Beschreibung
Unternehmen kรถnnen, รคhnlich wie Individuen, Selbststeuerungskompetenzen entwickeln. Mit โManagement by Schema Self-Directionโ (MBSS) prรคsentiert die Autorin einen innovativen und zukunftsweisenden Ansatz fรผr nachhaltige Unternehmensfรผhrung. MBSS verbindet psychologische Theorie mit praxisnaher Umsetzung โ fรผr eine Arbeitswelt, in der Menschen in ihren Organisationen in Verbindung sind und miteinander wirksam werden.
Der Ansatz geht รผber klassische Managementansรคtze hinaus und ermรคchtigt die Mitarbeitenden, Verantwortung zu รผbernehmen und Entscheidungsprozesse eigenstรคndig zu gestalten. Die Selbststeuerungs-Acht โ eine Synthese aus vier zentralen Makrosystemen โ sowie sieben Systemebenen einer Organisation bieten praktische Methoden und Prinzipien, die Organisationen widerstandsfรคhiger und anpassungsfรคhiger machen. Die Autorin zeigt auf, wie Unternehmen mit MBSS eine Balance zwischen individueller Freiheit und kollektiver Verantwortung finden und sich erfolgreich in unsicheren Zeiten behaupten kรถnnen.
Die Autorin:
Dr. Silke Schemer, Organisationspsychologin und Unternehmensberaterin, begleitet seit รผber 10 Jahren Organisationen auf dem Weg zu mehr Selbstverantwortung, Verbundenheit und mentaler Gesundheit. Mit wissenschaftlichem Hintergrund und breiter Erfahrung in Organisationsentwicklung, Fรผhrung und Coaching unterstรผtzt sie Organisationen in Transformationsprozessen hin zu resilienten und kooperativen Strukturen. Ihr Ziel ist die mental gesunde Organisation als Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. www.uv-mensch.com
Die Zielgruppen:
Unternehmer*innen kleiner und mittelstรคndischer Unternehmen, Organisationsentwickler*innen
โWie lรคsst sich Leistungsfรคhigkeit sichern, ohne Menschen zu รผberfordern? Silke Schemer beantwortet diese Frage mit einem strukturierten Steuerungsansatz, der psychologische Erkenntnisse direkt in Organisationsdesign รผbersetzt. Sie argumentiert, dass Selbststeuerung die entscheidende Ressource moderner Organisationen ist. Die Vielzahl an Ebenen, Begriffen und Modellen erhรถht die analytische Prรคzision, macht die Lektรผre jedoch auch anspruchsvoll. Wer diese Dichte akzeptiert, erhรคlt ein ernsthaft ausgearbeitetes Rahmenwerk fรผr organisationale Gesundheit.โ
www.markt-kom.com
โDr. Silke Schemer gelingt mit โDie mental gesunde Organisationโ ein ambitioniertes Werk an einer oft diskutierten, aber selten erfรผllten Schnittstelle: psychologische Tiefe und organisatorische Steuerungsfรคhigkeit. Es trifft den Nerv unserer Zeit: Organisationen stehen unter stรคndigem Anpassungsdruck, Menschen erleben wachsende kognitive und emotionale Belastungen โ und dennoch bleibt der Anspruch, leistungsfรคhig, kooperationsfรคhig und sinnorientiert zu sein. Fรผr Silke Schemer ist mentale Gesundheit auf organisatorischer und persรถnlicher Ebene zentral fรผr Handlungs- und Entscheidungsfรคhigkeit, nicht bloร ein Zusatz der betrieblichen Gesundheitsfรถrderung.
Das Buch besticht durch die seltene Verbindung von psychologischer Tiefenschรคrfe und praktischer Umsetzbarkeit. Es bietet kein weiteres Modell โguter Fรผhrungโ, sondern verknรผpft das Konzept โSelbststeuerungโ nachvollziehbar mit organisatorischen Prozessen. Die beruflichen Erfahrungen der Autorin sind spรผrbar.
โDie mental gesunde Organisationโ bietet einen klaren, psychologisch fundierten Zugang zu mentaler Gesundheit im Kontext von Fรผhrung und Organisation โ und zeigt, warum manche Verรคnderungsversuche scheitern: weil sie Top-down vorgegeben werden und zentrale Dynamiken der Handlungssteuerung nicht adressieren. Dieses Buch empfehle ich Fรผhrungskrรคften und Organisationsentwicklern โ ebenso Verantwortlichen in Institutionen โ, die mentale Gesundheit durch einen erprobten Weg der Entscheidungsfindung ermรถglichen wollen. Wer sich auf die anspruchsvolle Begrifflichkeit einlรคsst, erhรคlt ein Modell, das inspiriert und handlungsfรคhig macht โ im Alltag wie in komplexen Verรคnderungsprozessen.โ
Ruth Habermehl, Dipl.-Psychologin, zufriedenleben.euย
Michaela Rhau –
Ich verfolge Frau Dr. Schemers Weg im Bereich Selbststeuerung und Organisationsentwicklung seit vielen Jahren und bin immer wieder beeindruckt, wie klar und verstรคndlich sie komplexe Themen vermittelt. Das Konzept โManagement by Schema Self-Directionโ ist nicht nur fรผr Unternehmen wertvoll, sondern in vielen Teilen auch im privaten Bereich hervorragend anwendbar. Besonders schรคtze ich, dass das Buch kein Dogma vorgibt: Man kann die Kapitel je nach Theorie- oder Praxisfokus flexibel lesen, zurรผckblรคttern und genau dort einsteigen, wo man gerade Impulse braucht. Es ist kein Werk zum einmal Durchlesen, sondern eines, das einen langfristig begleitet. Ebenso wichtig:
Frau Dr. Schemer entwickelt ihre Inhalte nicht nur theoretisch, sondern begleitet sie auch als Beraterin praktisch โ und mit etwas Glรผck kann man sie sogar persรถnlich fรผr Entwicklungsprozesse gewinnen, denn ihre Kapazitรคten sind verstรคndlicherweise begrenzt. Umso schรถner ist, dass durch dieses Buch wirklich jede*r profitieren kann, auch ohne persรถnliche Beratung. Ein inspirierendes, praxisnahes Werk fรผr alle, die Verรคnderung ganzheitlich gestalten mรถchten.
Odette Lassonczyk –
„Die mental gesunde Organisation“ greift viele wichtige Fragen rund um Selbststeuerung und mentale Gesundheit in Organisationen auf. Besonders inspirierend finde ich den Katalyse-Prozess, der im Buch beschrieben wird.
Nach vielen Versuchen, in ehrenamtlichen Organisationen Selbstorganisation zu implementieren โ die nicht immer nachhaltig geglรผckt sind โ, ist der Katalyse-Prozess fรผr mich ein รผberzeugendes Vorgehen, um mรถglichst viel Mitgestaltung der betroffenen Menschen zu ermรถglichen.
Der Ansatz รผberzeugt mich vor allem dort, wo Entwicklung nicht erzwungen wird, sondern Bedingungen geschaffen werden, unter denen Verรคnderung mรถglich wird. In meiner eigenen Arbeit erlebe ich diesen Ansatz bereits als sehr tragfรคhig: Nicht durch Druck oder Vorgaben, sondern durch kluge Rahmung, Zeit und Reflexion entstehen nachhaltige Entscheidungen.
Der Katalyse-Prozess macht deutlich, dass gesunde Organisationen weniger durch schnelle Lรถsungen entstehen als durch das bewusste Gestalten von รbergรคngen, Rollen und Verantwortung. Diesen Fokus auf Prozesshaftigkeit und Ermรถglichung halte ich fรผr einen wichtigen Beitrag in einem Feld, das sonst leicht zu vereinfachenden Antworten neigt.
Tim Weinert –
Der innere Hebel der Transformation
Ich habe das Buch โDie mental gesunde Organisation“ mit groรem Interesse gelesen.
Ich schรคtze die Weiterentwicklung des Modells der โselbstwirksamen Organisation“ nach Gebhard Borck sehr. Die Integration der PSI-Theorie nach Julius Kuhl macht noch deutlicher, welche Rolle unsere menschliche Psyche in organisationalen Transformationsprozessen spielt โ und warum Selbststeuerung kein methodisches Add-on ist, sondern eine tiefere Frage nach der psychologischen Verfasstheit von Menschen und Systemen.
Gerade in einer Welt von Polykrisen ist Change in Organisationen aus meiner Sicht nicht auf Basis der โrichtigen“ Methoden mรถglich. Das Versprechen โwerdet doch einfach agil“ ist eine dieser Antworten, die an der Oberflรคche bleibt. Mit dem Konzept โManagement by Schema Self-Direction“ (MBSS) wird hingegen gefragt: Welche inneren Strukturen โ Schemata, Muster, Selbststeuerungskompetenzen โ ermรถglichen oder verhindern Wandel? Diese รbertragung des Gedankens mentaler Gesundheit von der Person auf die Organisation ist ein echter konzeptueller Schritt.
Was mich besonders freut: Das Buch endet nicht beim Individuum oder beim Team, sondern รถffnet im dritten Teil den Blick auf die systemischen Grundlagen. Die Kapitel zu komplexen adaptiven Systemen, zu Emergenz und zur Kybernetik sind fรผr mich das theoretische Herzstรผck โ hier zeigt sich, dass MBSS nicht einfach ein weiteres Management-Framework ist, sondern in grundlegenden Fragen รผber das Wesen von Organisationen grรผndet. Besonders gefreut hat mich das Kapitel zur Kooperationsรถkonomie und den Commons: Genau hier berรผhrt das Buch jenen Kern, um den auch meine Arbeit bei nowwork kreist โ die Frage, wie Organisationen wirtschaften kรถnnen, die nicht primรคr auf Konkurrenz und Kontrolle setzen, sondern auf geteilte Verantwortung und gemeinsamen Sinn.
In meiner Beratungsarbeit bei nowwork โ wir begleiten mittelstรคndische Unternehmen auf dem Weg zu kooperativen und gemeinwohlorientierten Strukturen โ erlebe ich tรคglich, wie stark strukturelle Transformationen an unsichtbaren psychologischen Mustern scheitern. Werkzeuge wie Soziokratie oder Sociocracy 3.0 sind bekannt. Aber ohne die Bereitschaft und Fรคhigkeit der beteiligten Menschen, sich selbst anders zu steuern, greifen sie nicht dauerhaft. Schemers Buch liefert hier eine erhellende Sprache und einen differenzierten Denkrahmen.
Zwei ehrliche Hinweise mรถchte ich nicht verschweigen. Der erste betrifft mich mehr als das Buch: Wer die Arbeit von Gebhard Borck bereits lรคnger kennt, wird manches hier als vertrautes Terrain wiedererkennen. Das ist keine Schwรคche โ es ist der Preis einer konsequenten Weiterentwicklung, die auf Bestehendem aufbaut statt Kontinuitรคt zu verstecken. Wer Borcks Ansatz noch nicht kennt, wird hier umso mehr entdecken.
Der zweite Hinweis ist inhaltlich: Die sieben Systemebenen der MBSS erschlieรen sich mir noch nicht so intuitiv, dass ich sie in der Beratungspraxis unmittelbar anwenden kรถnnte. Hier braucht es vermutlich Zeit, eigene Erfahrung mit dem Modell โ und vielleicht die direkte Begleitung durch Silke Schemer selbst. Auch das mindert den Wert nicht. Im Gegenteil: Es ist ein ehrliches Zeichen dafรผr, dass hier kein vereinfachtes Rezept angeboten wird, sondern ein Denkrahmen, der die Komplexitรคt ernst nimmt.
Fรผr alle, die Organisationsentwicklung nicht als Methodenpflege betreiben, sondern als Arbeit an Strukturen, Haltungen und lebendigen Systemen โ und die dabei auch wirtschaftlich anders denken wollen: eine klare Leseempfehlung.
Tim Weinert, Mitgrรผnder nowwork โ Beratung fรผr kooperative Organisationstransformation