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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-96665-119-6

Machtkonstellationen des pädagogischen Selbst

Kommunikationen und Interaktionen in Bildungsinstitutionen zwischen Exklusion und Inklusion

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 28.09.2026

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ISBN: 978-3-96665-119-6
Kategorien: Erziehung

Beschreibung

Wie bilden sich Machtkonstellationen in pädagogischen Institutionen aus? Ulrike Sell analysiert in ihrem Buch ausgehend vom Begriff des pädagogischen Selbst die Kommunikation und Interaktion in Schule und Kita. Sie verortet das pädagogische Selbst zwischen Disziplin und Profession einerseits und zwischen Negation, (Re-)Produktion und Reflexion andererseits. Die Autorin bearbeitet dieses Verhältnis anhand empirischer Momentaufnahmen sowohl aus kommunikations-, anerkennungs- und professionalitätstheoretischer Perspektive als auch in Hinblick auf Generationalität und Adultismus.

In dem Buch werden unterschiedliche Perspektiven auf (Macht-)Konstellationen des pädagogischen Selbst in pädagogischen (Bildungs-)Institutionen geworfen. Im Fokus stehen dabei Exklusion und Inklusion sowie (Re-)Produktion und Reflexion. Das pädagogische Selbst wird dabei auf drei Ebenen beschrieben: vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Machtverhältnisse (Makroebene) entworfen, auf der Ebene institutioneller Ordnungen und Settings und deren soziale Praktiken und Routinen (Mesoebene) und auf der Mikroebene des Handelns der Akteur*innen über Inkorporationen des individuell erworbenen (beruflichen) Habitus. Damit schreiben sich diese Machtverhältnisse oder gesellschaftlichen Normative in die Kommunikationen und Interaktionen der Akteur*innen ein und können über deren Analyse rekonstruiert werden. Sie werden unter Bezug auf empirisches Material kommunikationstheoretisch, anerkennungs- und adressierungstheoretisch, generational und adultismuskritisch sowie professionalitätstheoretisch analysiert. Dabei werden Praktiken und Routinen, Anerkennungen, (Re-)Adressierungen und Inkorporationen des pädagogischen Selbst sichtbar. Schließlich werden Bezüge zwischen Foucaults Disziplinarmacht und der in Institutionen sich als „moderne“ Praktiken behauptenden sog. schwarzen Pädagogik hergestellt. Diese Praktiken sind vom pädagogischen Selbst sowohl (re-)produzierbar als auch reflektierbar und damit bearbeitbar – etwa als Gegenstand von (Selbst-)Bildungsprozessen in der (Aus-)Bildung von Pädagog*innen und Lehrkräften im Rahmen von Supervisionspraktiken und -prozessen.

Die Autorin:
PD Dr. habil. Ulrike Sell, Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Fachbereich 04 Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der Fachbereich:
Erziehungswissenschaft

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-119-6

eISBN

978-3-96665-875-1

Umfang

ca. 130

Format

14,8 x 21,0 cm

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

ca. 28.09.2026

Auflage

1

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

Schlagwörter

(Re-)Produktion, Adressierung, Anerkennung, Exklusion, Foucault, Inklusion, Kindheitspädagogik, Macht, pädagogisches Selbst, Reflexion, Schulpädagogik

Beschreibung

Beschreibung

Wie bilden sich Machtkonstellationen in pädagogischen Institutionen aus? Ulrike Sell analysiert in ihrem Buch ausgehend vom Begriff des pädagogischen Selbst die Kommunikation und Interaktion in Schule und Kita. Sie verortet das pädagogische Selbst zwischen Disziplin und Profession einerseits und zwischen Negation, (Re-)Produktion und Reflexion andererseits. Die Autorin bearbeitet dieses Verhältnis anhand empirischer Momentaufnahmen sowohl aus kommunikations-, anerkennungs- und professionalitätstheoretischer Perspektive als auch in Hinblick auf Generationalität und Adultismus.

In dem Buch werden unterschiedliche Perspektiven auf (Macht-)Konstellationen des pädagogischen Selbst in pädagogischen (Bildungs-)Institutionen geworfen. Im Fokus stehen dabei Exklusion und Inklusion sowie (Re-)Produktion und Reflexion. Das pädagogische Selbst wird dabei auf drei Ebenen beschrieben: vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Machtverhältnisse (Makroebene) entworfen, auf der Ebene institutioneller Ordnungen und Settings und deren soziale Praktiken und Routinen (Mesoebene) und auf der Mikroebene des Handelns der Akteur*innen über Inkorporationen des individuell erworbenen (beruflichen) Habitus. Damit schreiben sich diese Machtverhältnisse oder gesellschaftlichen Normative in die Kommunikationen und Interaktionen der Akteur*innen ein und können über deren Analyse rekonstruiert werden. Sie werden unter Bezug auf empirisches Material kommunikationstheoretisch, anerkennungs- und adressierungstheoretisch, generational und adultismuskritisch sowie professionalitätstheoretisch analysiert. Dabei werden Praktiken und Routinen, Anerkennungen, (Re-)Adressierungen und Inkorporationen des pädagogischen Selbst sichtbar. Schließlich werden Bezüge zwischen Foucaults Disziplinarmacht und der in Institutionen sich als „moderne“ Praktiken behauptenden sog. schwarzen Pädagogik hergestellt. Diese Praktiken sind vom pädagogischen Selbst sowohl (re-)produzierbar als auch reflektierbar und damit bearbeitbar – etwa als Gegenstand von (Selbst-)Bildungsprozessen in der (Aus-)Bildung von Pädagog*innen und Lehrkräften im Rahmen von Supervisionspraktiken und -prozessen.

Die Autorin:
PD Dr. habil. Ulrike Sell, Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Fachbereich 04 Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der Fachbereich:
Erziehungswissenschaft

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-119-6

eISBN

978-3-96665-875-1

Umfang

ca. 130

Format

14,8 x 21,0 cm

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

ca. 28.09.2026

Auflage

1

Sprache

Deutsch

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