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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1862-5002

Diskurs 4-2023 | Kindheit und Jugend im Horizont der Nationalen Bildungsberichterstattung

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ISSN: 1862-5002

Inhalt

Diskurs Kindheits- und Jugendforschung / Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research
4-2023: Kindheit und Jugend im Horizont der Nationalen Bildungsberichterstattung

Thomas Rauschenbach / Heinz-Hermann Krüger: Editorial

Schwerpunktbeiträge
Susanne Lochner / Katharina Kopp / Maximilian Bach: Mehrfache Benachteiligung? Kinder mit Einwanderungsgeschichte zwischen familialen Risikolagen und Kita-Nutzung
Katharina Kopp / Katrin Hüsken / Christiane Meiner-Teubner: Der Ganztag zwischen Qualität, Konzeption und Passung. Familiäre Bedarfe an ganztägigen Angeboten im Grundschulalter
Svenja Mank: Inklusive Bildung – Abschlussperspektiven von Jugendlichen mit Behinderungen im Lichte der Umsetzung von schulischer Inklusion
Maria Richter: Soziale Ungleichheiten beim Zugang zu einer vollqualifizierenden Ausbildung – Übergang von der Schule in den Beruf im Wandel
Christian Kerst / Martina Kroher / Julia Steinkühler: Heterogene Studierendenschaft – Zur Sozialstruktur und Studiensituation der Studierenden in Deutschland

Freie Beiträge
Peter Rieker: Die Bedeutung Erwachsener für Peergroups Jugendlicher
Nadja Althaus: Chancen und Herausforderungen partizipativer Forschung mit jungen Menschen – Erkenntnisse eines deutschsprachigen Literaturreviews

Kurzbeitrag
Christian Armbrüster / Filiz D. Yeşilbaş / Matthias D. Witte: Fluchtmigration und Generationenbeziehungen: Eine qualitative Studie zur adoleszenten Transformation elterlicher Flucht- und Remigrationserfahrungen am Beispiel der Kinder der „DDR-Kinder aus Namibia“

Rezension
Annegret Gaßmann: Gertrud Beck, Heike Deckert-Peaceman & Gerold Scholz (Hrsg.) (2022). Zur Frage nach der Perspektive des Kindes.

Inhaltsverzeichnis herunterladen
Leseproben

 

Einzelbeitrags-Download (Open Access/Gebühr): diskurs.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

18. Jahrgang 2023

Ausgabe

4-2023

Erscheinungsdatum

11.03.2024

Umfang

164 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v18i4

Homepage

https://diskurs.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

action research, adoleszente Transformation elterlicher Fluchterfahrungen, außerschulische Jugendbildung, Bedarfsgerechtigkeit, Bildungsstatistik, DDR-Kinder aus Namibia, Erwachsene, Fluchtmigration, Förderschulsystem, Ganztagsangebote, Generationenbeziehungen, Grundschulalter, Heterogenität, Jugend, Jugendforschung, Kinderrechte, Kindertagesbetreuung, Kindheit, Migration, Nationale Bildungsberichterstattung, Partizipation, partizipative Forschung, Peergroup, Remigrationserfahrungen, Schulabschlüsse, schulische Inklusion, Segmentation im dualen Ausbildungssystem, soziale Ungleichheit, Studiensituation, Studierende, UN-Behindertenrechtskonvention, Ungleichheiten beim Ausbildungszugang, Übergang nach der Schule, Übergangssektor

Abstracts

Mehrfache Benachteiligung? Kinder mit Einwanderungsgeschichte zwischen familialen Risikolagen und Kita-Nutzung (Susanne Lochner, Katharina Kopp, Maximilian Bach)
In Deutschland leben mehr als ein Drittel der 1- bis 6-jährigen Kinder in Familien mit mindestens einem zugewanderten Elternteil. Kinder mit Einwanderungsgeschichte sind jedoch seit jeher in Angeboten der Kindertagesbetreuung deutlich unterrepräsentiert. Inwiefern die Inanspruchnahme von Kindertagesbetreuung bei Kindern mit eigener oder elterlicher Einwanderungserfahrung auf familiale Risikofaktoren zurückgeführt werden kann, wird auf Basis des neuen Einwanderungskonzepts des Mikrozensus 2021 analysiert. Deskriptive Befunde verdeutlichen, dass die Schere in der frühen Bildungsbeteiligung zwischen Kindern mit und ohne Einwanderungsgeschichte in den Jahren vor dem Schuleintritt deutlich auseinandergeht. Multivariate Analysen zeigen darüber hinaus, dass neben Kindern mit nicht-deutscher Familiensprache im Besonderen Kinder aus bildungsbezogenen Risikolagen mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit eine Kita oder Tagespflege besuchen. Die Bedeutung dieser aktuellen Befunde wird aus der Perspektive der kindheitsbezogenen Ungleichheitsforschung unter Einbezug des Forschungsstandes zu Kompensationseffekten von Kitas sowie aktuellen Herausforderungen im Feld der frühen (institutionellen) Bildung diskutiert. Schlagwörter: Kindertagesbetreuung, Migration, soziale Ungleichheit, Kindheit
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Der Ganztag zwischen Qualität, Konzeption und Passung. Familiäre Bedarfe an ganztägigen Angeboten im Grundschulalter (Katharina Kopp, Katrin Hüsken, Christiane Meiner-Teubner)
Der ab dem Schuljahr 2026/27 in Kraft tretende Rechtsanspruch auf ein Ganztagsangebot für Kinder im Grundschulalter wirft Fragen in Bezug auf die bedarfsgerechte Planung und Gestaltung dieser Angebote auf. In diesem Beitrag werden neben den strukturellen Fragen der Angebotsverfügbarkeit und der zeitlichen Passungen vor allem auch Erwartungen an die inhaltliche Ausgestaltung des Ganztags anhand aktueller Elternbefragungsdaten analysiert. Dabei wird neben Befunden der KiBS-Elternbefragung der bisherige Forschungsstand zur Sicht von Kindern auf ganztägige Angebote herangezogen, um bedarfsseitige Ausgestaltungsaspekte umfassender betrachten und abschließend sowohl aus Eltern- als auch aus Kindersicht bilanzieren zu können. Schlagwörter: Ganztagsangebote, Grundschulalter, Bedarfsgerechtigkeit
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Inklusive Bildung – Abschlussperspektiven von Jugendlichen mit Behinderungen im Lichte der Umsetzung von schulischer Inklusion (Svenja Mank)
Ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention untersucht der Beitrag in ländervergleichender Perspektive aktuelle Entwicklungen auf dem Weg zur schulischen Inklusion anhand von bildungsstatistischen Daten. Im Ergebnis zeigen sich deutliche Differenzen in den Bemühungen, z. T. mit einer Entfernung von den Zielen der Konvention. Daran schließt die Frage nach den Abschlussmöglichkeiten der Jugendlichen an separierten Förderschulen an. Eine Analyse von Schulgesetzen und Verordnungen ergibt, dass der Erwerb eines Ersten Schulabschlusses nahezu überall rechtlich eingeräumt wird, hinsichtlich höher qualifizierender Abschlüsse jedoch teils erhebliche Differenzen zwischen den Ländern und Förderschwerpunkten auszumachen sind. Anhand von Daten der Schulstatistik wird zudem aufgezeigt, dass inklusiv unterrichtete Jugendliche häufiger einen allgemeinbildenden Abschluss erreichen. Die Befunde werden diskutiert und ihre Aussagekraft vor dem Hintergrund der Limitationen bildungsstatistischer Daten kritisch eingeordnet. Schlagwörter: schulische Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention, Förderschulsystem, Schulabschlüsse, Bildungsstatistik
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Soziale Ungleichheiten beim Zugang zu einer vollquali_zierenden Ausbildung – Übergang von der Schule in den Beruf im Wandel (Maria Richter)
Eine berufliche Ausbildung ermöglicht Jugendlichen einen sicheren Weg ins Berufsleben. Gleichzeitig verweisen jedoch anhaltende soziale Ungleichheiten beim Ausbildungszugang, die sich unter anderem in einer anhaltend hohen Zahl an Neuzugängen im Übergangssektor manifestieren, auf Schwierigkeiten in den Bildungsverläufen bei einem Teil der Jugendlichen. Der Beitrag zeichnet anhand einer längerfristigen Betrachtung die Entwicklungslinien am Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung nach und zeigt die bestehenden Chancen und Schwierigkeiten, denen sich Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss und nichtdeutscher Staatsangehörigkeit gegenübersehen, auf. Schlagwörter: Übergang nach der Schule, Ungleichheiten beim Ausbildungszugang, Übergangssektor, Segmentation im dualen Ausbildungssystem
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Heterogene Studierendenschaft – Zur Sozialstruktur und Studiensituation der Studierenden in Deutschland (Christian Kerst, Martina Kroher, Julia Steinkühler)
An den Hochschulen finden sich Studierende in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit differierenden Bildungsbiografien. Der Beitrag beschreibt die Heterogenität der Studierenden mit Blick auf vier Kategorien: soziodemografische Merkmale, Bildungsherkunft, Wege zur Hochschule und Zeitbudget für das Studium. Nur eine Minderheit der Studierenden entspricht heute noch dem traditionellen „Normaltyp“, ist also direkt nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, ohne berufliche Qualifizierung an die Hochschule gekommen, nicht älter als 30 Jahre und nicht durch Kinderbetreuung, Pflegeaufgaben oder eine mehr als 19 Wochenstunden umfassende Erwerbstätigkeit gebunden. Für eine auf Lübben et al. (2015) zurückgehende Studierendentypologie, die auf den Dimensionen Bildungsbiografie und Zeitbudget beruht, wird die Verteilung abschließend auf der institutionellen Ebene dargestellt. Schlagwörter: Studierende, Studiensituation, Heterogenität
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Die Bedeutung Erwachsener für Peergroups Jugendlicher (Peter Rieker)
Für das Jugendalter wird die Bedeutung von Peers hervorgehoben. Unklar ist dabei, welchen Stellenwert Erwachsene im Zusammenhang jugendlicher Peergroups haben. Einerseits wird die Abgrenzung Jugendlicher von Erwachsenen sowie ihre Eigenständigkeit betont, andererseits zeigt sich verschiedentlich, dass Erwachsene in Hinblick auf Peergroups Jugendlicher wichtig sind. Es scheint daher notwendig, die Bedeutung Erwachsener für Peergroups Jugendlicher genauer zu untersuchen sowie differenziert zu beurteilen. Im vorliegenden Beitrag wird der Stellenwert Erwachsener auf der Grundlage empirischen Materials aus dem Forschungsprojekt „Peerspezifische Sozialisationsprozesse im Jugendalter“ für den Bereich der außerschulischen Jugendbildung differenzierend analysiert. Die vorgelegte Analyse zeigt, dass die Bedeutung, die Erwachsene für jugendliche Peergroups haben (können), in Abhängigkeit von spezifischen Konstellationen unterschiedlich ist. Abschließend können dann relevante Bedingungen solch unterschiedlicher Konstellationen identifiziert werden. Schlagwörter: Peergroup, Jugend, Erwachsene, außerschulische Jugendbildung
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Chancen und Herausforderungen partizipativer Forschung mit jungen Menschen – Erkenntnisse eines deutschsprachigen Literaturreviews (Nadja Althaus)
Partizipative Forschungsansätze haben im sozialwissenschaftlichen Diskurs nach wie vor Anerkennungs- und Legitimationsprobleme. Demgegenüber stehen gesetzlich verankerte Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen, die eingelöst werden müssen. In diesem Artikel werden die Erkenntnisse eines deutschsprachigen Literaturreviews vorgestellt und damit Einblicke in die aktuelle Studienlage partizipativer Forschung mit Kindern und Jugendlichen im außerschulischen Bereich ermöglicht. Besonderes Interesse liegt dabei auf den Möglichkeiten, aber auch den Fallstricken dieser kollaborativen Forschung mit jungen Menschen. Darüber hinaus interessieren erste analytische Perspektiven auf Partizipationsmöglichkeiten im Wissenschaftsbereich. Die qualitativ ausgewerteten Erkenntnisse des Reviews leisten einen Beitrag dazu, das Erfordernis von Gütekriterien und möglicherweise somit die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit jener Forschungsmethodologie neu zu bewerten. Schlagwörter: Partizipative Forschung, Jugendforschung, Kinderrechte, Partizipation, Action Research
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Inhalt

Diskurs Kindheits- und Jugendforschung / Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research
4-2023: Kindheit und Jugend im Horizont der Nationalen Bildungsberichterstattung

Thomas Rauschenbach / Heinz-Hermann Krüger: Editorial

Schwerpunktbeiträge
Susanne Lochner / Katharina Kopp / Maximilian Bach: Mehrfache Benachteiligung? Kinder mit Einwanderungsgeschichte zwischen familialen Risikolagen und Kita-Nutzung
Katharina Kopp / Katrin Hüsken / Christiane Meiner-Teubner: Der Ganztag zwischen Qualität, Konzeption und Passung. Familiäre Bedarfe an ganztägigen Angeboten im Grundschulalter
Svenja Mank: Inklusive Bildung – Abschlussperspektiven von Jugendlichen mit Behinderungen im Lichte der Umsetzung von schulischer Inklusion
Maria Richter: Soziale Ungleichheiten beim Zugang zu einer vollqualifizierenden Ausbildung – Übergang von der Schule in den Beruf im Wandel
Christian Kerst / Martina Kroher / Julia Steinkühler: Heterogene Studierendenschaft – Zur Sozialstruktur und Studiensituation der Studierenden in Deutschland

Freie Beiträge
Peter Rieker: Die Bedeutung Erwachsener für Peergroups Jugendlicher
Nadja Althaus: Chancen und Herausforderungen partizipativer Forschung mit jungen Menschen – Erkenntnisse eines deutschsprachigen Literaturreviews

Kurzbeitrag
Christian Armbrüster / Filiz D. Yeşilbaş / Matthias D. Witte: Fluchtmigration und Generationenbeziehungen: Eine qualitative Studie zur adoleszenten Transformation elterlicher Flucht- und Remigrationserfahrungen am Beispiel der Kinder der „DDR-Kinder aus Namibia“

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ISSN

1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

18. Jahrgang 2023

Ausgabe

4-2023

Erscheinungsdatum

11.03.2024

Umfang

164 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v18i4

Homepage

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Mehrfache Benachteiligung? Kinder mit Einwanderungsgeschichte zwischen familialen Risikolagen und Kita-Nutzung (Susanne Lochner, Katharina Kopp, Maximilian Bach)
In Deutschland leben mehr als ein Drittel der 1- bis 6-jährigen Kinder in Familien mit mindestens einem zugewanderten Elternteil. Kinder mit Einwanderungsgeschichte sind jedoch seit jeher in Angeboten der Kindertagesbetreuung deutlich unterrepräsentiert. Inwiefern die Inanspruchnahme von Kindertagesbetreuung bei Kindern mit eigener oder elterlicher Einwanderungserfahrung auf familiale Risikofaktoren zurückgeführt werden kann, wird auf Basis des neuen Einwanderungskonzepts des Mikrozensus 2021 analysiert. Deskriptive Befunde verdeutlichen, dass die Schere in der frühen Bildungsbeteiligung zwischen Kindern mit und ohne Einwanderungsgeschichte in den Jahren vor dem Schuleintritt deutlich auseinandergeht. Multivariate Analysen zeigen darüber hinaus, dass neben Kindern mit nicht-deutscher Familiensprache im Besonderen Kinder aus bildungsbezogenen Risikolagen mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit eine Kita oder Tagespflege besuchen. Die Bedeutung dieser aktuellen Befunde wird aus der Perspektive der kindheitsbezogenen Ungleichheitsforschung unter Einbezug des Forschungsstandes zu Kompensationseffekten von Kitas sowie aktuellen Herausforderungen im Feld der frühen (institutionellen) Bildung diskutiert. Schlagwörter: Kindertagesbetreuung, Migration, soziale Ungleichheit, Kindheit
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Der Ganztag zwischen Qualität, Konzeption und Passung. Familiäre Bedarfe an ganztägigen Angeboten im Grundschulalter (Katharina Kopp, Katrin Hüsken, Christiane Meiner-Teubner)
Der ab dem Schuljahr 2026/27 in Kraft tretende Rechtsanspruch auf ein Ganztagsangebot für Kinder im Grundschulalter wirft Fragen in Bezug auf die bedarfsgerechte Planung und Gestaltung dieser Angebote auf. In diesem Beitrag werden neben den strukturellen Fragen der Angebotsverfügbarkeit und der zeitlichen Passungen vor allem auch Erwartungen an die inhaltliche Ausgestaltung des Ganztags anhand aktueller Elternbefragungsdaten analysiert. Dabei wird neben Befunden der KiBS-Elternbefragung der bisherige Forschungsstand zur Sicht von Kindern auf ganztägige Angebote herangezogen, um bedarfsseitige Ausgestaltungsaspekte umfassender betrachten und abschließend sowohl aus Eltern- als auch aus Kindersicht bilanzieren zu können. Schlagwörter: Ganztagsangebote, Grundschulalter, Bedarfsgerechtigkeit
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Ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention untersucht der Beitrag in ländervergleichender Perspektive aktuelle Entwicklungen auf dem Weg zur schulischen Inklusion anhand von bildungsstatistischen Daten. Im Ergebnis zeigen sich deutliche Differenzen in den Bemühungen, z. T. mit einer Entfernung von den Zielen der Konvention. Daran schließt die Frage nach den Abschlussmöglichkeiten der Jugendlichen an separierten Förderschulen an. Eine Analyse von Schulgesetzen und Verordnungen ergibt, dass der Erwerb eines Ersten Schulabschlusses nahezu überall rechtlich eingeräumt wird, hinsichtlich höher qualifizierender Abschlüsse jedoch teils erhebliche Differenzen zwischen den Ländern und Förderschwerpunkten auszumachen sind. Anhand von Daten der Schulstatistik wird zudem aufgezeigt, dass inklusiv unterrichtete Jugendliche häufiger einen allgemeinbildenden Abschluss erreichen. Die Befunde werden diskutiert und ihre Aussagekraft vor dem Hintergrund der Limitationen bildungsstatistischer Daten kritisch eingeordnet. Schlagwörter: schulische Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention, Förderschulsystem, Schulabschlüsse, Bildungsstatistik
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Eine berufliche Ausbildung ermöglicht Jugendlichen einen sicheren Weg ins Berufsleben. Gleichzeitig verweisen jedoch anhaltende soziale Ungleichheiten beim Ausbildungszugang, die sich unter anderem in einer anhaltend hohen Zahl an Neuzugängen im Übergangssektor manifestieren, auf Schwierigkeiten in den Bildungsverläufen bei einem Teil der Jugendlichen. Der Beitrag zeichnet anhand einer längerfristigen Betrachtung die Entwicklungslinien am Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung nach und zeigt die bestehenden Chancen und Schwierigkeiten, denen sich Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss und nichtdeutscher Staatsangehörigkeit gegenübersehen, auf. Schlagwörter: Übergang nach der Schule, Ungleichheiten beim Ausbildungszugang, Übergangssektor, Segmentation im dualen Ausbildungssystem
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Heterogene Studierendenschaft – Zur Sozialstruktur und Studiensituation der Studierenden in Deutschland (Christian Kerst, Martina Kroher, Julia Steinkühler)
An den Hochschulen finden sich Studierende in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit differierenden Bildungsbiografien. Der Beitrag beschreibt die Heterogenität der Studierenden mit Blick auf vier Kategorien: soziodemografische Merkmale, Bildungsherkunft, Wege zur Hochschule und Zeitbudget für das Studium. Nur eine Minderheit der Studierenden entspricht heute noch dem traditionellen „Normaltyp“, ist also direkt nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, ohne berufliche Qualifizierung an die Hochschule gekommen, nicht älter als 30 Jahre und nicht durch Kinderbetreuung, Pflegeaufgaben oder eine mehr als 19 Wochenstunden umfassende Erwerbstätigkeit gebunden. Für eine auf Lübben et al. (2015) zurückgehende Studierendentypologie, die auf den Dimensionen Bildungsbiografie und Zeitbudget beruht, wird die Verteilung abschließend auf der institutionellen Ebene dargestellt. Schlagwörter: Studierende, Studiensituation, Heterogenität
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Für das Jugendalter wird die Bedeutung von Peers hervorgehoben. Unklar ist dabei, welchen Stellenwert Erwachsene im Zusammenhang jugendlicher Peergroups haben. Einerseits wird die Abgrenzung Jugendlicher von Erwachsenen sowie ihre Eigenständigkeit betont, andererseits zeigt sich verschiedentlich, dass Erwachsene in Hinblick auf Peergroups Jugendlicher wichtig sind. Es scheint daher notwendig, die Bedeutung Erwachsener für Peergroups Jugendlicher genauer zu untersuchen sowie differenziert zu beurteilen. Im vorliegenden Beitrag wird der Stellenwert Erwachsener auf der Grundlage empirischen Materials aus dem Forschungsprojekt „Peerspezifische Sozialisationsprozesse im Jugendalter“ für den Bereich der außerschulischen Jugendbildung differenzierend analysiert. Die vorgelegte Analyse zeigt, dass die Bedeutung, die Erwachsene für jugendliche Peergroups haben (können), in Abhängigkeit von spezifischen Konstellationen unterschiedlich ist. Abschließend können dann relevante Bedingungen solch unterschiedlicher Konstellationen identifiziert werden. Schlagwörter: Peergroup, Jugend, Erwachsene, außerschulische Jugendbildung
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Partizipative Forschungsansätze haben im sozialwissenschaftlichen Diskurs nach wie vor Anerkennungs- und Legitimationsprobleme. Demgegenüber stehen gesetzlich verankerte Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen, die eingelöst werden müssen. In diesem Artikel werden die Erkenntnisse eines deutschsprachigen Literaturreviews vorgestellt und damit Einblicke in die aktuelle Studienlage partizipativer Forschung mit Kindern und Jugendlichen im außerschulischen Bereich ermöglicht. Besonderes Interesse liegt dabei auf den Möglichkeiten, aber auch den Fallstricken dieser kollaborativen Forschung mit jungen Menschen. Darüber hinaus interessieren erste analytische Perspektiven auf Partizipationsmöglichkeiten im Wissenschaftsbereich. Die qualitativ ausgewerteten Erkenntnisse des Reviews leisten einen Beitrag dazu, das Erfordernis von Gütekriterien und möglicherweise somit die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit jener Forschungsmethodologie neu zu bewerten. Schlagwörter: Partizipative Forschung, Jugendforschung, Kinderrechte, Partizipation, Action Research
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