Beschreibung
Que(e)r zu denken erfordert Mut! Queer Theory befasst sich mit gesellschaftlichen Asymmetrien vielfรคltiger, geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen. Im Sinne einer widerstรคndigen Praxis hinterfragt queer gรคngige Normalitรคtsvorstellungen und erรถffnet alternative Handlungsperspektiven fรผr einen reflektierten Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Wie aber kรถnnen Erkenntnisse der Gender und Queer Studies in den MINT-Fรคchern und der Lehrer_innenbildung dazu beitragen, bestehende Barrieren abzubauen und die Lehre an (Hoch-)Schulen zu verbessern?
Um dies herauszufinden, werden Que(e)rverbindungen zwischen Erziehungswissenschaft, MINT-Fรคchern und Erkenntnissen der Gender/Queer Studies ausgelotet. Der Titel Queering MINT verweist auf das Vorhaben, Themen, Inhalte und Konzepte mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Fรคcher neu und anders zu durchdenken. Die Publikation stellt hierzu die Bedeutung geschlechterwissenschaftlicher und queerer Theorien fรผr die Erziehungswissenschaft und Lehrer_innenbildung heraus. Sie zeigt erstmalig den aktuellen Stand queerinformierter Perspektiven in den jeweiligen MINT-Fรคchern/Fachdidaktiken auf und trรคgt exemplarische Umsetzungsbeispiele zusammen. Erprobte Konzepte und fachbezogene Strategien setzen dekonstruktive Impulse zur Professionalisierung von Lehrer_innen. Sie bieten sowohl erfahrenen als auch angehenden Lehrenden an (Hoch-)Schulen handlungspraktische Anregungen fรผr eine genderund queersensible Lehrpraxis und leisten einen positiven Beitrag zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Macht- und Herrschaftsverhรคltnissen in Bildungsinstitutionen.
Die HerausgeberInnen:
Nadine Balzter,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU Darmstadt
Florian Cristobal Klenk,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Darmstadt
Dr. Olga Zitzelsberger,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU Darmstadt
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Zielgruppen: Lehramtsstudierende, FachdidaktikerInnen


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