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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 2367-3060

ZDfm 1+2-2019 | Diversitäts- und Antidiskriminierungskonzepte im Feld von Schule und Migration – Erfordernisse, Spannungen und Widersprüche

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ISSN: 2367-3060
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

ZDfm 1 2-2019 | Diversitäts- und Antidiskriminierungskonzepte im Feld von Schule und Migration – Erfordernisse, Spannungen und Widersprüche

Editorial
Inhalt

Mechtild Gomolla / Ellen Kollender / Christine Riegel / Wiebke Scharathow: Editorial zum Thementeil Diversitäts‐ und Antidiskriminierungskonzepte im Feld von Schule und Migration

Schwerpunktthema: Beiträge aus der Wissenschaft
Dorothee Schwendowius: Rassistische Diskriminierung als Handlungsanlass für Schulen und pädagogisch Professionelle. Vergleichende Betrachtungen in deutschen und US-amerikanischen Schulen
Mechtild Gomolla / Ellen Kollender: Schulischer Wandel durch Elternbeteiligung? Kontinuitäten und Neuverhandlungen der Bilder von ‚Eltern mit Migrationshintergrund‘ im politischen Diskurs der BRD
Fränzi Buser / Oxana Ivanova-Chessex: Die (Selbst-)Optimierung der ,Anderen‘ Mentoring als ein subjektivierender Kontext unter Bedingungen von Migration und Ökonomisierung (im Open Access verfügbar)
Isabel Dean: „Die Kinder sagen, hier ist Muttersprache verboten.“ Neo-Linguizismus im Schulkontext
Katrin Huxel: Der Einbezug von Mehrsprachigkeit als Teil einer diskriminierungskritischen, diversitätssensiblen Schulentwicklung
Galina Putjata: Normalitätsvorstellungen angehender Lehrkräfte im Wandel. Eine empirische Studie zu Potentialen des Moduls „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ in Nordrhein-Westfalen

Schwerpunktthema: Positionen und Forschungsskizzen
Iris Glaser: Schule und Eltern: Eine ethnographische Untersuchung der Anerkennungsbeziehungen zwischen Lehrpersonen und Eltern
Susanne Heil / Juliane Spiegler: Vielfältige Verstrickungen. Zum „doing difference“ in der universitären Lehrer_innenbildung
Vera Sperisen / Simon Affolter: Teilhabe ermöglichen statt integrieren
René Breiwe: Zur (Re-)Produktion von Differenzordnungen in deutschen Schulgesetzen: Eine Analyse aus diversitätsreflexiver Perspektive
Mechtild Gomolla: Evaluationsstudie „Qualitätsentwicklung von Schule in der Migrationsgesellschaft: Fortbildung zur interkulturellen Koordination“

Schwerpunktthema: Aktuelles
Thomas Geier / Susanne Gottuck / Aylin Karabulut / Nicolle Pfaff: Bericht über die Initiative zur Gründung eines Netzwerks „Rassismuskritische Schulpädagogik“
Andreas Foitzik: Praxisbuch diskriminierungskritische Schule – ein Entwicklungsprojekt
Raphael Bak / Arzu Çiçek: Bericht zur SIIVE-Jahrestagung 2019: „Jenseits des Nationalen? Erziehungswissenschaftliche Perspektiven“ an der Bergischen Universität Wuppertal
Franziska Schmidtke: Bericht zur Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierung“ im Thüringer Landtag
Lydia Heidrich / Saphira Shure / Yasemin Karakaşoğlu / Paul Mecheril: Bericht zur Tagung „Failing Identities, Schools and Migrations – Teaching in (Trans)National Constellations“

Offener Themenbereich: Editorial
Daniela Rastetter / Barbara Sieben: Editorial zum offenen Themenbereich

Offener Themenbereich: Beiträge aus der Praxis
Şeyma Gülen: Barcelona für ein Jahr unter Frauen? Welchen Beitrag leistet das geschlechtsspezifische Studienwahlverhalten zur Erklärung der Geschlechterdifferenz in der studentischen Auslandsmobilität?
Toni A. Ihme / Stefan Stürmer: Diversität auf den Webseiten deutscher Universitäten: Eine Forschungsskizze
Andrea D. Bührmann: Die Konzipierung und Implementierung einer inklusiven und transformativen Diversitätsstrategie an der Universität Göttingen
Friederike Höher: Managing Diversity: Where are we from? Where are we now? Moreover, where to go?

Offener Themenbereich: Aktuelles
Julia Nentwich: Tagungsbericht zur 2. St.Galler Diversity & Inclusion Tagung
Anna Ajlani / Andrea Göttler: Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption? Diversity-Fachtagung an der Technischen Universität München
Claudia Czycholl / Henriette Ullmann: Antidiskriminierung in der Praxis – ein Aktionstag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in Bremen Vegesack

Offener Themenbereich: Ankündigung
Christa Binswanger / Julia Nentwich / Gloria Warmuth: Call for Papers zum Themenschwerpunkt für Heft 2/2020 der ZDfm. Von Diversity zu Inclusion?

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Leseproben

 

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2367-3060

eISSN

2367-3079

Jahrgang

4. Jahrgang 2019

Ausgabe

1 2

Erscheinungsdatum

18.11.2019

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zdfm.v4i1-2

Homepage

https://zdfm.budrich-journals.de

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Mechtild Gomolla
Christine Riegel
Wiebke Scharathow
Dorothee Schwendowius
Oxana Ivanova Chessex
Juliane Spiegler
Franziska Schmidtke
Yasemin Karakaşoğlu
Daniela Rastetter
Andrea D. Bührmann
Friederike Höher
Claudia Czycholl
Henriette Ullmann
Christa Binswanger
Aktivierung, Anerkennung, Anerkennungsbeziehungen, Antidiskriminierung, Bildungsgerechtigkeit, Bundesrepublik Deutschland, Deutsch als Zweitsprache, Differenzordnungen, Diskriminierung, Diversität, Diversitätsstrategie, Doing difference, Eltern, Elternbeteiligung, Exklusion, Geschlecht, Identität, Inklusion, Lehrer_innenbildung, Lehrer_innenprofessionalität, Managing Diversity, Mehrsprachigkeit, Mentoring, Migration, Migrationsgesellschaft, Migrationspädagogik, Neo‐Linguizismus, Nordrhein Westfalen, Normalitätsvorstellungen, Plurilingualität, Qualitativer Vergleich, Rassismus, Schule, Schulentwicklung, Studentische Auslandsmobilität, Subjektivierung, Teilhabe, Thüringer Landtag, Ungleichheit, Universität, Universität Göttingen, USA, Vielfalt, Ökonomisierung

Rassistische Diskriminierung als Handlungsanlass für Schulen und pädagogisch Professionelle. Vergleichende Betrachtungen in deutschen und US-amerikanischen Schulen (Dorothee Schwendowius)
Der Beitrag geht der Frage nach, in welcher Weise rassistische Diskriminierung an Schulen zum Gegenstand professioneller Reflexion, pädagogischen Handelns und schulischer Entwicklungsstrategien wird. Die empirische Basis bilden Interviews mit Vertreter_innen einer deutschen und einer US-amerikanischen Schule. Es wird gezeigt, dass die jeweiligen Deutungen und Bearbeitungen rassistischer Diskriminierung im Kontext individueller schulkultureller Bedingungen, unterschiedlicher historischgesellschaftlicher Entwicklungen sowie aktueller politischer Veränderungen zu lesen sind. Zugleich verweisen beide Fälle auf übergreifende Herausforderungen der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rassismen. Schlüsselbegriffe: rassistische Diskriminierung, Schule, qualitativer Vergleich
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Schulischer Wandel durch Elternbeteiligung? Kontinuitäten und Neuverhandlungen der Bilder von ‚Eltern mit Migrationshintergrund‘ im politischen Diskurs der BRD (Mechtild Gomolla, Ellen Kollender)
Die Diskursanalyse untersucht das institutionalisierte Wissen über Eltern mit Migrationsgeschichte in Schul- und Integrationspolitik von der Nachkriegsära bis heute. Die Kombination einer diachronen und synchronen Analyse politischer Dokumente enthüllt die Kontinuität kulturalisierender Zuschreibungen in sich wandelnden politischen Narrativen. Seit den 2000er Jahren werden durch Integrations- und Aktivierungsmaßnahmen besonders ,Eltern mit Migrationshintergrund‘ auf neue Weise zur Zielscheibe pädagogischen Handelns. Entgegen der deklarierten Teilhabeorientierung werden Prozesse der Exklusion im Schulsystem durch individualisierende und assimilationistische Adressierungen verstärkt. Schlagwörter: Elternbeteiligung, Schule, Migration, Aktivierung, Exklusion
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Die (Selbst-)Optimierung der ,Anderen‘ Mentoring als ein subjektivierender Kontext unter Bedingungen von Migration und Ökonomisierung (Fränzi Buser, Oxana Ivanova-Chessex)
Mentoring im schulischen Kontext verfolgt häufig das Ziel, der (Re-)Produktion von Ungleichheiten entgegenzuwirken, indem als benachteiligt markierte Schüler_innen gefördert werden. Aus einer subjektivierungstheoretischen Perspektive fragen wir, welches Selbst den Kindern und Jugendlichen in Mentoringprogrammen unter welchen Bedingungen in Aussicht gestellt wird und welche gesellschaftlichen Ordnungen bei der Erzeugung dieser subjektivierenden Kontexte wirksam werden. Anhand von empirischem Material aus Interviews mit Koordinator_innen von Mentoringprogrammen für Schüler_innen rekonstruieren wir, wie diese zu einem Wirkungsfeld migrationsgesellschaftlicher und ökonomisierter Ordnungen werden. Dabei zeigen wir auf, dass affirmativ angelegte Mentoringprogramme als Maßnahmen für die ‚Anderen‘ u.a. auf deren (Selbst-)Optimierung abzielen und dabei Subjekte und ihre Handlungsfähigkeit nicht nur ermöglichen, sondern auch einschränken. Schlagwörter: Mentoring, Ungleichheit, Subjektivierung, Migration, Ökonomisierung
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„Die Kinder sagen, hier ist Muttersprache verboten.“ Neo-Linguizismus im Schulkontext (Isabel Dean)
Im (Grund-)Schulbereich dominieren bis heute monolinguale beziehungsweise neo-linguizistische Normsetzungen. An ihnen wirken vielfach auch pädagogische Fachkräfte und Lehrer_innen mit, deren Zielsetzung eigentlich gerade die Verringerung sprachbezogener Diskriminierung und die Anerkennung sprachlicher und ,kultureller‘ Diversität darstellt. Jedoch werden diese Normsetzungen auch immer wieder durch widerständige pädagogische und alltägliche Praktiken herausgefordert und unterlaufen. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag, wie im monolingualistischen Sprachregime Differenz und Ungleichheit individualisiert werden und zeitgleich institutionelle und strukturelle Ursachen und Verankerungen im (Grund-)Schulbereich aus dem Blick geraten können. Nicht zuletzt geht der Beitrag auch der Frage nach, wie die Anerkennung sprachlicher Vielfalt im Kontext der Schule aussehen könnte. Schlagwörter: Neo‐Linguizismus, Plurilingualität, Migrationspädagogik, Subjekivierung
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Der Einbezug von Mehrsprachigkeit als Teil einer diskriminierungskritischen, diversitätssensiblen Schulentwicklung (Katrin Huxel)
Der Beitrag begreift den Einbezug migrationsbedingter Mehrsprachigkeit in Lehr- und Lernprozesse in der Schule als einen notwendigen Bestandteil einer diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Schulentwicklung in der Migrationsgesellschaft. Diese Notwendigkeit wird zwar aus anerkennungstheoretischer Perspektive begründet, es wird aber auch die Ambivalenz von Anerkennungsprozessen problematisiert. Am Beispiel eines Schulentwicklungs- und Professionalisierungskonzeptes wird der Einbezug von Mehrsprachigkeit in die Grundschule konkretisiert und anhand einer Unterrichtssituation die Ambivalenz der Anerkennung sprachlicher Ressourcen in ‚Migrantensprachen‘ diskutiert. Schlagwörter: Mehrsprachigkeit – Bildungsgerechtigkeit – Anerkennung – Schulentwicklung – Lehrer_innenprofessionalität
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Normalitätsvorstellungen angehender Lehrkräfte im Wandel. Eine empirische Studie zu Potentialen des Moduls „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ in Nordrhein-Westfalen (Galina Putjata)
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie Bildung diversitätssensibel auf sprachliche Vielfalt eingehen kann. Im Fokus stehen deutschlandweit eingeführte Maßnahmen, die ein ‚DaZ-Modul – Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte‘ in die reguläre Lehramtsausbildung implementieren. Ihre Potentiale wurden exemplarisch im Bundesland Nordrhein-Westfalen auf der Makroebene des Systems, der Mesoebene der Organisation und der Mikroebene der Teilnehmenden untersucht. Die Ergebnisse erlauben Einblicke in die Veränderungen sprachbezogener Normalitätsvorstellungen bei Studierenden. Ausgehend von diesen Veränderungen werden Schlüsselvoraussetzungen für die Gestaltung der Professionalisierung in einer Migrationsgesellschaft diskutiert. Schlagwörter: Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit, Sprachliche und kulturelle Vielfalt, Lehrer_innenbildung , Professionalisierung im Umgang mit Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache
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Barcelona für ein Jahr unter Frauen? Welchen Beitrag leistet das geschlechtsspezifische Studienwahlverhalten zur Erklärung der Geschlechterdifferenz in der studentischen Auslandsmobilität? (Şeyma Gülen)
Arbeiten aus der Hochschulforschung zeigen, dass Studentinnen häufiger einen Auslandsaufenthalt durchführen als Studenten. Dieser Befund wird theoretisch auf geschlechtsspezifische Studiengangswahlen zurückgeführt, jedoch ohne empirische Überprüfung. Der Beitrag untersucht theoretisch wie empirisch, ob der Unterschied in den Befunden damit zu erklären ist, dass Frauen in höherem Maße auslandsaffine Fächer studieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen zwar häufiger auslandsaffine Fächer wählen, diese Fächerwahl allerdings die geschlechtsspezifische Auslandsmobilität kaum erklärt. Schlagwörter: studentische Auslandsmobilität, Geschlecht, Ungleichheit
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Inhalt

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ZDfm 1 2-2019 | Diversitäts- und Antidiskriminierungskonzepte im Feld von Schule und Migration – Erfordernisse, Spannungen und Widersprüche

Editorial
Inhalt

Mechtild Gomolla / Ellen Kollender / Christine Riegel / Wiebke Scharathow: Editorial zum Thementeil Diversitäts‐ und Antidiskriminierungskonzepte im Feld von Schule und Migration

Schwerpunktthema: Beiträge aus der Wissenschaft
Dorothee Schwendowius: Rassistische Diskriminierung als Handlungsanlass für Schulen und pädagogisch Professionelle. Vergleichende Betrachtungen in deutschen und US-amerikanischen Schulen
Mechtild Gomolla / Ellen Kollender: Schulischer Wandel durch Elternbeteiligung? Kontinuitäten und Neuverhandlungen der Bilder von ‚Eltern mit Migrationshintergrund‘ im politischen Diskurs der BRD
Fränzi Buser / Oxana Ivanova-Chessex: Die (Selbst-)Optimierung der ,Anderen‘ Mentoring als ein subjektivierender Kontext unter Bedingungen von Migration und Ökonomisierung (im Open Access verfügbar)
Isabel Dean: „Die Kinder sagen, hier ist Muttersprache verboten.“ Neo-Linguizismus im Schulkontext
Katrin Huxel: Der Einbezug von Mehrsprachigkeit als Teil einer diskriminierungskritischen, diversitätssensiblen Schulentwicklung
Galina Putjata: Normalitätsvorstellungen angehender Lehrkräfte im Wandel. Eine empirische Studie zu Potentialen des Moduls „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ in Nordrhein-Westfalen

Schwerpunktthema: Positionen und Forschungsskizzen
Iris Glaser: Schule und Eltern: Eine ethnographische Untersuchung der Anerkennungsbeziehungen zwischen Lehrpersonen und Eltern
Susanne Heil / Juliane Spiegler: Vielfältige Verstrickungen. Zum „doing difference“ in der universitären Lehrer_innenbildung
Vera Sperisen / Simon Affolter: Teilhabe ermöglichen statt integrieren
René Breiwe: Zur (Re-)Produktion von Differenzordnungen in deutschen Schulgesetzen: Eine Analyse aus diversitätsreflexiver Perspektive
Mechtild Gomolla: Evaluationsstudie „Qualitätsentwicklung von Schule in der Migrationsgesellschaft: Fortbildung zur interkulturellen Koordination“

Schwerpunktthema: Aktuelles
Thomas Geier / Susanne Gottuck / Aylin Karabulut / Nicolle Pfaff: Bericht über die Initiative zur Gründung eines Netzwerks „Rassismuskritische Schulpädagogik“
Andreas Foitzik: Praxisbuch diskriminierungskritische Schule – ein Entwicklungsprojekt
Raphael Bak / Arzu Çiçek: Bericht zur SIIVE-Jahrestagung 2019: „Jenseits des Nationalen? Erziehungswissenschaftliche Perspektiven“ an der Bergischen Universität Wuppertal
Franziska Schmidtke: Bericht zur Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierung“ im Thüringer Landtag
Lydia Heidrich / Saphira Shure / Yasemin Karakaşoğlu / Paul Mecheril: Bericht zur Tagung „Failing Identities, Schools and Migrations – Teaching in (Trans)National Constellations“

Offener Themenbereich: Editorial
Daniela Rastetter / Barbara Sieben: Editorial zum offenen Themenbereich

Offener Themenbereich: Beiträge aus der Praxis
Şeyma Gülen: Barcelona für ein Jahr unter Frauen? Welchen Beitrag leistet das geschlechtsspezifische Studienwahlverhalten zur Erklärung der Geschlechterdifferenz in der studentischen Auslandsmobilität?
Toni A. Ihme / Stefan Stürmer: Diversität auf den Webseiten deutscher Universitäten: Eine Forschungsskizze
Andrea D. Bührmann: Die Konzipierung und Implementierung einer inklusiven und transformativen Diversitätsstrategie an der Universität Göttingen
Friederike Höher: Managing Diversity: Where are we from? Where are we now? Moreover, where to go?

Offener Themenbereich: Aktuelles
Julia Nentwich: Tagungsbericht zur 2. St.Galler Diversity & Inclusion Tagung
Anna Ajlani / Andrea Göttler: Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption? Diversity-Fachtagung an der Technischen Universität München
Claudia Czycholl / Henriette Ullmann: Antidiskriminierung in der Praxis – ein Aktionstag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in Bremen Vegesack

Offener Themenbereich: Ankündigung
Christa Binswanger / Julia Nentwich / Gloria Warmuth: Call for Papers zum Themenschwerpunkt für Heft 2/2020 der ZDfm. Von Diversity zu Inclusion?

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2367-3060

eISSN

2367-3079

Jahrgang

4. Jahrgang 2019

Ausgabe

1 2

Erscheinungsdatum

18.11.2019

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zdfm.v4i1-2

Homepage

https://zdfm.budrich-journals.de

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Autor*innen

Mechtild Gomolla
Christine Riegel
Wiebke Scharathow
Dorothee Schwendowius
Oxana Ivanova Chessex
Juliane Spiegler
Franziska Schmidtke
Yasemin Karakaşoğlu
Daniela Rastetter
Andrea D. Bührmann
Friederike Höher
Claudia Czycholl
Henriette Ullmann
Christa Binswanger

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Rassistische Diskriminierung als Handlungsanlass für Schulen und pädagogisch Professionelle. Vergleichende Betrachtungen in deutschen und US-amerikanischen Schulen (Dorothee Schwendowius)
Der Beitrag geht der Frage nach, in welcher Weise rassistische Diskriminierung an Schulen zum Gegenstand professioneller Reflexion, pädagogischen Handelns und schulischer Entwicklungsstrategien wird. Die empirische Basis bilden Interviews mit Vertreter_innen einer deutschen und einer US-amerikanischen Schule. Es wird gezeigt, dass die jeweiligen Deutungen und Bearbeitungen rassistischer Diskriminierung im Kontext individueller schulkultureller Bedingungen, unterschiedlicher historischgesellschaftlicher Entwicklungen sowie aktueller politischer Veränderungen zu lesen sind. Zugleich verweisen beide Fälle auf übergreifende Herausforderungen der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rassismen. Schlüsselbegriffe: rassistische Diskriminierung, Schule, qualitativer Vergleich
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Schulischer Wandel durch Elternbeteiligung? Kontinuitäten und Neuverhandlungen der Bilder von ‚Eltern mit Migrationshintergrund‘ im politischen Diskurs der BRD (Mechtild Gomolla, Ellen Kollender)
Die Diskursanalyse untersucht das institutionalisierte Wissen über Eltern mit Migrationsgeschichte in Schul- und Integrationspolitik von der Nachkriegsära bis heute. Die Kombination einer diachronen und synchronen Analyse politischer Dokumente enthüllt die Kontinuität kulturalisierender Zuschreibungen in sich wandelnden politischen Narrativen. Seit den 2000er Jahren werden durch Integrations- und Aktivierungsmaßnahmen besonders ,Eltern mit Migrationshintergrund‘ auf neue Weise zur Zielscheibe pädagogischen Handelns. Entgegen der deklarierten Teilhabeorientierung werden Prozesse der Exklusion im Schulsystem durch individualisierende und assimilationistische Adressierungen verstärkt. Schlagwörter: Elternbeteiligung, Schule, Migration, Aktivierung, Exklusion
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Die (Selbst-)Optimierung der ,Anderen‘ Mentoring als ein subjektivierender Kontext unter Bedingungen von Migration und Ökonomisierung (Fränzi Buser, Oxana Ivanova-Chessex)
Mentoring im schulischen Kontext verfolgt häufig das Ziel, der (Re-)Produktion von Ungleichheiten entgegenzuwirken, indem als benachteiligt markierte Schüler_innen gefördert werden. Aus einer subjektivierungstheoretischen Perspektive fragen wir, welches Selbst den Kindern und Jugendlichen in Mentoringprogrammen unter welchen Bedingungen in Aussicht gestellt wird und welche gesellschaftlichen Ordnungen bei der Erzeugung dieser subjektivierenden Kontexte wirksam werden. Anhand von empirischem Material aus Interviews mit Koordinator_innen von Mentoringprogrammen für Schüler_innen rekonstruieren wir, wie diese zu einem Wirkungsfeld migrationsgesellschaftlicher und ökonomisierter Ordnungen werden. Dabei zeigen wir auf, dass affirmativ angelegte Mentoringprogramme als Maßnahmen für die ‚Anderen‘ u.a. auf deren (Selbst-)Optimierung abzielen und dabei Subjekte und ihre Handlungsfähigkeit nicht nur ermöglichen, sondern auch einschränken. Schlagwörter: Mentoring, Ungleichheit, Subjektivierung, Migration, Ökonomisierung
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„Die Kinder sagen, hier ist Muttersprache verboten.“ Neo-Linguizismus im Schulkontext (Isabel Dean)
Im (Grund-)Schulbereich dominieren bis heute monolinguale beziehungsweise neo-linguizistische Normsetzungen. An ihnen wirken vielfach auch pädagogische Fachkräfte und Lehrer_innen mit, deren Zielsetzung eigentlich gerade die Verringerung sprachbezogener Diskriminierung und die Anerkennung sprachlicher und ,kultureller‘ Diversität darstellt. Jedoch werden diese Normsetzungen auch immer wieder durch widerständige pädagogische und alltägliche Praktiken herausgefordert und unterlaufen. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag, wie im monolingualistischen Sprachregime Differenz und Ungleichheit individualisiert werden und zeitgleich institutionelle und strukturelle Ursachen und Verankerungen im (Grund-)Schulbereich aus dem Blick geraten können. Nicht zuletzt geht der Beitrag auch der Frage nach, wie die Anerkennung sprachlicher Vielfalt im Kontext der Schule aussehen könnte. Schlagwörter: Neo‐Linguizismus, Plurilingualität, Migrationspädagogik, Subjekivierung
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Der Beitrag begreift den Einbezug migrationsbedingter Mehrsprachigkeit in Lehr- und Lernprozesse in der Schule als einen notwendigen Bestandteil einer diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Schulentwicklung in der Migrationsgesellschaft. Diese Notwendigkeit wird zwar aus anerkennungstheoretischer Perspektive begründet, es wird aber auch die Ambivalenz von Anerkennungsprozessen problematisiert. Am Beispiel eines Schulentwicklungs- und Professionalisierungskonzeptes wird der Einbezug von Mehrsprachigkeit in die Grundschule konkretisiert und anhand einer Unterrichtssituation die Ambivalenz der Anerkennung sprachlicher Ressourcen in ‚Migrantensprachen‘ diskutiert. Schlagwörter: Mehrsprachigkeit – Bildungsgerechtigkeit – Anerkennung – Schulentwicklung – Lehrer_innenprofessionalität
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Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie Bildung diversitätssensibel auf sprachliche Vielfalt eingehen kann. Im Fokus stehen deutschlandweit eingeführte Maßnahmen, die ein ‚DaZ-Modul – Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte‘ in die reguläre Lehramtsausbildung implementieren. Ihre Potentiale wurden exemplarisch im Bundesland Nordrhein-Westfalen auf der Makroebene des Systems, der Mesoebene der Organisation und der Mikroebene der Teilnehmenden untersucht. Die Ergebnisse erlauben Einblicke in die Veränderungen sprachbezogener Normalitätsvorstellungen bei Studierenden. Ausgehend von diesen Veränderungen werden Schlüsselvoraussetzungen für die Gestaltung der Professionalisierung in einer Migrationsgesellschaft diskutiert. Schlagwörter: Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit, Sprachliche und kulturelle Vielfalt, Lehrer_innenbildung , Professionalisierung im Umgang mit Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache
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Barcelona für ein Jahr unter Frauen? Welchen Beitrag leistet das geschlechtsspezifische Studienwahlverhalten zur Erklärung der Geschlechterdifferenz in der studentischen Auslandsmobilität? (Şeyma Gülen)
Arbeiten aus der Hochschulforschung zeigen, dass Studentinnen häufiger einen Auslandsaufenthalt durchführen als Studenten. Dieser Befund wird theoretisch auf geschlechtsspezifische Studiengangswahlen zurückgeführt, jedoch ohne empirische Überprüfung. Der Beitrag untersucht theoretisch wie empirisch, ob der Unterschied in den Befunden damit zu erklären ist, dass Frauen in höherem Maße auslandsaffine Fächer studieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen zwar häufiger auslandsaffine Fächer wählen, diese Fächerwahl allerdings die geschlechtsspezifische Auslandsmobilität kaum erklärt. Schlagwörter: studentische Auslandsmobilität, Geschlecht, Ungleichheit
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