Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-395-7

Neoinstitutionalismus in der Erziehungswissenschaft

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 30.05.2011

15,99 โ‚ฌ - 19,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-86649-395-7
Kategorien: Social Work

Beschreibung

Der Neoinstitutionalismus als Organisationstheorie wird in der Erziehungswissenschaft zunehmend rezipiert. Inwieweit sind seine Ansรคtze fรผr pรคdagogische Organisationen anwendbar?

Der Neoinstitutionalismus ist eine Organisationstheorie, die in den letzten 30 Jahren eine rasche Entwicklung insbesondere in den USA, aber auch in anderen Lรคndern erfahren hat. Auch in der Erziehungswissenschaft zeichnet sich zunehmend eine Rezeption dieses Ansatzes ab. Seine Grundannahme ist, dass Organisation jeweils legitimiert werden muss, um die routinemรครŸige Zuordnung von Mitteln zu Zwecken als rational gelten zu lassen. Dabei werden andere Rationalitรคtsannahmen als nur Effizienz bzw. Effektivitรคt beansprucht. Es ist deshalb keine รœberraschung, dass der Ansatz ursprรผnglich fรผr die Untersuchung und Darstellung von Non-Profit-Organisationen herangezogen wurde.
Fรผr Organisationen interessiert ebenso, inwieweit es ร„hnlichkeiten in ihrer Organisation gibt (Isomorphie) bzw. wie sich ร„hnlichkeiten bei Typen von Organisationen ausbilden (organisationale Felder). Wichtig ist auรŸerdem die Annahme, dass Organisationen nicht nur auf einer Rationalitรคtsannahme basieren, sondern in ihnen mehrere, hรคufig auch widersprรผchliche Annahmen zugrunde gelegt werden. Das wird mit dem hรคufig รผbernommenen Begriff der Entkopplung beschrieben. Fรผr pรคdagogische Organisationen treffen alle diese Merkmale zu, das wird durch Beispiele in dem Band belegt.

Aus dem Inhalt:
Das Konzept der Organisation
Die neoinstitutionalistische Perspektive
Zentrale Konstrukte des Neoinstitutionalismus
Institutioneller Wandel
Das Akteurskonzept des Neoinstitutionalismus
Institutionalisierung, Identitรคt und Kultur
Forschung: Ein kurzer Ausblick auf Desiderata und Fragen

Der Autor:
Prof. Dr. Hans Merkens
, Berlin

 

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86649-395-7

Format

A5

Scope

192

Year of publication

2011

Date of publication

30.05.2011

Edition

1.

Language

Deutsch

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Autor*innen

Keywords

Neoinstitutionalismus, Organisationstheorie, Pรคdagogische Institutionen

Rezensionen

Zusammenfassend kann dieses Buch als prรคgnante Einfรผhrung in den Neoinstitutionalismus aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive empfohlen werden. […] Angesichts des umfassenden Kooperationsauftrags, der sich derzeit flรคchendeckend an pรคdagogische Organisationen richtet, lassen sich aus der Systematisierung des institutionellen Wandels wertvolle Anregungen ableiten, um eine Verortung und Fortentwicklung der eigenen Organisation in ihrer Umwelt zu erleichtern.

Zeitschrift fรผr Pรคdagogik 1/2012

… ein Argumentationsaufbau, der sich fรผr Einsteiger eignet. Ein inhaltliches Surplus liefert Merkens mit seinem konzeptionellen Baustein, der innerhalb des Neoinstitutionalismus bislang merkwรผrdigerweise ausgespart wird: Der Neoinstitutionalismus fokussiert auf die kulturelle Umweltder Organisation, aber vernachlรคssigt die organisationsinterne Kultur.

Zeitschrift fรผr Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE) 1/2012

Beschreibung

Beschreibung

Der Neoinstitutionalismus als Organisationstheorie wird in der Erziehungswissenschaft zunehmend rezipiert. Inwieweit sind seine Ansรคtze fรผr pรคdagogische Organisationen anwendbar?

Der Neoinstitutionalismus ist eine Organisationstheorie, die in den letzten 30 Jahren eine rasche Entwicklung insbesondere in den USA, aber auch in anderen Lรคndern erfahren hat. Auch in der Erziehungswissenschaft zeichnet sich zunehmend eine Rezeption dieses Ansatzes ab. Seine Grundannahme ist, dass Organisation jeweils legitimiert werden muss, um die routinemรครŸige Zuordnung von Mitteln zu Zwecken als rational gelten zu lassen. Dabei werden andere Rationalitรคtsannahmen als nur Effizienz bzw. Effektivitรคt beansprucht. Es ist deshalb keine รœberraschung, dass der Ansatz ursprรผnglich fรผr die Untersuchung und Darstellung von Non-Profit-Organisationen herangezogen wurde.
Fรผr Organisationen interessiert ebenso, inwieweit es ร„hnlichkeiten in ihrer Organisation gibt (Isomorphie) bzw. wie sich ร„hnlichkeiten bei Typen von Organisationen ausbilden (organisationale Felder). Wichtig ist auรŸerdem die Annahme, dass Organisationen nicht nur auf einer Rationalitรคtsannahme basieren, sondern in ihnen mehrere, hรคufig auch widersprรผchliche Annahmen zugrunde gelegt werden. Das wird mit dem hรคufig รผbernommenen Begriff der Entkopplung beschrieben. Fรผr pรคdagogische Organisationen treffen alle diese Merkmale zu, das wird durch Beispiele in dem Band belegt.

Aus dem Inhalt:
Das Konzept der Organisation
Die neoinstitutionalistische Perspektive
Zentrale Konstrukte des Neoinstitutionalismus
Institutioneller Wandel
Das Akteurskonzept des Neoinstitutionalismus
Institutionalisierung, Identitรคt und Kultur
Forschung: Ein kurzer Ausblick auf Desiderata und Fragen

Der Autor:
Prof. Dr. Hans Merkens
, Berlin

 

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Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86649-395-7

Format

A5

Scope

192

Year of publication

2011

Date of publication

30.05.2011

Edition

1.

Language

Deutsch

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Zusammenfassend kann dieses Buch als prรคgnante Einfรผhrung in den Neoinstitutionalismus aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive empfohlen werden. […] Angesichts des umfassenden Kooperationsauftrags, der sich derzeit flรคchendeckend an pรคdagogische Organisationen richtet, lassen sich aus der Systematisierung des institutionellen Wandels wertvolle Anregungen ableiten, um eine Verortung und Fortentwicklung der eigenen Organisation in ihrer Umwelt zu erleichtern.

Zeitschrift fรผr Pรคdagogik 1/2012

… ein Argumentationsaufbau, der sich fรผr Einsteiger eignet. Ein inhaltliches Surplus liefert Merkens mit seinem konzeptionellen Baustein, der innerhalb des Neoinstitutionalismus bislang merkwรผrdigerweise ausgespart wird: Der Neoinstitutionalismus fokussiert auf die kulturelle Umweltder Organisation, aber vernachlรคssigt die organisationsinterne Kultur.

Zeitschrift fรผr Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE) 1/2012

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