Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2491-8

Organisation und Institution in der Sozialen Arbeit

Herausforderungen, Prozesse und Ambivalenzen

Erscheinungsdatum : 25.01.2021

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ISBN: 978-3-8474-2491-8

Beschreibung

Open Access: Der Titelย Organisation und Institution in der Sozialen Arbeit (DOI: 10.3224/84742491) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Die Bearbeitung von sozialen Problemen gehรถrte von jeher zu den Kernaufgaben der Sozialen Arbeit. Doch wo liegen ihre Grenzen und Mรถglichkeiten? In der Sozialen Arbeit wird die Entstehung und der Wandel sozialer Hilfen aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Anhand empirischer Beispiele nimmt der Band hierzu das Spannungsfeld zwischen Organisation und Desorganisation sowie zwischen Institutionalisierungs- und Entinstitutionalisierungsprozessen in den Blick.

In der Fachdiskussion geht man davon aus, dass einerseits soziale Bewegungen hinsichtlich sozialer Probleme und Formen der Problembearbeitung eine zentrale Rolle spielen, aber auch an die Eigenverantwortlichkeit adressiert wird. Andererseits entsteht und entwickelt sich โ€“ historisch wie systematisch betrachtet โ€“ in diesen Spannungsverhรคltnissen die sozialpolitisch gerahmte und staatlich alimentierter Profession der Sozialen Arbeit. Eher selten wird thematisiert, dass und wie sich Formen des (Des-)Organisierens und unterschiedliche (Des-)Institutionalisierungen in den sozialen Problembearbeitungen konkret widerspiegeln โ€“ und umgekehrt. Dies in den Blick zu nehmen, erscheint angesichts gegenwรคrtiger wachsener Ungleichheitsverhรคltnisse zwischen Armut und Reichtum, angesichts komplexer, transnationaler und mobiler Lebenslagen, angesichts einer Prekarisierung professioneller Sozialer Arbeit im Kontext aktueller Entwicklungen in den Geschlechterverhรคltnissen sowie angesichts von gleichzeitigen Be- und Entgrenzungstendenzen des Nationalstaatlichen notwendig.
Grenzen und (Un-)Mรถglichkeiten der Bearbeitung von sozialen Problemen werden vor allem dort sichtbar, wo fachliche und politische Impulse in wohlfahrtsstaatlich geprรคgten Strukturen umgesetzt werden sollen. Beispiele hierfรผr sind Forderungen nach Subjektorientierung, Inklusion oder Partizipation sowie die Nutzung sozialer Medien in der Sozialen Arbeit, aber auch die Ermรถglichung von Bildung fรผr unbegleitete minderjรคhrige Flรผchtlinge mit unsicherem Aufenthaltsstatus.
Die Beitrรคge, die auf eine Tagung der ร–FEB-Sektion Sozialpรคdagogik 2018 an der Universitรคt Salzburg zurรผckgehen, regen zum Nach- und Weiterdenken รผber Paradoxien und Widersprรผche in der Bearbeitung sozialer Fragen an, die nicht nur die Soziale Arbeit betreffen, sondern auch andere professionelle wie institutionelle Zustรคndigkeiten tangieren.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Autor*innen:
Prof. Dr. Birgit Bรผtow, Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg
Melanie Holztrattner, M.A., Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg
Ass.-Prof. Dr. Eberhard Raithelhuber, PD, Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialen Arbeit

Zusรคtzliche Informationen

ISBN

978-3-8474-2491-8

eISBN

978-3-8474-1635-7

Format

A5

Scope

221

Year of publication

2021

Date of publication

25.01.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

Publisher

Series

Volume

6

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Autor*innen

Melanie Holztrattner
Eberhard Raithelhuber

Keywords

digitalization, empowerment, inclusion, Institutionalisierung, Organisation, Profession, professionalization, Responsibilisation, soziale Probleme, Sozialpรคdagogik, Wohlfahrtsstaat

Pressestimmen

In dem Sammelband kommen vielfรคltige Perspektiven mit teils sehr heterogenen Forschungssetting auf die Soziale Arbeit zu Sprache. Der Band bietet einen gelungenen รœberblick รผber bestehende und aktuelle Forschungen im Bereich der Sozialen Arbeit. Besonders hervorzuheben ist auch, dass viele der Beitrรคge sich kritisch mit Institutionalisierungsprozessen auseinandersetzen. Dadurch erรถffnet der Band viele Anregungen zum Nachdenken. Besonders der Blick รผber die deutschen Grenzen hinweg ist ein zusรคtzlicher Erkenntnisgewinn.

socialnet.de, 22.07.2021

Beschreibung

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Open Access: Der Titelย Organisation und Institution in der Sozialen Arbeit (DOI: 10.3224/84742491) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Die Bearbeitung von sozialen Problemen gehรถrte von jeher zu den Kernaufgaben der Sozialen Arbeit. Doch wo liegen ihre Grenzen und Mรถglichkeiten? In der Sozialen Arbeit wird die Entstehung und der Wandel sozialer Hilfen aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Anhand empirischer Beispiele nimmt der Band hierzu das Spannungsfeld zwischen Organisation und Desorganisation sowie zwischen Institutionalisierungs- und Entinstitutionalisierungsprozessen in den Blick.

In der Fachdiskussion geht man davon aus, dass einerseits soziale Bewegungen hinsichtlich sozialer Probleme und Formen der Problembearbeitung eine zentrale Rolle spielen, aber auch an die Eigenverantwortlichkeit adressiert wird. Andererseits entsteht und entwickelt sich โ€“ historisch wie systematisch betrachtet โ€“ in diesen Spannungsverhรคltnissen die sozialpolitisch gerahmte und staatlich alimentierter Profession der Sozialen Arbeit. Eher selten wird thematisiert, dass und wie sich Formen des (Des-)Organisierens und unterschiedliche (Des-)Institutionalisierungen in den sozialen Problembearbeitungen konkret widerspiegeln โ€“ und umgekehrt. Dies in den Blick zu nehmen, erscheint angesichts gegenwรคrtiger wachsener Ungleichheitsverhรคltnisse zwischen Armut und Reichtum, angesichts komplexer, transnationaler und mobiler Lebenslagen, angesichts einer Prekarisierung professioneller Sozialer Arbeit im Kontext aktueller Entwicklungen in den Geschlechterverhรคltnissen sowie angesichts von gleichzeitigen Be- und Entgrenzungstendenzen des Nationalstaatlichen notwendig.
Grenzen und (Un-)Mรถglichkeiten der Bearbeitung von sozialen Problemen werden vor allem dort sichtbar, wo fachliche und politische Impulse in wohlfahrtsstaatlich geprรคgten Strukturen umgesetzt werden sollen. Beispiele hierfรผr sind Forderungen nach Subjektorientierung, Inklusion oder Partizipation sowie die Nutzung sozialer Medien in der Sozialen Arbeit, aber auch die Ermรถglichung von Bildung fรผr unbegleitete minderjรคhrige Flรผchtlinge mit unsicherem Aufenthaltsstatus.
Die Beitrรคge, die auf eine Tagung der ร–FEB-Sektion Sozialpรคdagogik 2018 an der Universitรคt Salzburg zurรผckgehen, regen zum Nach- und Weiterdenken รผber Paradoxien und Widersprรผche in der Bearbeitung sozialer Fragen an, die nicht nur die Soziale Arbeit betreffen, sondern auch andere professionelle wie institutionelle Zustรคndigkeiten tangieren.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Autor*innen:
Prof. Dr. Birgit Bรผtow, Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg
Melanie Holztrattner, M.A., Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg
Ass.-Prof. Dr. Eberhard Raithelhuber, PD, Paris-Lodron-Universitรคt Salzburg

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialen Arbeit

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

ISBN

978-3-8474-2491-8

eISBN

978-3-8474-1635-7

Format

A5

Scope

221

Year of publication

2021

Date of publication

25.01.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

Publisher

Series

Volume

6

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Melanie Holztrattner
Eberhard Raithelhuber

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In dem Sammelband kommen vielfรคltige Perspektiven mit teils sehr heterogenen Forschungssetting auf die Soziale Arbeit zu Sprache. Der Band bietet einen gelungenen รœberblick รผber bestehende und aktuelle Forschungen im Bereich der Sozialen Arbeit. Besonders hervorzuheben ist auch, dass viele der Beitrรคge sich kritisch mit Institutionalisierungsprozessen auseinandersetzen. Dadurch erรถffnet der Band viele Anregungen zum Nachdenken. Besonders der Blick รผber die deutschen Grenzen hinweg ist ein zusรคtzlicher Erkenntnisgewinn.

socialnet.de, 22.07.2021

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