geschlecht, Medien und Aktivismen in der DDR, BRD und im รถstlichen Europa

0,00 โ‚ฌ - 84,90 โ‚ฌ

Bevor Sie dieses Produkt in den Warenkorb legen kรถnnen, mรผssen Sie die aktuelle Bestellung abschlieรŸen: Zum Warenkorb

Open Access Download open access img

ISBN: 978-3-8474-2521-2

Beschreibung

Open Access: Der Titelย Feministische Visionen vor und nach 1989 (DOI: 10.3224/84742521) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Wie forderten Geschlechterdiskurse vor und nach 1989 die gesellschaftlichen Verhรคltnisse heraus? Wie intervenierten Akteur*innen in machtvolle Ordnungen? Wie werden feministische Visionen in gegenwรคrtige Aktivismen aufgenommen? Der Band untersucht feministische, queere und kรผnstlerische Widerstandspraxen sowie Mediendiskurse und Selbst- und Fremdzuschreibungen von DDR-Geschlechterbildern aus intersektionalen, postkolonialen und postsรคkularen Perspektiven. Zudem wird die Entwicklung der Gender Studies in Osteuropa in den Blick genommen.

Die Autor*innen setzen sich mit Geschlechterdiskursen und -studien vor und nach 1989 in der DDR sowie in Mittel- und Osteuropa bis in die unmittelbare Gegenwart hinein auseinander. Neben einer Neubetrachtung von Emanzipationsbewegungen der 1980er-Jahre wird analysiert, wie gegenwรคrtige Aktivismen uneingelรถste feministische Visionen aufnehmen โ€“ in der LGBTIQ*Bewegung sowie in postkolonialen, postsรคkularen, queeren Theorien. Dabei werden Literatur, Kunst, visuelle Kulturen, und Religion in der DDR als Orte von Widerstand und Vision perspektiviert. Die Beitrรคge beschรคftigen sich zudem mit Fremd- und Selbstzuschreibungen, den Diskursen รผber โ€šdieโ€˜ Ostdeutschen und die Komplexitรคt ostdeutscher Geschlechterrealitรคten. Der โ€šModernisierungsvorsprungโ€˜ der Geschlechterpolitik in der DDR sowie die Perspektiven verschiedener Generationen werden diskutiert. Das โ€šOstdeutscheโ€˜ als Marker des โ€šAnderenโ€˜ verweist dabei auf โ€šwestdeutscheโ€˜ hegemoniale Vorstellungen, ausgehandelt in Geschlechterbildern und Mediendiskursen.
Gleichzeitig adressieren die Autor*innen interdependente Machtverhรคltnisse. Es wird nach einem intersektionalen Antidiskriminierungsrecht gefragt, das strukturelle Diskriminierungen adressiert, ohne Ostdeutsche als โ€šEthnieโ€˜ zu essentialisieren. Zudem wird die (Nicht-)Etablierung der Gender Studies als umkรคmpftes politisches Feld in den Blick genommen. Gender Studies sind in der DDR, Polen, Tschechien und Ungarn aus den jeweiligen sozialen Bewegungen unterschiedlich hervorgegangen oder entwickelten sich stรคrker, wie an der Humboldt-Universitรคt zu Berlin, aus innerakademischen Kontexten heraus. Es wird deutlich, dass und wie Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Gender Studies Austragungsorte politischer Konflikte und rechtsextremer Angriffe sind.

Die Herausgeber*innen:
Dr. Karin Aleksander, Leiterin der Genderbibliothek des Zentrums fรผr transdisziplinรคre Geschlechterstudien (ZtG) (1990-2019)
Prof. Dr. Ulrike E. Auga, Professorin fรผr Religionswissenschaft, Interkulturelle Theologie und Geschlechterstudien, HU Berlin; Fellow CTI Princeton; assoziiertes Mitglied am ZtG
Elisaveta Dvorakk, Doktorandin, Institut fรผr Kunst- und Bildgeschichte, HU Berlin
Dr. Kathleen Heft, DeZIM-Institut Berlin
Dr. Gabriele Jรคhnert, Geschรคftsfรผhrerin ZtG, HU Berlin
Dr. Heike Schimkat, Leiterin DDF-Projekt (2018-19) am ZtG/Genderbibliothek; Projektleiterin Institut fรผr Innovation und Beratung an der Evangelischen Hochschule Berlin e.V.

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Gender Studies

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2521-2

eISBN

978-3-8474-1675-3

Format

14,8 x 21 cm

Scope

432

Year of publication

2022

Date of publication

24.10.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung fรผr „Feministische Visionen vor und nach 1989“

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Autor*innen

Keywords

1989, DDR, Diskurs, Frauenbewegung, Fremdzuschreibungen, Friedliche Revolution, Geschlechterverhรคltnis, Intersektionalitรคt, media, Ostdeutschland, Osteuropa, othering, Polen, queer Theorie, Sustainable Development Goals, Tschechien, Ungarn, Widerstand, ย•Geschlechterforschung

Pressestimmen

ยปFeministische Visionen vor und nach 1989ยซ heiรŸt der vielversprechende Titel eines Sammelbands, der die Fachbeitrรคge der gleichnamigen Tagung von 2019 des Zentrums fรผr transdisziplinare Geschlechterstudien (ZtG) an der Humboldt-Universitรคt zu Berlin dokumentiert. Die Publikation ist eine Reaktion auf die defizitรคre Forschungslage, da es bisher versรคumt worden sei, Methoden und Theorien zu entwickeln, um die Frauen- und Geschlechterverhรคltnisse in der postsozialistischen Transformation zu erfassen und zu untersuchen. Auf diese Leerstelle hinzuweisen und diese mit Anregungen aus einer ยปintersektionalen Genderperspektiveยซ (S. 14) zu bereichern, ist das zentrale Anliegen der Herausgeberinnen.

Ariadne, Forum fรผr Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 80, Juli 2024

Bereits in der Einleitung wird durch die Herausgeberinnen darauf verwiesen, dass sich bisherige Analysen zum einen hรคufig durch Geschlechtsblindheit ausgezeichnet hรคtten, insbesondere fehle meist der Topos โ€žOstmannโ€œ (insbesondere der Topos Vaterschaft in Ostdeutschland sei eine Leerstelle), vor allem aber befassen sich die meisten Forschungen und Darstellungen ausschlieรŸlich mit deutschen Personen, d. h. persรถnliche Erinnerungen, Betrachtungen zur Situation von Migrantinnen bzw. nicht-weiรŸen deutschen Staatsbรผrger:innen fehlen vรถllig. […] Auf die Fortsetzung der Veranstaltungen und damit verbundenen weiteren Publikationen zum 40. Jahrestag, darf die Leserschaft schon jetzt gespannt sein.

Newsletter Dornrosa e.V., Januar 2023

Der vorliegende Band liefert einen detaillierten und informativen รœberblick รผber die Entwicklung der Geschlechterverhรคltnisse und der Gender Studies in der (Ex-) DDR, dem wiedervereinigten Deutschland und anderen postsozialistischen Gesellschaften. Da das vereinigte Europa nach der Osterweiterung eine Reihe von postsozialistischen Gesellschaften umfasst, kann er nicht nur deutschen, sondern allen europรคischen Leser*innen zu einem vertieften Verstรคndnis der Verhรคltnisse in Europa nach 1989 verhelfen und sei daher zur Lektรผre bestens empfohlen.

aep informationen โ€“ Feministische Zeitschrift fรผr Politik und Gesellschaft, 1/2023

Beschreibung

Beschreibung

Open Access: Der Titelย Feministische Visionen vor und nach 1989 (DOI: 10.3224/84742521) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Wie forderten Geschlechterdiskurse vor und nach 1989 die gesellschaftlichen Verhรคltnisse heraus? Wie intervenierten Akteur*innen in machtvolle Ordnungen? Wie werden feministische Visionen in gegenwรคrtige Aktivismen aufgenommen? Der Band untersucht feministische, queere und kรผnstlerische Widerstandspraxen sowie Mediendiskurse und Selbst- und Fremdzuschreibungen von DDR-Geschlechterbildern aus intersektionalen, postkolonialen und postsรคkularen Perspektiven. Zudem wird die Entwicklung der Gender Studies in Osteuropa in den Blick genommen.

Die Autor*innen setzen sich mit Geschlechterdiskursen und -studien vor und nach 1989 in der DDR sowie in Mittel- und Osteuropa bis in die unmittelbare Gegenwart hinein auseinander. Neben einer Neubetrachtung von Emanzipationsbewegungen der 1980er-Jahre wird analysiert, wie gegenwรคrtige Aktivismen uneingelรถste feministische Visionen aufnehmen โ€“ in der LGBTIQ*Bewegung sowie in postkolonialen, postsรคkularen, queeren Theorien. Dabei werden Literatur, Kunst, visuelle Kulturen, und Religion in der DDR als Orte von Widerstand und Vision perspektiviert. Die Beitrรคge beschรคftigen sich zudem mit Fremd- und Selbstzuschreibungen, den Diskursen รผber โ€šdieโ€˜ Ostdeutschen und die Komplexitรคt ostdeutscher Geschlechterrealitรคten. Der โ€šModernisierungsvorsprungโ€˜ der Geschlechterpolitik in der DDR sowie die Perspektiven verschiedener Generationen werden diskutiert. Das โ€šOstdeutscheโ€˜ als Marker des โ€šAnderenโ€˜ verweist dabei auf โ€šwestdeutscheโ€˜ hegemoniale Vorstellungen, ausgehandelt in Geschlechterbildern und Mediendiskursen.
Gleichzeitig adressieren die Autor*innen interdependente Machtverhรคltnisse. Es wird nach einem intersektionalen Antidiskriminierungsrecht gefragt, das strukturelle Diskriminierungen adressiert, ohne Ostdeutsche als โ€šEthnieโ€˜ zu essentialisieren. Zudem wird die (Nicht-)Etablierung der Gender Studies als umkรคmpftes politisches Feld in den Blick genommen. Gender Studies sind in der DDR, Polen, Tschechien und Ungarn aus den jeweiligen sozialen Bewegungen unterschiedlich hervorgegangen oder entwickelten sich stรคrker, wie an der Humboldt-Universitรคt zu Berlin, aus innerakademischen Kontexten heraus. Es wird deutlich, dass und wie Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Gender Studies Austragungsorte politischer Konflikte und rechtsextremer Angriffe sind.

Die Herausgeber*innen:
Dr. Karin Aleksander, Leiterin der Genderbibliothek des Zentrums fรผr transdisziplinรคre Geschlechterstudien (ZtG) (1990-2019)
Prof. Dr. Ulrike E. Auga, Professorin fรผr Religionswissenschaft, Interkulturelle Theologie und Geschlechterstudien, HU Berlin; Fellow CTI Princeton; assoziiertes Mitglied am ZtG
Elisaveta Dvorakk, Doktorandin, Institut fรผr Kunst- und Bildgeschichte, HU Berlin
Dr. Kathleen Heft, DeZIM-Institut Berlin
Dr. Gabriele Jรคhnert, Geschรคftsfรผhrerin ZtG, HU Berlin
Dr. Heike Schimkat, Leiterin DDF-Projekt (2018-19) am ZtG/Genderbibliothek; Projektleiterin Institut fรผr Innovation und Beratung an der Evangelischen Hochschule Berlin e.V.

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Gender Studies

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2521-2

eISBN

978-3-8474-1675-3

Format

14,8 x 21 cm

Scope

432

Year of publication

2022

Date of publication

24.10.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung fรผr „Feministische Visionen vor und nach 1989“

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Authors

Tags

Pressestimmen

Pressestimmen

ยปFeministische Visionen vor und nach 1989ยซ heiรŸt der vielversprechende Titel eines Sammelbands, der die Fachbeitrรคge der gleichnamigen Tagung von 2019 des Zentrums fรผr transdisziplinare Geschlechterstudien (ZtG) an der Humboldt-Universitรคt zu Berlin dokumentiert. Die Publikation ist eine Reaktion auf die defizitรคre Forschungslage, da es bisher versรคumt worden sei, Methoden und Theorien zu entwickeln, um die Frauen- und Geschlechterverhรคltnisse in der postsozialistischen Transformation zu erfassen und zu untersuchen. Auf diese Leerstelle hinzuweisen und diese mit Anregungen aus einer ยปintersektionalen Genderperspektiveยซ (S. 14) zu bereichern, ist das zentrale Anliegen der Herausgeberinnen.

Ariadne, Forum fรผr Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 80, Juli 2024

Bereits in der Einleitung wird durch die Herausgeberinnen darauf verwiesen, dass sich bisherige Analysen zum einen hรคufig durch Geschlechtsblindheit ausgezeichnet hรคtten, insbesondere fehle meist der Topos โ€žOstmannโ€œ (insbesondere der Topos Vaterschaft in Ostdeutschland sei eine Leerstelle), vor allem aber befassen sich die meisten Forschungen und Darstellungen ausschlieรŸlich mit deutschen Personen, d. h. persรถnliche Erinnerungen, Betrachtungen zur Situation von Migrantinnen bzw. nicht-weiรŸen deutschen Staatsbรผrger:innen fehlen vรถllig. […] Auf die Fortsetzung der Veranstaltungen und damit verbundenen weiteren Publikationen zum 40. Jahrestag, darf die Leserschaft schon jetzt gespannt sein.

Newsletter Dornrosa e.V., Januar 2023

Der vorliegende Band liefert einen detaillierten und informativen รœberblick รผber die Entwicklung der Geschlechterverhรคltnisse und der Gender Studies in der (Ex-) DDR, dem wiedervereinigten Deutschland und anderen postsozialistischen Gesellschaften. Da das vereinigte Europa nach der Osterweiterung eine Reihe von postsozialistischen Gesellschaften umfasst, kann er nicht nur deutschen, sondern allen europรคischen Leser*innen zu einem vertieften Verstรคndnis der Verhรคltnisse in Europa nach 1989 verhelfen und sei daher zur Lektรผre bestens empfohlen.

aep informationen โ€“ Feministische Zeitschrift fรผr Politik und Gesellschaft, 1/2023

en_USEnglish

Shipping costs

Books and journals print editions:
When ordering via this website:
Free shipping within Germany.
International shipping: 5,00 Euro.

eBooks and PDFs:
No shipping costs.

Journal subscriptions:
The subscription conditions of the magazine apply.