Beschreibung
Open Access: Der Titel Verstehendes Forschen in der Pandemie und anderen Ausnahmesituationen (DOI: 10.3224/84742622) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Die Coronapandemie konfrontiert Forschende und Praktiker*innen Sozialer Arbeit mit gravierend verรคnderten Bedingungen. Um den โAusnahmezustandโ verstehen zu kรถnnen, ist es notwendig zu reflektieren, wie verschiedene โ insbesondere verletzliche โ gesellschaftliche Gruppen, unter anderem Adressat*innen, Fachkrรคfte und Forschende, Ausnahmesituationen bewรคltigen. Daher werden in diesem Buch eingeschlagene Wege und Zugรคnge anhand konkreter Projekte analysiert und interpretiert, um daraus Anregungspotenziale fรผr Praxis und rekonstruktive Forschung Sozialer Arbeit abzuleiten.
Im Zuge der Kontaktbeschrรคnkungen waren Adressat*innen fรผr Fachkrรคfte schwer oder nicht in persรถnlichen Kontakten erreichbar, was andere oder auch neue Zugรคnge erforderlich werden lieร. Der forschende Zugang zu Wirklichkeiten des Subjekts war noch nie absolut und ungebrochen gesetzt, sondern stets besonderen Forschungsbedingungen verbunden. Diese Forschungstraditionen sind durch die Pandemie ebenfalls tiefgreifenden Einschrรคnkungen ausgesetzt. Um den pandemiebedingten โAusnahmezustandโ verstehen zu kรถnnen ist es notwendig zu reflektieren, wie verschiedene โ insbesondere verletzliche โ gesellschaftliche Gruppen, unter anderem Adressat*innen, Fachkrรคfte und Forschende, Ausnahmesituationen bewรคltigen. Dabei werden eingeschlagene Wege und Zugรคnge anhand konkreter Projekte analysiert und reflektiert, um daraus Anregungspotenziale fรผr Praxis und rekonstruktive Forschung Sozialer Arbeit abzuleiten. Das Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit versteht sich dabei als Vertretende einer Forschungsperspektive, die Gegenseitigkeiten sowie Relevanzsetzungen handelnder Akteur*innen beachtet. Als solche rekonstruktiv verstandene Sozialforschung gelingt ein Zugang zu sozialen Wirklichkeiten โ auch im โAusnahmezustandโ. Die Herausforderungen, denen sich eine an Lebenswelten interessierte rekonstruktive Forschung stellen muss, waren Gegenstand der Jahrestagung des Netzwerkes Rekonstruktive Soziale Arbeit im Mรคrz 2021. Die Tagungsbeitrรคge werden mit diesem Sammelband einer breiten Fachรถffentlichkeit zugรคnglich gemacht. Inhaltlich schlรคgt der Band einen Bogen von forschungsethischen รberlegungen รผber Analysen der Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnisarbeit und Handlungsorientierung bis hin zu Ergebnissen der Verbindung von existentiellem Helfen und Forschen nach kollektiver Krisenerfahrung. Dabei geht es um rekonstruktive Forschung in und zur Coronapandemie und anderen Katastrophen in unterschiedlichen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit wie auch um Projekte, die unter den verรคnderten Bedingungen fortentwickelt worden sind.
Inhaltsverzeichnis + Leseprobe
Die Herausgeber*innen:
Prof. Dr. Sylke Bartmann, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Nina Erdmann, Institut fรผr Wissenschaft Soziale Arbeit (IRIS), Fakultรคt fรผr angewandte Sozialwissenschaften, TH Kรถln
Meike Haefker, M. A., Fachbereich Soziale Arbeit, Universitรคt Vechta/Hochschule Emden/Leer
Dr. Christin Schรถrmann, Fachbereich Sozialwesen, FH Bielefeld
Prof. Dr. Claudia Streblow-Poser, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, FH Dortmund
Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).
Die Zielgruppe:
Lehrende, Forschende und Praxis der Sozialen Arbeit







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