Beschreibung
Ist die qualitative Bildungsforschung anschlussfรคhig an bildungstheoretische Prรคmissen und รberlegungen? Zur Beantwortung dieser Frage wird zum einen aus Richtung bildungstheoretischer Ansรคtze argumentiert, zum anderen aus Richtung qualitativer Sozialforschung. Der Band stellt damit eine notwendige Verbindung zwischen bisher weitgehend parallel verlaufenden Diskursen her.
Qualitative Forschungsmethoden gehรถren seit langem zum selbstverstรคndlichen Instrumentarium erziehungswissenschaftlicher Forschung. Inzwischen gibt es eine kaum รผberschaubare Vielfalt empirischqualitativer Forschungsansรคtze und Forschungsmethoden, die von Verfahren der klassischen pรคdagogischen Hermeneutik รผber zahlreiche Varianten qualitativer Interview- und Beobachtungsverfahren bis zu differenzierten Auswertungsstrategien reichen. Begleitet wird diese Entwicklung von methodologischen Diskussionen, in denen die Auseinandersetzung รผber Gรผtekriterien fรผr die Beurteilung der Qualitรคt des Datenmaterials und der Auswertungsverfahren, รผber Probleme der Verallgemeinerbarkeit von Forschungsergebnissen und รผber die Reichweite unterschiedlicher qualitativer Forschungsansรคtze gefรผhrt wird. Zwar kommen in diesem Zusammenhang (notwendig) auch immer gegenstandstheoretische Fragen zur Sprache; doch tendiert die รผber weite Strecken transdisziplinรคr gefรผhrte Methodendiskussion dahin, dass die unterschiedlichen disziplinรคren Perspektiven im Gegenstandsfeld qualitativ-empirischer Forschung verschwimmen. An dieser Stelle setzt der Band mit der Frage nach dem Zusammenhang von qualitativer Bildungsforschung und Bildungstheorie ein.
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Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Ingrid Miethe
Justus-Liebig-Universitรคt Gieรen, Professur fรผr Allgemeine Erziehungswissenschaft
Prof. Dr. Hans-Rรผdiger Mรผller
Universitรคt Osnabrรผck, Professur fรผr Allgemeine Pรคdagogik
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