Verlag Barbara Budrich

Sort by categories
select all / select none

Verlag Barbara Budrich

Sort by categories
select all / select none

Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2655-4

Die Ehe in Deutschland

Eine soziologische Analyse รผber Wandel, Kontinuitรคt und Zukunft

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 05.09.2022

15,99 โ‚ฌ - 19,90 โ‚ฌ

Bevor Sie dieses Produkt in den Warenkorb legen kรถnnen, mรผssen Sie die aktuelle Bestellung abschlieรŸen: Zum Warenkorb

ISBN: 978-3-8474-2655-4
Kategorien: Society

Beschreibung

Die Ehe wird in diesem Buch erstmals soziologisch als eine eigene Lebensform analysiert, und zwar im Hinblick auf ihre vielfรคltigen Aspekte. Dabei werden aktuelle Probleme aufgegriffen, wie bspw. Kinderehen, Zwangsehen, die Zunahme von kinderlosen Ehen und der Anstieg der Ehescheidungen. Ferner wird die Zukunft der Ehe thematisiert. Historische Rรผckblenden sollen das Erkennen des gegenwรคrtig Besonderen ermรถglichen. Ziel des Buches ist es, offene Fragen und aktuelle Probleme zu benennen und zu diskutieren sowie ihren Wandel aufzuzeigen.

Bislang wurden in der Soziologie nur spezielle Einzelprobleme von Ehebeziehungen oder die Ehe lediglich im Hinblick auf die Familie behandelt. Fรผr die Vergangenheit ist diese wissenschaftliche Subsumierung der Ehe unter die Familie gerechtfertigt, da Ehen vor allem im Hinblick auf die Familiengrรผndung eingegangen wurden und die Ehe- und Familienzeit zumeist identisch waren. Letzteres unterlag einem gravierenden zeitgeschichtlichen Wandel. Da vielfach in der Literatur die Nichteheliche Lebensgemeinschaft als neue Eheform erklรคrt wird, muss zunรคchst untersucht werden, ob sich die Ehe von der Nichtehelichen Lebensgemeinschaft รผberhaupt unterscheidet. Die weitere Darstellung behandelt die Vorphase bis zur EheschlieรŸung und skizziert die verschiedenen Partnerwahl-Modelle, so auch die in Deutschland wieder praktizierten arrangierten und Zwangsehen. AnschlieรŸend wird gefragt, warum heutzutage die Hochzeit mit einem derart groรŸen รถkonomischen Aufwand gefeiert wird und welche Folgen die EheschlieรŸung fรผr die Betroffenen selbst hat. Ferner werden aktuelle und in der ร–ffentlichkeit – vor allem auch in den Medien โ€“ z. T. kontrovers und emotional diskutierte Probleme behandelt fรผr die es โ€žan der Zeitโ€œ ist, sachliche Aufklรคrungsarbeit zu leisten, z. B. der starke Anstieg von kinderlosen Ehen, das Problem einerseits von Kinderehen in Deutschland andererseits von Spรคt-Ehen (also die Probleme des Heiratsalters), die verursachenden Bedingungen von Ehescheidungen, die hรคufig mit einer zugenommenen Bindungslosigkeit der jetzigen Generationen fรคlschlicherweise erklรคrt werden usw. Letztlich wird gefragt, ob die Ehe รผberhaupt noch eine Zukunft hat.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Prof. Rosemarie Nave-Herz, Universitรคtsprofessorin, Institut fรผr Sozialwissenschaften, Universitรคt Oldenburg

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Studierende und Lehrende der Soziologie, Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2655-4

eISBN

978-3-8474-1810-8

Format

14,8 x 21 cm

Scope

191

Year of publication

2022

Date of publication

05.09.2022

Edition

1

Language

Deutsch

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung fรผr „Die Ehe in Deutschland“

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Autor*innen

Rosemarie Nave-Herz

Keywords

Arbeitsteilung, Ehescheidung, EheschlieรŸung, Heiratsalter, Nichteheliche Lebensgemeinschaft, Partnerwahl, Sexualitรคt

Pressestimmen

Das Buch โ€žDie Ehe in Deutschlandโ€ ist in einer Sprache abgefasst, die wenige Voraussetzungen an theoretische oder methodische Vorkenntnisse des Lesers oder der Leserin macht. Es erreicht damit nicht nur Spezialisierte der Familiensoziologie oder fortgeschrittene Studierende der Sozialwissenschaften, sondern auch Nebenfach-Studierende, Fachfremde, Teilnehmende auรŸeruniversitรคrer Bildung oder allgemein an Ehe- und Familienfragen Interessierte.

Prof. Dr. Bernhard Nauck, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 4-9

Ihre unbestreitbaren Stรคrken hat die Darstellung immer da, wo die Ehe als Institution mit ihrer jeweiligen Bedeutungszuschreibung beschrieben wird. Der Band stellt die historische Entwicklung und den Bedeutungswandel der Institution der Ehe in all ihren Nuancen sehr reichhaltig und informativ dar.

apl. Prof. Dr. Johannes Stauder, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 10-12

In der Gesamtschau hat Rosemarie Nave-Herz eine gut lesbare, klar gegliederte und im besten Sinne klassische Studie vorgelegt, die einen erfahrungsgesรคttigten Blick auf die Ehe in Deutschland wirft und bei bestehender thematischer Vielfalt nicht jeden aktuellen Trend aufgreifen will (oder muss).

Prof. Dr. Heike Trappe und Prof. Dr. Anne-Kristin Kuhnt, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 13-18

Mit dem Buch ist Nave-Herz eine soziologische Perspektive auf die Ehe als eigenstรคndige Lebensform (statt als Facette der Lebensform โ€žFamilieโ€œ) gelungen. Eine eigenstรคndige Betrachtung war angezeigt, da sich die Ehe durch den Anstieg kinderloser Ehen einerseits und die Verbreitung nichtehelicher Lebensgemeinschaften mit Kindern andererseits zunehmend von der Familiengrรผndung abkoppelt. Insgesamt berichtet das Buch wenig wirklich รœberraschendes. Es bestรคtigt aber โ€“ und zwar stets auf ebenso wissenschaftlich fundierte wie unterhaltsame Weise โ€“ vorbestehende mehr oder minder intuitive Annahmen der Leserschaft.

Richterin am OLG Prof. Dr. Saskia Lettmeier, in: Fam RZ, Zeitschrift fรผr das Familienrecht, 2-2024

Diese klare soziologische Analyse, die hier leider nicht in all ihren Facetten vorgefรผhrt werden kann, stammt aus der Feder einer 88-jรคhrigen Doyenne ihres Faches [โ€ฆ] Rosemarie Nave-Herz schreibt verstรคndlich und ohne jedes Imponiergehabe, ohne fachpenetranten Jargon, erfreulich knapp und eindringlich, ganz auf der Hรถhe ihres Faches und in voller Lebenserfahrung einer der Zukunft zugewandten (verheirateten) Wissenschaftlerin.

Eckart Henning, in: Herold-Jahrbuch, 27. Band, 2022

Es [das Buch] sei ohne Einschrรคnkungen all jenen empfohlen, die das neue Themenfeld entdecken mรถgen, sich dafรผr interessieren und sich mit ihren Forschungsabsichten einbringen wollen. Sie werden zweifelsohne von der Lektรผre profitieren.

Barbara Dippelhofer-Stiem, in: ZSE, Zeitschrift fรผr Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 2/2023

Den allgemeinen Ausfรผhrungen zur Ehe lรคsst die Nave-Herz einen historische Abriss der Ehe in Deutschland folgen, der โ€“ ebenso wie ihr Buch insgesamt โ€“ konzis und von hoher Informationsdichte ist. [โ€ฆ] Neben Ausfรผhrungen zu der Bedeutung und den rechtlichen Folgen einer Ehe(schlieรŸung) wartet die Autorin mit zahlreichen ausgesprochen interessanten und manchmal unerwarteten Statistiken auf.

literaturkritik.de, Nr. 5, Mai 2023

 

Beschreibung

Beschreibung

Die Ehe wird in diesem Buch erstmals soziologisch als eine eigene Lebensform analysiert, und zwar im Hinblick auf ihre vielfรคltigen Aspekte. Dabei werden aktuelle Probleme aufgegriffen, wie bspw. Kinderehen, Zwangsehen, die Zunahme von kinderlosen Ehen und der Anstieg der Ehescheidungen. Ferner wird die Zukunft der Ehe thematisiert. Historische Rรผckblenden sollen das Erkennen des gegenwรคrtig Besonderen ermรถglichen. Ziel des Buches ist es, offene Fragen und aktuelle Probleme zu benennen und zu diskutieren sowie ihren Wandel aufzuzeigen.

Bislang wurden in der Soziologie nur spezielle Einzelprobleme von Ehebeziehungen oder die Ehe lediglich im Hinblick auf die Familie behandelt. Fรผr die Vergangenheit ist diese wissenschaftliche Subsumierung der Ehe unter die Familie gerechtfertigt, da Ehen vor allem im Hinblick auf die Familiengrรผndung eingegangen wurden und die Ehe- und Familienzeit zumeist identisch waren. Letzteres unterlag einem gravierenden zeitgeschichtlichen Wandel. Da vielfach in der Literatur die Nichteheliche Lebensgemeinschaft als neue Eheform erklรคrt wird, muss zunรคchst untersucht werden, ob sich die Ehe von der Nichtehelichen Lebensgemeinschaft รผberhaupt unterscheidet. Die weitere Darstellung behandelt die Vorphase bis zur EheschlieรŸung und skizziert die verschiedenen Partnerwahl-Modelle, so auch die in Deutschland wieder praktizierten arrangierten und Zwangsehen. AnschlieรŸend wird gefragt, warum heutzutage die Hochzeit mit einem derart groรŸen รถkonomischen Aufwand gefeiert wird und welche Folgen die EheschlieรŸung fรผr die Betroffenen selbst hat. Ferner werden aktuelle und in der ร–ffentlichkeit – vor allem auch in den Medien โ€“ z. T. kontrovers und emotional diskutierte Probleme behandelt fรผr die es โ€žan der Zeitโ€œ ist, sachliche Aufklรคrungsarbeit zu leisten, z. B. der starke Anstieg von kinderlosen Ehen, das Problem einerseits von Kinderehen in Deutschland andererseits von Spรคt-Ehen (also die Probleme des Heiratsalters), die verursachenden Bedingungen von Ehescheidungen, die hรคufig mit einer zugenommenen Bindungslosigkeit der jetzigen Generationen fรคlschlicherweise erklรคrt werden usw. Letztlich wird gefragt, ob die Ehe รผberhaupt noch eine Zukunft hat.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Prof. Rosemarie Nave-Herz, Universitรคtsprofessorin, Institut fรผr Sozialwissenschaften, Universitรคt Oldenburg

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Studierende und Lehrende der Soziologie, Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2655-4

eISBN

978-3-8474-1810-8

Format

14,8 x 21 cm

Scope

191

Year of publication

2022

Date of publication

05.09.2022

Edition

1

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung fรผr „Die Ehe in Deutschland“

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Authors

Autor*innen

Rosemarie Nave-Herz

Tags

Pressestimmen

Pressestimmen

Das Buch โ€žDie Ehe in Deutschlandโ€ ist in einer Sprache abgefasst, die wenige Voraussetzungen an theoretische oder methodische Vorkenntnisse des Lesers oder der Leserin macht. Es erreicht damit nicht nur Spezialisierte der Familiensoziologie oder fortgeschrittene Studierende der Sozialwissenschaften, sondern auch Nebenfach-Studierende, Fachfremde, Teilnehmende auรŸeruniversitรคrer Bildung oder allgemein an Ehe- und Familienfragen Interessierte.

Prof. Dr. Bernhard Nauck, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 4-9

Ihre unbestreitbaren Stรคrken hat die Darstellung immer da, wo die Ehe als Institution mit ihrer jeweiligen Bedeutungszuschreibung beschrieben wird. Der Band stellt die historische Entwicklung und den Bedeutungswandel der Institution der Ehe in all ihren Nuancen sehr reichhaltig und informativ dar.

apl. Prof. Dr. Johannes Stauder, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 10-12

In der Gesamtschau hat Rosemarie Nave-Herz eine gut lesbare, klar gegliederte und im besten Sinne klassische Studie vorgelegt, die einen erfahrungsgesรคttigten Blick auf die Ehe in Deutschland wirft und bei bestehender thematischer Vielfalt nicht jeden aktuellen Trend aufgreifen will (oder muss).

Prof. Dr. Heike Trappe und Prof. Dr. Anne-Kristin Kuhnt, Soziologischen Revue 2024 | Jahrgang 47 | Heft 1, S. 13-18

Mit dem Buch ist Nave-Herz eine soziologische Perspektive auf die Ehe als eigenstรคndige Lebensform (statt als Facette der Lebensform โ€žFamilieโ€œ) gelungen. Eine eigenstรคndige Betrachtung war angezeigt, da sich die Ehe durch den Anstieg kinderloser Ehen einerseits und die Verbreitung nichtehelicher Lebensgemeinschaften mit Kindern andererseits zunehmend von der Familiengrรผndung abkoppelt. Insgesamt berichtet das Buch wenig wirklich รœberraschendes. Es bestรคtigt aber โ€“ und zwar stets auf ebenso wissenschaftlich fundierte wie unterhaltsame Weise โ€“ vorbestehende mehr oder minder intuitive Annahmen der Leserschaft.

Richterin am OLG Prof. Dr. Saskia Lettmeier, in: Fam RZ, Zeitschrift fรผr das Familienrecht, 2-2024

Diese klare soziologische Analyse, die hier leider nicht in all ihren Facetten vorgefรผhrt werden kann, stammt aus der Feder einer 88-jรคhrigen Doyenne ihres Faches [โ€ฆ] Rosemarie Nave-Herz schreibt verstรคndlich und ohne jedes Imponiergehabe, ohne fachpenetranten Jargon, erfreulich knapp und eindringlich, ganz auf der Hรถhe ihres Faches und in voller Lebenserfahrung einer der Zukunft zugewandten (verheirateten) Wissenschaftlerin.

Eckart Henning, in: Herold-Jahrbuch, 27. Band, 2022

Es [das Buch] sei ohne Einschrรคnkungen all jenen empfohlen, die das neue Themenfeld entdecken mรถgen, sich dafรผr interessieren und sich mit ihren Forschungsabsichten einbringen wollen. Sie werden zweifelsohne von der Lektรผre profitieren.

Barbara Dippelhofer-Stiem, in: ZSE, Zeitschrift fรผr Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 2/2023

Den allgemeinen Ausfรผhrungen zur Ehe lรคsst die Nave-Herz einen historische Abriss der Ehe in Deutschland folgen, der โ€“ ebenso wie ihr Buch insgesamt โ€“ konzis und von hoher Informationsdichte ist. [โ€ฆ] Neben Ausfรผhrungen zu der Bedeutung und den rechtlichen Folgen einer Ehe(schlieรŸung) wartet die Autorin mit zahlreichen ausgesprochen interessanten und manchmal unerwarteten Statistiken auf.

literaturkritik.de, Nr. 5, Mai 2023

 

en_USEnglish

Shipping costs

Books and journals print editions:
When ordering via this website:
Free shipping within Germany.
International shipping: 5,00 Euro.

eBooks and PDFs:
No shipping costs.

Journal subscriptions:
The subscription conditions of the magazine apply.