Beschreibung
Welche Erfahrungen haben Menschen in ihrem alltรคglichen Leben in der DDR gemacht? Anhand von Fallportraits zeigen die AutorInnen, wie Sinn und Identitรคt unter den Bedingungen des Staatssozialismus gebildet wurden. Zugleich wird die Theoriebildung der soziolinguistischen Prozessanalyse und der Objektiven Hermeneutik dargestellt.
In den Beitrรคgen, in deren Mittelpunkt Fallportraits stehen, geht es um Themen wie die Ausbildung (latenter) Sinnstrukturen und Kategorien der Identitรคtsarbeit in einer Diktatur, Erscheinungsformen des Habitus eines strukturellen Optimismus und Pessimismus, Dimensionen des Leidens an der staatssozialistischen Gesellschaft, Verarbeitungsweisen der Spannung von Kollektivitรคt und Individualitรคt, Alltagsschematisierungen in einer Konsensdiktatur, Habitus und Selbstkategorisierung der DDR-Mentalitรคt, die Anomie der unmittelbaren Vor- und Nach-Wendesituation und die kollektiven Verlaufskurven der Arbeitslosigkeit und Benachteiligung, die Rekategorisierung der Erfahrungen mit dem Kapitalismus und die Schwierigkeiten der Kategorisierung eines vereinten Deutschland.
Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Detlef Garz
Prof. Dr. Ulrike Nagel
Dr. Anja Wildhagen
Study Group โRekonstruktive Sozialforschungโ am Hanse-Wissenschaftskolleg, Institute for Advanced Study, Delmenhorst
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Zielgruppen: Lehrende und Forschende in den Fรคchern Soziologie, Soziale Arbeit/Sozialpรคdagogik, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie







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