Beschreibung
Was testen Tests? Mehr und anderes, als sie testen sollen, wie dieses Buch am Beispiel des Matheleistungstests von PISA belegt. Der Autor stellt mit der Objektiven Hermeneutik eine Methode vor, die uns tiefgrรผndig erfassen lรคsst, was wir testen, wenn wir testen.
Wenn standardisierte Leistungstests wie PISA Schule stรคrker bestimmen, dann sind ihre gesellschaftlichen Implikationen auszubuchstabieren: Was tun wir mit Schule und Schรผlern, wenn wir standardisiert testen? Was erfahren wir รผber Schule und รผber Schรผler, die wir testen? Wie gestaltet Gesellschaft Tests und umgekehrt? Und: Was testen Tests?
Dieses Buch diskutiert diese Fragen. Mit der Objektiven Hermeneutik stellt es eine Methode vor, die es erlaubt, allgemeine Probleme von Leistungstests herunterzubrechen in konkrete Untersuchungen einzelner Tests. Der Mathematikleistungstest von PISA wird untersucht, und es zeigt sich รberraschendes: Dieser Test ist als Instrument fรผr das Testen von Mathematikleistung ungeeignet. Ein operationalisiertes Testkonstrukt liegt nicht vor โ es bleibt unklar, was gemessen werden soll. Es zeigen sich Messunschรคrfen, Probleme des Ratens und des Mitmessens von Testfรคhigkeit. Das theoretischen Modell, mit dem die Messresultate gedeutet werden, erweist sich als nicht nachvollziehbar. Die als theoretische Basis des Test angegebenen Theorien werden nicht verwendet.
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Aus dem Inhalt:
- Testen. Eine Fallbestimmung.
- Ein Streit – Erste Annรคherung an die Beurteilung von Testaufgaben
- Objektiven Hermeneutik โ eine kurze Einfรผhrung
- Der PISA-Test. Theoretische Grundlagen von PISA und ihre Verwendung bei der Analyse der Testaufgaben
- Der PISA-Test. Objektiv-hermeneutische Interpretationen von Testaufgaben
- Schluss: Testfรคhigkeit โ Raten โ Zur Eindeutigkeit des Messprozesses
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Der Autor:
Dr. Wolfram Meyerhรถfer, Universitรคt Potsdam, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fรผr Didaktik der Mathematik (Institut fรผr Mathematik)


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